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Matcha-Kuchen mit weißer Schokolade und Fleur de Sel

Nach unserem Japanurlaub im Frühjahr war ich auf der Suche nach leckeren japanischen Rezepten und bin dabei auf den Blog von Mari gestoßen. Auf ihrem Blog gibt es unzählige sehr interessante Backrezepte und die Fotos lassen einem immer wieder das Wasser im Mund zusammen laufen :-). Da wir in Japan des öfteren einen leckeren Matcha Latte getrunken hatten, wollte ich unbedingt den Matcha Pound Cake von ihrem Blog ausprobieren. Und hier ist er :-). Grün wie das Gras, gespickt mit leckeren weißen, salzigen Schokistückchen. Ein Traum.

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Und hier die Zutaten:

  • 170 g Butter, Zimmertemperatur
  • 150 g Zucker
  • 170 g Vollei (70 g Eigelb + 100 g Eiweiß), Eier trennen und abwiegen = etwa 4 Eigelb + ein Teil des Eiweißes
  • 150 g Mehl, Typ 405
  • 20 g Matcha, (Wer mag: Für mehr Matchageschmack 10 g Matcha mehr und nur 140 g Mehl)
  • 4 g Weinstein Backpulver
  • 100 g weiße Schokolade
  • 2 g Fleur de Sel

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Als erster Schritt müssen die leckeren kleinen salzigen Schokoladenstückchen hergestellt werden. Dafür muss die Schoki in einem Wasserbad geschmolzen werden.

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Wenn euer Fleur de Sel zu grobkörnig ist, solltest ihr es vorher mit einer Walze oder anderweitig etwas feiner machen. Das Salz zu der geschmolzenen Schokolade geben und gut verrühren.

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Anschließend die Schokolade auf einem Stück Backpapier glatt streichen, aber nicht zu dünn und dann ab damit in den Kühlschrank. Nach etwa einer halben Stunde kann man sich schon dem Teig zuwenden, denn die Schokolade wird im Kühlschrank schnell wieder hart.IMG_9431

Für meinen ersten Matcha-Backversuch habe ich mir in einem kleinen japanischen Supermarkt vor Ort ein Päckchen Matcha besorgt, ohne besonders auf die Sorte zu schauen. Gekauft habe ich die Sorte Aoarashi von Marukyu Koyamaen. Für den Kuchen ging die halbe Packung drauf, was nicht gerade billig ist, aber es lohnt sich :-).

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Die Farbe ist einfach so schön grün :-). In einer kleinen Schüssel das Mehl, Backpulver und Matcha vermischen.IMG_3481Nun gehts ans Zutaten verrühren. Die weiche Butter mit einem Rührgerät cremig aufschlagen. Dann den Zucker dazu geben und 5-8 Minuten verrühren. Inzwischen das Eigelb und Eiweiß verquirlen und anschließend nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Jetzt noch das Mehlgemisch auf die Masse sieben und alles langsam verrühren.

Die im Kühlschrank hart gewordenen Schokolade kann jetzt in kleine Stückchen geschnitten werden. Den Backofen auf 150-160° Ober-/Unterhitze vorheizen.

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Mit einem Löffel oder Schaber die Schokoladenstückchen mit dem Teig verrühren …IMG_3484

… und anschließend in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben.

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Mein Kuchen ist im Backofen in der Mitte bei 150° in 50 Minuten fertig gewesen. Mari gab mir den Tipp, dass der Kuchen schon aus dem Ofen kann, wenn er oben langsam braun wird. Ich habe kurz die Stäbchenprobe gemacht und er war auch wirklich schon durch. Again what learned ;-). So ist der Kuchen auch von oben noch schön grün.

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Wir konnten es kaum abwarten das der Kuchen abgekühlt war, denn die ganze Wohnung duftete herrliche nach Matcha. Lange hat der Kuchen auch nicht gehalten :-), dafür ist er einfach zu köstlich.IMG_3515

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Nachgebacken von Mari’s Blog . In ihrer deutschen Übersetzung hat sie auch auf das Rezept von dem japanischen Blog verlinkt.

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5 Kommentare

  1. Nadine sagt

    Hi,
    der Aoarashi ist ein „Trinkmatcha“, der eigentlich als Usucha getrunken wird (mit dem Bambusbesen (Chasen) aufgeschlagen). Von Marukyu Koyamaen gibt es auch Kochmatchas, die man für Smoothies und Kuchen und so nehmen kann – das ist dann wesentlich günstiger. Chanomiya hat z.B. die Kochmatchas ganz frisch: http://www.chanomiya.com/index.php/cat/c22_Matcha-fuer-die-FEINE-KUeCHE.html Ich habe beide schon probiert, mir haben beide gut geschmeckt. Den Kuchen werde ich die Woche auch mal ausprobieren wenn meine neue Teelieferung kommt. Sieht wirklich sehr lecker aus!

    LG Nadine

  2. Hi,
    der Aoarashi ist ein “Trinkmatcha”, der eigentlich als Usucha getrunken wird (mit dem Bambusbesen (Chasen) aufgeschlagen). Von Marukyu Koyamaen gibt es auch Kochmatchas, die man für Smoothies und Kuchen und so nehmen kann – das ist dann wesentlich günstiger. Chanomiya hat z.B. die Kochmatchas ganz frisch: http://www.chanomiya.com/index.php/cat/c22_Matcha-fuer-die-FEINE-KUeCHE.html Ich habe beide schon probiert, mir haben beide gut geschmeckt. Den Kuchen werde ich die Woche auch mal ausprobieren wenn meine neue Teelieferung kommt. Sieht wirklich sehr lecker aus!

    LG Nadine

    • Hallo Nadine, danke für den Tipp mit den Matcha-Sorten. Das ist wirklich günstiger und ich kann den Kuchen und andere Matcha-Rezepte gleich mal öfters machen :-). LG, Tdy

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