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15.01.10 – Trockene Halong Bucht

Heute mache ich einen Bootsausflug durch die trockene Halong Bucht. Trockene Halong Bucht deshalb, weil es ähnlich der „richtigen“ Halong Bucht ist, aber in einem Flusstal liegt und viel weniger Wasser hat. Früh am Morgen, bevor die ganzen Touris einströmen gehts los. Am Weiler Van Lam stieg ich in ein Ruderboot und es ging gemächlich über den Ngo Dong-Fluss. Das Rudern übernahmen zwei Vietnamesinen. Nach ca. 2 Stunden Bootsfahrt ging es weiter zur Pagode der Jadegrotte (Chua Bich Dong). Die Pagode, die 1228 von zwei Mönchen errichtet wurde, liegt in einer steilen Felswand mit drei Höhlen, die wiederum auf drei unterschiedlichen Ebenen liegen. Hier hab ich auch meinen ersten Jack Fruit-Baum gesehen. Die Frucht gibt es auch getrocknet als Chips: Sehr lecker :-). Die Bäume wachsen hier überall und die Früchte werden größer als Wassermelonen. Anschließend besuchte ich noch im nahegelegenen Hoa Lu die Gedenktempel von König Den Dinh Tien Hoang und seinem General Den Le Dai Hanh. Am  Nachmittag war ich wieder in Hanoi und ich machte mich auf eigene Faust auf den Weg …

13./14.01.10 – Halong Bucht

Am frühen Morgen machte ich mich auf zur Halong Bucht. Obwohl es noch nicht einmal 200km sind, dauerte die Fahrt eine ganze Weile. Die Max-Geschwindigkeit für Autos liegt bei 80 km/h. Schön wenn man überhaupt mal so schnell voran kommt :-). Dort angekommen betrat ich auch schon meine Luxus-Dschunke mit nur zwei Kabinen. Kaum das wir losgeschippert sind, gab es auch schon ein lecker Mittagessen mit tollen Sachen die im Wasser schwimmen und krabbeln. Danach machten wir auch schon das erste mal Halt und schauten uns die Höhle Sung Sot an. Hier hat man eine tolle Aussicht: Als nächstes tuckerten wir zu einem nicht weit entfernten Aussichtspunkt. Die Sicht war leider nicht so weit, da es doch recht wolkenverhangen war. Anschließend setzten wir den Anker um in der Halong Bucht zu übernachten. Zum Abendbrot gabs auch wieder die tollsten Sachen zu essen. Neben uns lagen noch eine Reihe weiterer Dschunken, die im Dunkeln alle hübsch leuchteten. Am Morgen fuhren wir wieder Richtung Hafen. Dort wartete auch schon mein Guide auf mich und wir fuhren in südwestliche …

12.01.10 – Hanoi oder der ganz alltägliche HUP-Wahnsinn!

Mit einer Stunde Verspätung (Enteisung in Frankfurt) bin ich in Hanoi gelandet. Endlich wieder Boden unter den Pfoten. So ein 11 Stunden Flug macht jeden Bär k.o. (Flug: Vietnam Airlines) Nachdem ich mich mit einigen Vietnamesichen Dongs eingedeckt hatte, fuhr auch schon mein Auto vor. Ich hab nämlich während meiner ganzen Reise einen eigenen Guide + Fahrer. Nach einer kurzen Erfrischungspause im Hotel (Anise Hotel) ging auch schon die Stadtbesichtigung los. AAHHH, wo bin ich hier gelandet. Alles nur crazy, hupende Rollerfahrer. Ein echter Kulturschock für einen relaxten Stadtbär wie mich. Da ist Nürnberg gegen Hanoi ja ein richtiger Luftkurort. Als erstes gings zum Literaturtempel. Hmm, also Bücher gabs hier keine zum Ausleihen. Dieser Tempel wurde 1070 als Gedenkstätte für Konfuzius und seine Nachfolger und Schüler in Auftrag gegeben. Ein sehr großes, aus drei Höfen bestehendes Gelände. Das Ho Chi Minh Mausoleum konnte ich mir nur von außen anschauen, weil der einbalsamierte Ho Chi Min wieder in seiner „kühlen Truhe“ lag.  Diese Gedenkstätte ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Hanois und wurde gegen seinen Wunsch 1975 errichtet. …