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12.10.16 – Tour um das Brenta Gebirge

Das schöne Wetter kam heute wie bestellt zu unserer Tour rund um das Brenta Gebirge. Unsere Unterkunft in Dorsino liegt genau auf dieser Rundtour, so dass wir gleich im Uhrzeigersinn starten konnten. Vorher aber noch einmal der tolle Blick von unserem Parkplatz aus in Richtung Norden. Heute waren die vielen Wolken verschwunden und wir konnten die tolle Bergwelt bewundern.

Unten im Bild der Blick auf das kleine Örtchen Dorsino und darüber der größer Ort San Lorenzo.

Wir fuhren weiter in Richtung Süden um das Gebirge herum und hielten dann an der Westseite im Ort Saint Antonio di Mavignola um ein paar Fotos zu machen.

Eine bessere Aussicht fanden wir dann aber etwa 10 Minuten nördlich von Saint Antonio di Mavignola auf einem kleinen Rastplatz.

Hier schraubten wir dann auch gleich das große Objektiv auf die Kamera um die Bergwelt gut einfangen zu können.

Den höchsten Punkt der Rundfahrt erreichten wir am Gebirgspass Campo Carlo Mango auf 1700 m Höhe. Im Osten liegen die Brenda-Dolomiten, die wir gerade umfahren – im Westen die Adamellogruppe.

Von hier aus geht es kontinuierlich steil bergab bis in das Tal Val di Sole. Auf der SS42 geht weiter Richtung Norden, bis die Tour einen Schlenker um das Gebirge macht und am Lago di Santa Giustina in Richtung Süden abbiegt.

Da wir gerade zur Apfelernte unterwegs sind, nutzten wir die Gelegenheit und deckten uns bei den Händlern am Straßenrand mit leckeren Äpfeln ein.

In Cles machen wir eine kurze Kaffeepause und weiter geht es in Richtung Tuenno. Wer an dieser Stelle noch etwas Zeit hat, sollte wie wir zum Tobel See abbiegen. Allein schon die Fahrt dorthin lässt einen staunen und mit offenen Mund aus dem Fenster blicken ;-). Hier sollten wir noch einmal zum Wandern vorbei schauen.

Am See angekommen erhaschen wir die letzten Sonnenstrahlen für ein paar Fotos :-).

Jetzt wird es aber Zeit aufzubrechen, denn es liegt noch ein gutes Stück Strecke vor uns. Ein letzter Blick in das Val di Non – kurz darauf wurde es auch schon dunkel, aber wir erreichten glücklich unsere schöne Unterkunft.

11.10.16 – Sonne und Sturm in Riva del Garda

Nachdem wir uns am Vortag ein paar schöne Orte nördlich um den Gardasee herum angeschaut hatten, fuhren wir heute direkt ans Wasser – nach Riva del Garda.

Von unserem Quartier in Dorsino machen wir uns auf den Weg und genießen unterwegs den Blick auf die Berge mit den tiefhängenden Wolken.

Wir stellen unser Auto auf einem großen Parkplatz nahe des Sees ab und spazieren in Richtung Innenstadt, vorbei an der mächtigen Burg Rocca di Riva aus dem Jahr 1124.

Wir aber wollen hoch hinaus auf die Bastion von Riva, um einen guten Blick auf die schöne Stadt zu bekommen.

In vielen Serpentinen geht es stetig bergauf. Mit dem Kinderwagen ist dieser gepflasterte und breite Weg sehr gut zu bewältigen.

Die Aussicht auf das Umland und den See sind wirklich toll – da lohnt es sich, den Nachwuchs steil bergauf zu schieben ;-).

Oben angekommen kann man bei einem Kaffee gemütlich die Aussicht genießen und die Ruinen der Bastion erklimmen.

Der Blick nach unten auf das Wahrzeichen von Riva del Garda – den Torre Apponale. Wer noch gut zu Fuß ist und weiter wandern möchte, kann auf einem steinigen Weg die Santa Barbara Kapelle oberhalb der Bastion erreichen. Wir aber kehren um, denn der Magen knurrt und wir wollen uns unten am Wasser noch ein wenig umschauen.

Oben der Blick auf den kleinen Hafen und unten der Blick hinauf auf die Bastion …

In einem der vielen Restaurants nahe des Torre Apponale machen wir Mittagspause und währenddessen …

… wird es auf einmal sehr windig und eine Wolkenfront zieht herein.

Der plötzliche Wetterumschwung lässt bringt das Wasser in Wallung und die Windsurfer und Segler haben ihre Freude.

Nach einem Spaziergang im Wind schlendern wir wieder zurück in Richtung Innenstadt.

Die engen Gassen und bunten Häuser lassen den Ort richtig urgemütlich erscheinen. Wir brechen jetzt aber auf zum nächsten Ort am nördlichen Ende des Gardasees.

Am späten Nachmittag erreichen wir den Ort Torbole.

Ein Spaziergang am See entlang führt uns vorbei an zahllosen Surf Clubs, bis wir an die Mündung des Sarca gelangen und wieder stadteinwärts gehen.

Ein schöner Tag am Gardasee geht zu Ende und wir machen uns mit unserem Nachwuchs auf in Richtung Dorsino :-).

Indonesischer Kokosburger

Heute gesellt sich das 4. Burger-Rezept auf unseren Blog und es passt perfekt in die Sammlung „Super lecker und ausgefallen“. Die exotische Kombination aus Kokos und Mango zusammen mit Feta und Tomaten kam bei uns sehr gut an :-). Die Idee zu diesem Kokosburger haben wir in der sehr interessanten Rezeptsammlung von Hagen Grote gefunden.

Zutaten für 4 Burger-Patties:

  • 3 Sardellen
  • 700 g Rinderhackfleisch mit ca. 20% Fett
  • 2 Tl Tomatenmark
  • 3 El Koriander, frisch gehackt
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 2 Tl Ingwer, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • 80 g feste Kokoscreme, im Kühlschrank aufbewahren !!!

Restliche Zutaten zum Anrichten:

  • 1 Scheibe Feta Käse
  • 1/2 Chili, fein gehackt
  • 1 Schalotte, fein gehackt – oder 1/2 rote Zwiebel
  • 3 El Korianderblätter
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 reife Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • 2 El Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Burgerbrötchen
  • Salatblätter
  • Mango Chutney

Zu Beginn werden die Zutaten für die Burger-Patties und den Feta-Tomaten-Salat vorbereitet. Bei den Tomaten die Kerne entfernen und den Rest in mundgerechte Stückchen schneiden.

Für den Feta-Tomaten-Salat wird der Käse fein zerkrümelt. Hinzu kommen jetzt noch die gehackte Chili-Schote und Schalotte, die Korianderblätter und der Knoblauch, sowie die Tomatenstücke.

Mit 2 El Olivenöl sowie Salz und Pfeffer würzen und alles gut verrühren.

Für die Hackfleischmasse kommen bis auf die Kokoscreme alle Zutaten in eine große Schüssel. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermengen.

Zum Schluss wird die gekühlte Kokoscreme vorsichtig geraspelt und mit dem Hackfleisch vermengt.

Nun werden aus dem Hackfleisch etwa 4 handteller große Burger-Patties geformt und. Damit sich die Patties beim Braten nicht wölben, drückt man in die Mitte noch eine kleine Mulde von ca. 3 cm.

Meine Burger-Patties habe ich in einer heißen Pfanne in Öl von beiden Seiten etwa 8 Minuten angebraten.

Während die Patties brutzeln, werden die Brötchen aufgeschnitten und getoastet. Die untere Hälfte wird mit dem Blattsalat und der Feta-Tomaten-Mischung belegt.

Frisch aus der Pfanne kommen die saftigen Burger-Patties obendrauf und werden mit einem Klecks Mango Chutney garniert.

Und fertig ist ein leckerer exotischer Burger :-).

Zugeklappt und mit etwas Feta-Tomaten-Salat und Mango-Chutney garniert ist es das ideale Essen für einen gemütlichen Abend mit Freunden. 🙂

Originalrezept zum Nachlesen gibt es hier: Indonesischer Kokos-Burger