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Gefülltes Schweinekotelett mit Couscous

Bisher kannte ich Kotelett nur paniert und in heißer Butter goldbraun gebraten :-). Heute schneiden wir mal ein Loch hinein und füllen es mit leckeren Sachen. Dazu gibt es Couscous mit Mandeln und Rosinen.

Fertig!

Zutaten für das Couscous

  • 80 g Mandelblättchen
  • 40 g Pinienkerne
  • 50 g Rosinen
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 350 ml Hühnerbrühe
  • 1 Msp Safranfäden
  • 150 g Couscous
  • 1 El Currypulver
  • 1 Tl Garam Masala
  • Salz

Zutaten für das Kotelett

  • 4 Kalbskoteletts à 180g
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 20 g Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Stängel Petersilie, fein gehackt
  • 1 Scheibe Toast, gewürfelt
  • 20 g getrocknete Tomaten, fein gewürfelt
  • 3 El Olivenöl
  • 20 g Butter
  • 20 g Salsiccia-Brät oder Mett
  • 1 Tl Thymianblättchen
  • Salz, Pfeffer
  • 100 ml Kalbsjus

Zutaten

Die Mandelblättchen und Pinienkerne nacheinander in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Die Rosinen 30 Minuten in warmen Wasser einweichen.

Für die Füllung die Schalotten- und Zucchiniwürfel in Öl glasig dünsten, die Tomaten dazugeben und 2 weitere Minuten mit dünsten. Auf einem Teller beiseite stellen. Anschließend die Hälfte der Butter erhitzen und die Brotwürfel goldbraun rösten und auf einem Küchenkrepp abkühlen lassen.

Brotwürfel

Den Backofen auf 200° vorheizen. Das gebratene Gemüse, die Toastwürfel, Petersilie und Thymian, sowie das Brät (ich habe Mett verwendet) mit der Hand vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Füllung

Nun zu den Koteletts :-). Vom Knochen die oberen 2-3 cm vom Fleisch trennen. Nun mit einem scharfen dünnen Messer vorsichtig eine Tasche hineinschneiden. Jetzt die Füllung hinein geben und mit einem Spieß zumachen, mit Salz und Pfeffer von beiden Seiten würzen. In einer ofenfesten Pfanne die restliche Butter und 2 El Olivenöl erhitzen. Die Koteletts hineinlegen und in der Pfanne auf der mittleren Schiene im Backofen für 8 Minuten braten. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Ich hatte die Koteletts für ca. 15 Minuten im Ofen, dann waren sie saftig und durch.

Kotelett

Solange die Koteletts im Ofen schmoren, kann man das Couscous zubereiten. Dazu in einem kleinen Topf die Hühnerbrühe mit den Safranfäden erhitzen.  Nun die Schalotten und das Couscous hineingeben und im geschlossenen Topf 10 Minuten quellen lassen.

Couscous

Danach mit Currypulver, Garam Masala und Salz kräftig abschmecken. Zum Schluss die Rosinen und die gerösteten Pinien und Mandel untermischen. Warm stellen.

Wenn die Koteletts im Ofen fertig gebraten sind, aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Den Bratenfond mit Kalbsjus ablöschen und auf dem Herd noch einmal aufkochen.

Auf einem Teller anrichten und schmecken lassen :-).

Kotelett

Rezept: Mälzer und Witzigmann, S. 167, S. 181

03.10.13 – Rundweg Chiemseeblick

Das verlängerte Wochenende um den 3. Oktober nutzen Eisigel und ich um der schönen Gegend um Reit in Winkl erneut einen Besuch abzustatten. Bei blauem Himmel starteten wir nach einem leckeren Frühstück im Haus Rübezahl zu unserer Tagestour „Rundweg Chiemseeblick“ – 6:30h und 13km.  Erstes Ziel war das Wetterkreuz auf rund 1000 m Höhe. Auf dem Weg durch den Wald konnte man immer wieder einen Blick auf die schöne Bergwelt erhaschen.

Wald mit Aussicht

Nach einer guten Stunde erreichten wir die finalen Stufen hinauf zum Wetterkreuz.

Wetterkreuz

Ein paar Bänke laden hier oben zum Verweilen ein.

Alpen

Von hier oben hat man einen guten Blick auf Reit im Winkl und die angrenzenden Berge.

Wetterkreuz

Wetterkreuz

Wetterkreuz

Weiter geht es auf schmalen Wegen durch den Wald zur Hutzenalm.

Pilze im Wald

Hier fand gerade ein Gottesdienst im Freien statt. Bei dem schönen Wetter war die Alm natürlich gut besucht.

Hutzenalm

Über Wiesen und Waldwege geht es munter weiter zur Stoibermöseralm, wo wir auch der Grenze zu Österreich ziemlich nahe kommen.

Wandern

An der Stoibenmöseralm angekommen, bogen wir Richtung Osten ab und nutzen ein paar Meter weiter die Gelegenheit für eine kurze Rast mitten auf der Wiese …

Wandern

… denn hier konnte man den Blick auf den Chiemsee richten. Leider war es etwas diesig, aber man kann den Chiemsee im Hintergrund erkennen.

Chiemsee Blick

Von hier an geht es wieder Richtung Süden durch den schönen bunten Herbstwald.

Herbstwald

Ein paar lustige Krabbeltiere sind auch unterwegs …

Käfer

… und einheimische Gesellen mit großen Glocken um den Hals auf der Glapfalm.

Muuuhh

Jetzt geht es fast nur noch bergab in Richtung Reit im Winkl. Bald erreichten wir den Klettersteig mit Wasserfall :-).

Klettersteig

Hier zweigt rechts ein gesicherter Steig entlang des Wasserfalls ab und führt hinunter ins Dorf. Vorbei am Seerosenteich und dem Minigolfplatz erreichten wir unseren Ausgangspunkt.

Zum „Nachwandern“ hier ein Blick auf unsere Tour:

Wanderweg

Wer von euch auf den Geschmack gekommen ist, diese schöne Gegend einmal zu besuchen, findet auf der Website von Bergzeit.de weitere schöne Routen mit Tipps und Routenangaben für eine Almwanderung im Chiemgau.

19.10.2013 – Auf zum Adlerhorst – Tegernseer Hütte

An einem herrlichen Samstag mitten im goldenen Oktober dachten sich der Tdy und der Eisigel, es wäre doch toll in die Alpen zu fahren und auf einen Berg zu klettern. Wie sich im Laufe des Tages herausstellte, hatte halb Südbayern wohl die gleiche Idee gehabt ;-). So ist das nun mal … nun aber zu unserer Wanderung.

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg Richtung Kreuth am Tegernsee. Unser Tagesziel ist die berühmte Tegernseer Hütte auf  1638 m Höhe. Der Ausgangspunkt unserer 5 stündigen Wanderung ist ein Parkplatz an der B307 westlich von Kreuth.

Nach einer kurzen Stärkung mit frisch belegten Semmeln machten wir uns mit vielen anderen Wanderern auf den Weg. Ein Steig führt durch einen schönen Mischwald den steilen Südhang hinauf. Nach kurzer Zeit kommt man schon an der unbewirtschafteten Sonnbergalm Niederleger vorbei.

Auf auf - auf den Berg

Etwas oberhalb der Alm machten wir einen kurzen Halt und genossen die schöne Aussicht.

Wandern

Weiter geht’s steil bergauf zur Sonnbergalm Hochleger. Kurz vor der Alm hört der schöne Mischwald auf und man gelangt auf ein kleines Plateau mit einer grünen Almwiese. Von der Sonnbergalm hat man einen wunderschönen Blick in Richtung Süden auf die Alpen. Richtung Norden erblickt man schon die Tegernseer Hütte an den Felswänden zwischen Roß- und Buchstein.

Alpen

Alpen

Almwiese

Almwiese

Wenn man genau hinschaut sieht man in der Bildmitte die Tegernseer Hütte.

Felswände

Es ist also nicht mehr weit ;-). Aber vorher machen wir es uns noch eine Weile auf der Sonnenterrasse der Alm gemütlich.

Felswände

Von dem kurzen Wintereinbruch Anfang Oktober sind noch ein paar Schneereste übrig.

Almwiese

Almwiese

So, genug ausgeruht. Jetzt geht’s los. Für den Aufstieg zur Hütte wählten wir die kurze, aber steile Variante. Von der Sonnbergalm orientierten wir uns nordwestlich Richtung „Brotzeitfelsen“ (Bild oben: Bildmitte).

Almwiese

Mit Hilfe der Drahtseile erklommen wir ohne Probleme den Roßstein (1698m).

Roßstein

Den Spitznamen „Brotzeitfelsen“ hat der Roßstein nicht ohne Grund. Die schöne „flache“ Bergspitze lädt zum Vespern und Alpen-Watching ein 🙂 – und auch weil die Hütte meist immer schon voll belegt ist mit anderen Wanderern.

Brotzeitfelsen

Blick auf die Tegernseer Hütte und den Buchstein. Jetzt weiß man auch, warum die Hütte manchmal auch als Adlerhorst bezeichnet wird. Wie das Nest eines Adlers wurde sie am steilen Felsen errichtet.Hütte

Hier blickt man Richtung Österreich auf den schönen Achensee.

Alpen

In Richtung Norden kann man ab und zu einen Blick auf den Tegernsee erhaschen und bei guter Sicht auch München erkennen.

Man möchte hier gar nicht mehr weg. Die Aussicht ist einfach wunderbar.

Hütte

Alpen

Unten auf der leicht mit Schnee bedeckten Wiese schaut man auf die Sonnbergalm.

Alpen

Hütte

Nach dem kurzen Sonnenbad auf dem Roßstein stiegen wir hinab zur Hütte und gönnten uns mit vielen anderen ein kühles Radler. Von hier aus kann man den steilen Anstieg von der Alm her erahnen.

Roßstein

Weiter geht die Wanderung an der Nordseite der Felsen entlang. Auf der schattigen Seite lag noch einiges an Eis und Schnee, so dass der Abstieg eine rutschige und matschige Angelegenheit wurde. Zum Glück blieben die Klamotten sauber, so dass wir an der Roßsteinalm nur unsere matschigen Wanderschuhe versuchten sauber zu bekommen. Weiter ging es quer über Wiesen und durch den Wald in Richtung Südwesten zur Röhrlmoos Alm.

Bunter Wald

Auf der grünen Wiese nahe der Alm machten wir ein letztes Mal Rast und schauten noch einmal zum Roßstein hinauf.

Röhrlmoos Alm

Von hier aus geht es entlang des Schliffbachs auf teils steinigen Wegen hinunter zur Achenpassstraße.

Schliffbach

Bach

Schliffbach

An der Achenpassstraße angekommen wanderten wir parallel zur Straße zum Parkplatz zurück.  Unsere Wanderroute kann man auf dem Satellitenbild gut nachvollziehen.

Wanderweg

Zum Abschied noch ein Blick auf den Tegernsee :-).

Tegernsee