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Bäriger Nachwuchs

Liebe Freunde des Tdy- und Eisigel-Blogs 🙂 – es gibt eine freudige Nachricht zu verkünden:

Wir sind jetzt zukünftig zu Dritt unterwegs. Seit dem 03.01.2016 ist der kleine Eisbär auf der Welt und wird uns auf unseren Ausflügen und Reisen in Zukunft begleiten.

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Das süße Willkommens-Paket ist von einer lieben Freundin selbst gemacht worden – mehr dazu gibt es auf ihrem Bastel-Blog.

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Das Kinderzimmer für Junior wurde schön bunt gestaltet, damit sich der Zwerg rundherum wohl fühlt und viele interessante Sachen zum Anschauen hat.

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Unser kleiner Schatz hält uns derzeit ganz schön auf Trapp – dennoch werden wir hier so bald es geht wieder regelmäßig Rezepte und Reiseberichte veröffentlichen.

Unser nächstes Reiseziel steht nämlich schon fest. Im Mai wird Eisigel wieder am Wings For Life World Run teilnehmen –  und zwar dieses Mal in Dänemark in Aarhus.

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Bunte Reispfanne mit pakistanischen Hähnchen Nuggets

Von dem Berliner Projekt „Über den Tellerrand kochen“ gibt es heute ein leckeres Essen kombiniert aus zwei Rezepten: Raffiniert gewürztes Hähnchen gepaart mit Trockenfrüchten, Maronen und gelbem Reis :-).

Ich koche immer wieder gerne aus den beiden Kochbüchern – da kommt regelmäßig Abwechslung in die Küche mit den vielen Gewürzen.

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Zutaten für die Hähnchen Nuggets – Wichtig: Das Hähnchen über Nacht oder mehrere Stunden im Kühlschrank in der Marinade ziehen lassen:

  • 400 g Hähnchenbrust, grob gewürfelt
  • 2-3 EL Joghurt
  • 4 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 20 g Ingwer, grob gehackt
  • 1 Tl Chilipulver
  • 1/2 Tl gemahlener Koriander
  • 1/4 El Garam Masala
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  •  1/2 Tl gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die bunte Reispfanne:

  • 200 g Basmatireis
  • 1-2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 100 g Maronen
  • 30 g Rosinen
  • 40 g getrocknete Pflaumen
  • 30 g Aprikosen
  • 1 Ei
  • 1 El Joghurt
  • 1-2 El Zitronensaft, frisch gepresst
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma
  • Butter, Olivenöl

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Als Erstes wird die Marinade für die Hähnchenstücke vorbereitet. Dazu in einem hohen Gefäß den Knoblauch zusammen mit dem Ingwer und etwas Wasser mit einem Pürierstab zu einem Brei pürieren. Die Gewürze und den Joghurt für die Marinade hinzufügen und alles gut vermengen. Nun die Hähnchenstücke hinzufügen und unterrühren. Das Ganze am Besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Nun kann man sich um die Reispfanne kümmern:

  • Das Trockenobst in reichlich Wasser etwa eine Stunde einweichen.
  • Bei den Maronen schneidet man das obere Ende ab und kocht sie für 15 Minuten in einem kleinen Topf. Anschließend das Wasser abgießen und die Maronen schälen wenn sie etwas abgekühlt sind.
  • Den Basmatireis nach Packungsanweisung zubereiten. Anschließend den Joghurt mit dem Ei und 3 El Reis vermischen.
  • In einer kleinen Schüssel den Zitronensaft mit 2 El Wasser und 1 Tl Kurkuma verrühren.

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Nun zum etwas außergewöhnlichen Teil des Rezeptes :-). In einer großen beschichteten Pfanne etwas Butter zerlassen und die Joghurt-Ei-Reis-Mischung hinzugeben. Jetzt den restlichen Reis vorsichtig darauf verteilen – Nicht umrühren! Der Reis wird mit Kurkuma bestäubt und mit Olivenöl beträufelt – wenn möglich den Reis etwas vermengen ohne die Joghurtmischung zu erwischen :-). Nun kommt ein Geschirrtuch auf den Topf und ein Deckel oben drauf. Das Ganze bei minimaler Hitze 30 Minuten ziehen lassen.

ReisJetzt den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen. Die Hähnchen Nuggets auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten und ab damit in den Ofen für 15 bis 20 Minuten.

Fleisch

In einem Topf etwas Öl heiß werden lassen und die Zwiebelstreifen darin andünsten. Das eingelegte Trockenobst abtropfen lassen und zusammen mit den geschälten Maronen zu den Zwiebeln geben. Alles gut erhitzen und anschließend mit dem Zitronen-Kurkuma-Wasser ablöschen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Zum Anrichten den Basmatireis auf einem Teller verteilen und mit Hähnchen Nuggets und der Trockenobst-Maronenmischung garnieren. Zum Schluss die fest gewordene Reis-Joghurtmischung aus der Pfanne lösen und ebenfalls dazugeben. Guten Appetit :-)!

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Yummy yummy 🙂 ….IMG_3871
Rezept: Rezepte für ein besseres Wir, S. 44 & 90

28.07.15 – Turda-Schlucht und Salzbergwerk

Mit einem Tagesausflug in das südlich von Cluj gelegene Trascau-Gebirge unweit der Stadt Turda starten wir den letzten Tag unserer Rundreise. Für heute haben wir uns typische Urlaubsaktivitäten vorgenommen…Wandern und Salzmine besuchen. 🙂

Erster Stopp ist die bekannte und bei Ausflüglern beliebte Turda-Schlucht (Thorenburger Schlucht), eine Kalksteinklamm mit mächtig steil aufragenden Bergwänden.

Südwestlich von Turda, kurz hinter dem Ort Mihail Viteazu, geht es rechts zum Ort Cheia. Von dort folgt man der Straße noch ein paar Kilometer und landet am Parkplatz am östlichen Eingang der Schlucht. Nun die Wanderschuhe schnüren und schon kann die pure Natur entdeckt werden.

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Wir folgten auf rund 2 Kilometern dem Hasdate-Bach durch die Klamm. Anfänglich noch auf guten, breiten Wegen; zum Ende hin wird es enger und man muss sehr gut zu Fuß sein. Festes Schuhwerk ist absolut zu empfehlen.

Die Klamm beeindruckt durch die naturbelassene Wegführung und vielen verschiedene Pflanzen- und Baumarten.

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Die die Klamm beiderseits umgebenden Steilwände ragen teilweise bis zu 300 Meter senkrecht in die Höhe. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.

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Ab und zu wird der Bach über kleine Hängebrücken gekreuzt. Die Schlucht steht seit 1938 unter Naturschutz.

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Hier ist auch schon das Ende der Schlucht (oder der westliche Eingang :-)). Der Bach fließt in ein weites Tal, dass uns mit einem satten Grün begrüßte.

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An einem kleinen Campingplatz unweit des Eingangs der Klamm machten wir eine ausgedehnte Pause und wanderten die Schlucht zurück zum Parkplatz.

Um der stetig steigenden Hitze am Nachmittag zu entfliehen, war es sehr praktisch, dass es in der Nähe von Turda eine kühlende Salzmine zum Besichtigen gab. Die Salina Turda liegt etwas außerhalb und östlich von Turda und ist gut ausgeschildert.

Im Salzbergwerk Turda wurde bereits zur Römerzeit Salz gewonnen. Das heutige Bergwerk mit seinen drei Stollen wurde 1690 erschlossen und diente bis 1862 zur Salzgewinnung. Danach nahm der Abbau aufgrund von Verunreinigungen immer mehr ab und kam schließlich 1932 zum Erliegen. Anfang der 1990er Jahre wurde die Anlage zu einem Schaubergwerk mit Museum und Freizeitpark-Charakter ausgebaut.

Wie viele Salzminen in Rumänien, ist auch diese ein absolutes Ausflugs-Highlight und entsprechend gut besucht. 🙂 Ein langer Gang verbindet die drei vorhandenen Stollen. An den Wänden des Bergwerks kristallisiert sich das Salz aus der Luft – schmeckt salzig. 🙂

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In der Anlage herrschen durchwegs kühle 10 – 12 Grad…also Pullover nicht vergessen. 🙂 Der größte Stollen ist die Rudolph-Mine. Am oberen Eingang der Mine befindet sich eine Galerie, von der man die Mine gut einsehen kann.

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Die 40 Meter zwischen Galerie und Mine können entweder per Fahrstuhl (Warteschlange) oder zu Fuß über Holztreppen überwunden werden. Wir nahmen die sportliche Herausforderung und kurze Zeit später waren wir unten. Aus dem Treppenhaus gibt es auch eine schöne Perspektive auf die freizeitpark-ähnlichen Einrichtungen in der Mine.

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Unter anderem steht hier unten ein futuristisches Riesenrad.

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Beeindruckend sind die hohen, steilen Wände und die herabhängenden Salzzapfen.

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Wer mag, kann auch eine Etage tiefer fahren und eine Runde mit dem Ruderboot auf dem Salzsee in der Mine drehen. Kannte ich so noch nicht und daher nichts wie hin.

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Wir nahmen uns zu Dritt ein Ruderboot und paddelten ein paar Runden auf dem See.

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Der Blick vom See nach Oben zeigt noch einmal schön die Dimensionen der Mine und die Marmorierung des Gesteins.

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Wieder Oben, noch ein weiterer Blick von der Galerie und in den Verbindungsgang.

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Nach der erfrischenden Abkühlung im Salzbergwerk düsten wir zurück nach Cluj.

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Kurz vor Cluj hat man auf einer Anhöhe noch mal einen super Blick auf die Stadt.

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Am frühen Abend nutzten wir das schöne Wetter und machten uns noch einmal auf den Weg in die Innenstadt. Bei blauem Himmel wirken die bunten Häuser und Boulevards in der Abendsonne gleich viel schöner. 🙂

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Zum Abschluss unseres Urlaubs liessen wir es uns noch einmal richtig schmecken. Im traditionsreichen Restaurant Matei Corvin – in unmittelbarer Nähe des Geburtshauses des ungarischen Königs – gibt es deftige, wohlschmeckende rumänische Küche.EssenAm nächsten Tag hieß es Koffer packen. Mit dem Flieger ging es vom Flughafen in Cluj zurück in die Heimat.