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Neulich auf der Wiesn :-)

Die Wiesn-Saison 2014 ist eröffnet und natürlich dürfen wir da auch nicht fehlen :-). Wir mögen es aber lieber etwas ruhiger und gehen daher sehr gerne auf die Oide Wiesn. Die tollen alten Fahrgeschäfte drehen dir ebenso das Hendl im Magen um wie die großen Herum-Wirbel-Maschinen auf dem normalen Oktoberfestgelände  und auch im Biergarten bekommt man noch ein schönes Plätzchen.

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Im Hintergrund winkt die Bavaria :-).IMG_3209

Beim nächsten Besuch gibts einen Steckerlfisch, aber heute muss es ein saftig zartes Hendl sein!IMG_3215

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Das Wichtigste zu erst – PROST!IMG_3225

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Mit dem Riesenrad sind wir vor zwei Jahren schon einmal gefahren – heute setzten wir uns auf der Oiden Wiesn ins Kettenkarussell. Kostet hier nur 1 Euro pro Person, auf dem normalen Gelände 3,50 – hihi.IMG_3235

Und ab geht die Post!IMG_3242

Wer errät wo ich das fotografiert habe bekommt eine Maß ausgegeben :-).IMG_3269

Das Lieblingsmotto vieler Wiesn-Besucher.IMG_3271

Das ist der Keferloher Maßkrug aus meinem Geburtsjahr :-). Diese Krüge sind leider fast ausgestorben, aber auf der Oiden Wiesn kann man noch aus ihnen trinken.

IMG_3273Ein Lebkuchenhaus gibt es hier auch.

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Am Abend ist die Wiesn eh am schönsten, also auf jeden Fall mal bis 8 Uhr Abends hier bleiben, die vielen bunten Lichter genießen …IMG_3278

… und Spaß haben :-).

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Kartoffelrösti aus dem Ofen

Aus wenigen Zutaten etwas Köstliches zubereiten – dafür bin ich immer zu haben :-). Da kullerten noch ein paar Kartoffeln in der Schublade herum, Käse und Zwiebeln sind auch immer im Haus und Tomaten und Rucola sind auch schnell besorgt. Und schon kann man schnell und einfach ein Gute-Laune-Abendessen zubereiten :-). Einen riesigen Kartoffelrösti aus dem Ofen, der an den Seiten schön knusprig braun gebacken ist:

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Und so gehts:

Zutaten

  • 600 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 4 El Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Stiele Thymian
  • 80 g fein geriebener kräftiger Käse, z.B. Bergkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Tomaten
  • 1 Bund Rauke/Rucola, 50 g
  • 2 Tl Zitronensaft, oder Fruchtessig für die Rauke

IMG_3643Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die geschälten Kartoffeln werden zusammen mit der Zwiebel in einer großen Schüssel grob gerieben. Anschließend werden die Thymianblätter, der gehackte Knoblauch, 2 EL Olivenöl und die Hälfte des Käses untergemischt. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

IMG_3645Nun die Masse auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, ausbreiten. Ich habe den Kartoffelrösti auch schon auf einem eingefetteten Backblech ausprobiert. Egal wie ich es mache, leider pappen die Kartoffel immer etwas an – ob mit oder ohne Backpapier ;-).

IMG_3650Das Backblech auf der zweiten Schiene von unten in den Backofen schieben und 30 Minuten goldbraun backen. In der Zwischenzeit kann man die Tomaten in Scheiben schneiden und den Rucola nach Belieben mit Zitronensaft oder einem Fruchtessig, 1-2 EL Olivenöl und etwas Salz/Pfeffer anmachen.

Nach den 30 Minuten schnell die Tomatenscheiben auf dem Rösti verteilen und den restlichen Käse darüber streuen.

IMG_3657Nun noch einmal 10 Minuten im Ofen backen.

IMG_3659Frisch aus dem Ofen kann man schon den Rucola auf dem Rösti verteilen.

IMG_3662Und schon ist ein einfaches und sehr leckeres Essen fertig :-). Ich mache mir dazu immer noch ein extra Portion Rucola-Tomaten-Salat zum nebenbei Essen.

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Nachgebacken aus: Essen&Trinken für jeden Tag, 10/2009

Müslikuchen vom Blech

Hin und wieder kommt es ja vor, dass einem beim Verspeisen leckerer Kuchen das schlechte Gewissen beschleicht. Bei dem nachfolgenden wirklich köstlichen Blechkuchen gibt es genügend gute Argumente gegen das schlechte Gewissen. So viele gute Zutaten, dieser Kuchen muss einfach gesund sein :-). Jede Menge Obst und ein Haufen Körnerzeug, das ja viele gerne zum Frühstück verzehren. Na dann, ab in die Küche und Kuchen backen …

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Zutatenliste:

  • 1 Vanilleschote
  • 150 g weiche Butter
  • 120 g Lindenblütenhonig
  • 5 Eier – mittlerer Größe, in einer Schüssel aufgeschlagen
  • 70 ml Milch
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 100 g gemahlene Haferflocken

Für den Belag:

  • 3 Birnen, geschält und jeweils die Hälften in 3 Spalten schneiden
  • 120 g Heidelbeeren
  • je 2 El Haferflocken und Maiscornflakes
  • 1 Tl Leinsamen

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Ich habe mir für dieses Rezept extra das Weizenvollkornmehl besorgt und ich muss sagen, der Kuchen bekommt dadurch wirklich eine besondere Note. Ich empfehle daher auch ein etwas dunkleres Mehl zu verwenden, falls ihr diese Sorte nicht zu kaufen bekommt. Zum Herstellen der gemahlenen Haferflocken kommt der gute Mixer zum Einsatz. Hier könnt ihr selbst entscheiden wie fein ihr die Haferflocken mahlen wollt.

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Die Vanilleschote wird längs halbiert und das gute Vanillemark herausgekratzt. Zusammen mit der Butter kommt das in den Mixer bis daraus eine schöne cremige Masse wird.  Den Backofen schon einmal auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Bisher hatte ich ja noch die Lindenblütenhonig probiert – sehr lecker :-). Ich habe die 120 g vorher in einer kleine Schüssel im Wasserbad vorsichtig verflüssigt und dann zu der Butter gegeben. IMG_3577

Alles verrühren und anschließend die gut aufgeschlagenen Eier nach und nach unterrühren. Jetzt kommt noch die Milch, das Mehl, die gemahlenen Haferflocken und das Backpulver hinzu. Im Mixer alles gut vermengen.

Die Teigmenge ist gedacht für ein Blech von der Größe 25×35 Zentimeter. Da ich so ein kleines Blech nicht besitze, habe ich mein Standardblech auf diese Weise verkleinert :-). Ein Backrahmen muss her.

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Nun den Teig auf dem Backpapier ausbreiten und die Birnen leicht in den Teig drücken. Die Heidelbeeren auf dem Teig verteilen und die Haferflocken, Cornflakes und Leinsamen darüber streuen.IMG_3578

Und nun ab damit in den Ofen und 35 bis 40 Minuten backen.

Und da ist er :-). Schaut doch köstlich aus. Die ersten Stückchen sollte man noch lauwarm probieren. Im Originalrezept wird empfohlen noch etwas flüssigen Honig auf den warmen Kuchen zu träufeln. Das habe ich jetzt erst einmal nicht gemacht.IMG_3601

Ich habe ja noch genügend Mehl übrig für ein paar Kuchen mehr :-). Da kann man mit den Obstsorten etwas variieren. 🙂 Viel Spaß beim Nachbacken. Definitiv mein Lieblingskuchen 2014!

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Nachgebacken aus:  Servus in Stadt und Land / Ausgabe September 2014