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26.07.15 – Bunte Holzkirchen auf dem Weg nach Cluj

Vom Norden Rumäniens fahren wir heute zum letzten Ziel unserer Reise durch Rumänien – Cluj oder auch Klausenburg in Siebenbürgen. Vor uns lagen satte 230 km – das kann also etwas dauern ;-). Daher machten wir uns früh am Morgen auf Achse. Unterwegs durch die schöne grüne Landschaft wollten wir uns aber die ein oder andere Holzkirche genauer anschauen. Das ein oder andere Holztor am Weg war auch immer wieder einen Halt wert. Hinter diesem schönen Holztor unten im Bild befindet sich die Holzkirche von Budesti – ein UNESCO Weltkulturerbe aus dem Jahr 1643. Bis auf die Vergrößerung der Fenster im 20. Jahrhundert und ein paar Kleinigkeiten im Innenraum befindet sich der Eichenholzbau noch im Originalzustand. Auch hier war die Kirche zunächst verschlossen, aber ein kurzer Anruf und eine viertel Stunde später und schon konnten wir eintreten. Die Malereien an den Wänden stammen aus dem Jahr 1762. Im Jahr 1832 wurde dann auch noch die Decke im Kirchenschiff bemalt. Sehr hübsch anzusehen sind auch die vielen Stickereien und bunten Teppiche am Boden, die den Innenraum …

23.07.15 – Fahrt in die grüne Maramuresch

Nach unserer kleinen Rundreise durch das Gebiet der Moldauklöster verlassen wir die Bukowina in Richtung Westen in die Maramuresch, ein urwüchsiger Landstrich im Nordwesten von Rumänien. Charakteristisch für diesen ursprünglichen Landstrich sind die bewaldeten Berge, die klaren Bäche und Flüsse, viele grüne Hügel und bunte Wiesen. Neben den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten, prägen vor allem die Holztore und bemalten Holzkirchen die Region, die auf eine tiefverwurzelte und traditionelle Handwerkskunst zurückführen. Die 160 km von Gura Humorului zu unserem Tagesziel Viseu de Sus führen uns durch eine herrliche grüne Landschaft und über Straßen mit vielen Schlaglöchern ;-). Und hier sind wir auch schon direkt in der Maramuresch mit den vielen bewaldeten Hügeln, so wie man es in Europa eigentlich kaum noch findet. Bäume so weit das Auge reicht :-). Auf unserer Fahrt befahren wir auch den Prisloppass und machen an der höchsten Stelle, bevor es wieder ins Tal geht, eine kurze Pause. Im Hintergrund sieht man ein errichtetes Denkmal und ein hier erbautes Kloster. Bei den Straßenhändlern kauften wir uns frisch gepflückte Blaubeeren und genossen anschließend das schöne …

22.07.15 – Moldauklöster Part II: Voronet, Probota und Dragomirna

Tag 2 unserer Moldaukloster-Tour steht bevor und auch heute haben wir uns wieder drei Stück herausgesucht – eines davon in unmittelbarer Nähe unserer Ausgangsortes: das berühmte Kloster Voronet. Die anderen beiden Klöster Probota und Dragomirna liegen etwas abseits der Touristenpfade. Das wohl bekannteste und dementsprechend auch meist besuchte Kloster der Moldau, ist das Kloster Voronet. Weltweite Bekanntheit erlangte die Kirche des Klosters durch ihr markantes und einzigartiges Blau der Außenfassade. Dieser Farbton dominiert die Außenfresken und ist an vielen Stellen noch gut erhalten. Die Kirche des Klosters wurde innerhalb von vier Monaten im Auftrag des Fürsten „Stefan der Große“ als Dank für den Einsiedler Daniil von Voronet im Jahr 1488 errichtet. Bis 1775 war das Kloster von Mönchen bewohnt und ist seit dem 1. April 1991 als Nonnenkloster wieder in Bewirtschaftung. Seitdem wurde die Klosteranlage wieder auf Vordermann gebracht, sowie auch die Innenmalereien komplett restauriert. Auch an dieser Kirche sind die Außenmalereien wieder außergewöhnlich und beeindruckend. Im oberen und unteren Bild sieht man die wohl „wichtigste“ Außenwandmalerei aller Moldauklöster: Das Jüngste Gericht. Dieses in fünf …