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04.08.13 – Tallinn: Klein, aber großartig

Da unser Hotel mitten in der Innenstadt lag, starteten wir unsere heutige Tour vom Rathausplatz aus. Durch eine schmale Gasse – den Weckengang – gelangt man zur Heiliggeistkirche. Der Name des alten Fußpfades stammt aus dem 14. Jahrhundert von der dort ansässigen Backstube.  Das rosafarbene Häuschen in der Bildmitte ist das kleinste Bürgerhaus Tallinns. Hinter der Heiliggeistkirche befindet sich der „Hof der Seelen“, der dazu einlädt bei einem Kaffee oder einer leckeren Schokolade die Seele baumeln zu lassen. Von der Weckengasse fällt man auf die „Lange Straße“, eine der ältesten und wichtigsten Straßen der Altstadt. Sie verbindet den Domberg mit dem Hafen. Hier blicken wir in Richtung Domberg. Unsere Tour führt uns aber Richtung Hafen, geradewegs auf die St. Olaikirche zu. Diese hoch aufragende Kirche mit dem 124 m hohen Turm aus dem 13. Jahrhundert zählt zu den 20 höchsten Kirchen der Welt. Von 1549 bis 1625 war die Kirche mit 159 Metern sogar das höchste Gebäude der Welt. Dann brannte der Turm leider ab und wurde später nur mit 124 Meter wieder aufgebaut. Aufgrund …

04.06.13 – Idyllische Altstadt und tolle Neubauten in Montpellier

Nach einer gemütlichen Nacht in dem super-duper bequemen und riesengroßen Bett im Hotel Holiday In Express in der Nähe des Einkaufs- und Freizeitparks Odysseum, waren wir gut erholt für einen langen Tag auf den Beinen. Die Straßenbahn war auch gleich um die Ecke, so dass wir schnell in der Innenstadt waren. Montpellier belegt in vielen Umfragen in Frankreich oft Platz Eins was die Lebensqualität und die wirtschaftliche Dynamik angeht. Das wollen wir uns mal näher anschauen. Am Place de la Comédie stiegen wir aus und holten uns gleich einen Stadtplan in der Touri-Info. Wir überlegten kurz, welche Route wir gehen wollten und schlenderten auch gleich los. Die Esplanade Charles De Gaulle ist die grüne Flaniermeile der Stadt. Am Ende der Platanenallee kann man auf das Dach des Kongresszentrums Le Corum steigen und einen Blick auf Montpellier werfen. Da am Morgen in der Stadt noch nicht so viel los war, schauten wir uns erst einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an. Der erste imposante Bau ist die Cathédrale St.-Pierre. Die Säulen erinnern mich irgendwie an dicke Elefantenfüße. Man …

30.05.13 – Marseille: Willkommen auf der Baustelle der europäischen Kultur

Nach dem gestrigen Ausflug süd-östlich von Marseille, machten wir uns heute nach dem Frühstück auf den Weg die Stadt zu erkunden. Nach dem Kauf eines Tagestickets in der U-Bahn, stellten wir mit Erstaunen fest, dass diese nicht auf Gleisen, sondern auf normalen Gummirädern unterwegs war :-). Nach zwei Stationen stiegen wir am Vieux Port aus, um die Touristen Info zu überfallen ;-). Der blaue Himmel täuscht über den „Bibber“-eisigen Mistralwind hinweg. Bepackt mit einem Stadtplan und der Übersicht der Sehenswürdigkeiten im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt zogen wir los. Als erstes machten wir die südliche Seite des alten Hafens unsicher. Links im Bild sieht man schon das Fort d’Entrecasteaux. Seit 1660 schützt dieses Bollwerk den südlichen Hafeneingang. Über eine langgezogene Treppe erreicht man das Fort – die Aussicht lohnt sich. Leider konnte man nicht ins Innere, da hier noch renoviert wurde. Also geht es weiter zum Chateau du Pharo, das nicht weit entfernt liegt. Ein Künstler hat sich hier mit seinen seltsamen Figuren verewigt. Das Chateau liegt direkt an der Hafeneinfahrt. Rechts im Bild blickt man …