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Teriyaki-Lachs mit Lauch und Pilzen

Für das heutige Rezept krame ich gerne mal wieder die japanischen Zutaten hervor. Heute brutzeln wir einen japanischen Klassiker, den viele bestimmt schon einmal im Sushi-Restaurant in einer Bento Box gegessen haben: Teriyaki-Lachs. Damit sich der Lachs auf dem Teller nicht so alleine fühlt ;-), wird er begleitet von scharf angebratenen Lauchstangen und gemischten Pilzen.

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Zutaten für 2 Personen:

  • 300g frischer Lachs
  • 2 dünne Lauchstangen, geputzt in 4 cm lange Stücke geschnitten
  • 250g Pilze nach Wahl, geputzt und in Stücke geschnitten
  • Pflanzenöl
  • Limette, in Scheiben geschnitten
  • grobkörniger Senf
  • Salz, Pfeffer

Für die Teriyaki-Sauce:

  • 50 ml Sojasauce
  • 1 El Mirin (Süßer Reiswein)
  • 1 Tl feiner Zucker

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Der Lachs muss zunächst erst einmal 1 Stunde marinieren, damit er den würzigen Geschmack der Sauce annimmt. Dazu die Zutaten der Sauce in einem tiefen Teller oder einer Schüssel gut verrühren und die Lachsstücke darin baden :-). Ab damit in den Kühlschrank für etwa 1 Stunde.IMG_3445

Den Backofen auf 230° (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Lachs auf einer geeigneten Backofenform platzieren. Diese beiden Stücke Lachs haben wir 15 Minuten auf der mittleren Schiene gar werden lassen. In der Zeit 2-3 mal mit der Teriyaki-Sauce einstreichen.IMG_3450

In der Zwischenzeit die Pfanne schön heiß werden lassen und den Lauch in 1 El Öl rundherum scharf anbraten.IMG_3453

Den Lauch aus der Pfanne nehmen und abdecken. Weitere 3 El Öl in der Pfanne heiß werden lassen und die Pilze anbraten, bis sie die gewünschte Konsistenz haben. Salzen und Pfeffern nicht vergessen :-).IMG_3459

Und schon ist dieses leckere Essen fertig :-). Nun nur noch den Lachs, die Pilze und den Lauch zusammen mit einem Klecks Senf und Limettenscheiben dekorativ anrichten und genießen.IMG_3461
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Nachgekocht aus: Harumis japanische Küche, S. 94

3erlei Burger

Wer einmal Freunde zu Besuch hat und so richtig Eindruck hinterlassen will, serviert am besten dieses Kunstwerk :-). Das nennen wir mal einen Angeber-Burger der einfach nur mega-lecker schmeckt und die Geschmacksknospen zum Fliegen bringt ;-). Den 3erlei Burger baut man aus einem würzigen Hackklops, einem goldbraunen Erdnussbuttertoast und einen kurzgebratenen Rindersteak begleitet von einer Käsescheibe und einem Blatt Petersilie schwimmend in selbstgemachter Sauce. Abgerundet wird dieser edle Burger durch einen Kürbis-Rucola-Salat.

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Zutaten für 4 Personen:

Burger-Sauce:

  • 1/2 l Cola
  • 8 El Tomatenketchup
  • 3 El Dijonsenf
  • 1 El Worcestersauce
  • 1 El Aceto balsamico
  • 1 El Apfelessig
  • 2 El flüssiger Honig
  • 1/2 Zitrone, Saft ausgepresst
  • 1 Msp Currypulver
  • 1 Msp Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Msp Paprikapulver, edelsüß
  • Salz

Burger:

  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 2 El Erdnussbutter
  • 4 El Öl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gehackt
  • 6 Scheiben durchwachsener Speck, gewürfelt
  • 450 g Rinderhackfleisch
  • 4 El Paniermehl
  • 1 Ei
  • 4 Scheiben Rinderfilet
  • Salz, Pfeffer
  • 2 El Butter
  • 4 Scheiben Käse, Emmentaler

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Bevor es ans Basteln des Burgers geht muss die leckere dunkle Sauce zubereitet werden. Hierzu kochen wir in einem kleinen Topf die Cola auf 2/3 ein und nehmen den Topf anschließend vom Herd. Danach rührt man alle „flüssigen“ Zutaten fleißig unter und schmeckt das ganze mit den angegebenen Gewürzen ab. Fertig :-). Das war ja einfach …

Für die Hackklopse vermengt man das Hackfleisch, die gewürfelten Zwiebeln, den gehackten Knoblauch, die Speckwürfel, das Paniermehl und das Ei gründlich in einer großen Schüssel. Aus der Masse werden danach 4 gleich große Hackklopse geformt.

Für die Mittelschicht des Burgers bestreicht man die 4 Toastscheiben nach Belieben mit Erdnussbutter und klappt sie zusammen.

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Als nächstes brutzelt man die Toasts in der Pfanne in Öl von beiden Seiten schön goldbraun an.

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Die Pfanne kann gleich dazu genutzt werden die Hackklopse ebenfalls von beiden Seiten jeweils 3-5 Minuten anzubraten. Die Klopse aus der Pfanne nehmen und mit Alufolie zugedeckt auf einem Teller ruhen lassen.

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Der Deckel des Burgers wird nun angebraten. Vorher die Filets von beiden Seiten pfeffern und salzen. Die Pfanne schön heiß werden lassen und die Rindfleischfilets von beiden Seiten in Butter nach Belieben englisch oder medium braten.

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Nun gehts ans Garnieren. Zuerst kommt der Hackklops, dann darauf ein Erdnussbuttertoast. Nun mit einer kleinen Kelle etwas Sauce darüber gießen. Jetzt kommt ein Scheibchen Käse auf den Toast und danach ein Stück Rinderfilet daraufsetzen. Etwas Grünzeug weils schön aussieht 🙂 und fertig ist der 3erlei Burger.

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Wir haben die Burger zusammen mit dem Kürbis-Rucola-Salat genossen. Ein wahrer Traum 🙂

 

Rezept: Nach einer Idee von Nelson Müller aus EatSmarter! Nr.5 2014

Feurige Kürbisspalten auf Rucolasalat

Einmal bitte alle die Hand heben, die sich auch riesig freuen, dass es endlich wieder frischen Kürbis zu kaufen gibt :-). Deshalb habe ich mir auch gleich einen Hokkaido-Kürbis geschnappt und mit einem meiner Lieblingsblattsalate kombiniert – dem Rucola.

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Und nun zu den Zutaten:

  • 1 mittlerer Hokkaido, entkernt, geschält und in schmale Spalten geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in 1 cm dicke Ringe geschnitten
  • 2-3 Hände voll Rucola
  • 4 Stiele Petersilie
  • Olivenöl
  • Weißweinessig
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Salz, am besten Meersalz
  • ein paar Spritzer Zitrone
  • 1 Tl Chilipulver
  • 1 Glas Weißwein

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Während man fleißig die Zutaten schnippelt, den Backofen schon einmal auf 180° vorheizen. Die Kürbisspalten und die Lauchringe werden auf einem Backblech verteilt. Damit das Gemüse im Ofen schön garen kann und eine gute Würze erhält, vermischt man den Weißwein, 2-3 El Olivenöl, eine großzügige Prise Salz und Pfeffer zusammen mit dem Chilipulver in einer kleinen Schüssel. Da ich hier ein Zitronenolivenöl verwendet habe, empfehle ich evtl. noch ein paar Spritzer Zitrone unterzumischen, wer mag :-). Das Ganze gibt man jetzt über das Gemüse und vermengt es mit den Händen.

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Anschließend für 15 bis 20 Minuten in den Backofen, abhängig davon wie bissfest man den Kürbis mag. Für den kleinen Rucolasalat vermische ich 2 El Weißweinessig mit 2 El Olivenöl, gebe frischen Pfeffer und etwas Salz dazu und vermenge das Ganze mit dem Rucola. Die Blätter von den Petersilienstängeln zupfen, hacken und zu dem Rucola geben.

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Wenn die Kürbisspalten fertig gegart sind, holt man sie aus dem Ofen und gibt sie auf den Rucola. Alles gut vermengen und servieren :-).

Dieser leckere Salat eignet sich auch gut als Beilage zu einem leckeren Steak :-).