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23./24.03.14 – Durch die Nacht in die Mega-City Seoul

Liebe Freunde des Tdy-Blogs :-),

ein paar Wochen ohne neue Artikel sind meist ein Indiz dafür, dass Tdy und seine Kumpels auf Reisen sind – oder von der entstandenen Foto-Flut erschlagen wurden ;-).

Der Jahresurlaub stand bevor und dieses Mal ging es gaaaanz weit weg :-). Nach einem 3-tägigen Aufenthalt in Seoul flogen wir weiter nach Japan. 14 Tage lang reisten wir vom Süden in Kumamoto bis nach Tokyo. In den kommenden Wochen werden wir wie gewohnt ausführlich darüber berichten. Ihr könnt euch auf viele tolle Fotos freuen, denn wir waren zur Zeit der Kirschblüte in Japan.

Viel Spaß beim Lesen und Fotos gucken,

Tdy und Eisigel

Die lange Reise nach Seoul:

Von München aus geht es in 10 Stunden direkt in die Hauptstadt Südkoreas. Gegen Mittag hob unser Flieger ab, so dass wir am nächsten Tag gegen 6 Uhr in Seoul landen sollten – Zeitunterschied: 8 Stunden. Gute Gelegenheit zum Schlafen – denkste! Die umfangreiche Auswahl an tollen neuen Kinofilmen im Entertainment-Programm hielt das halbe Flugzeug wach ;-), inklusive uns …

Flug nach Seoul

Das Bordessen stimmt schon mal auf den Urlaub ein. Neben dem etwas undefinierbaren Hauptgang mit Reis, gab es leckeren Kimchi aus der Tüte. In der Regel handelt es sich dabei um Chinakohl der mit allerlei Zeug über eine längere Zeit eingelegt wird und dabei zu gären beginnt.

Boardessen

Pünktlich zum Sonnenaufgang landeten wir auf dem Flughafen Incheon, der auf einer kleinen Insel westlich von Seoul liegt. Hier wurden wir von einem Taxi-Dienst abgeholt und zum Hotel gebracht.

Sonnenaufgang Seoul

Nach einer kurzen Rast im Zimmer und einem kleinen Frühstück starteten wir in den Tag. Unser Marigold Hotel lag mitten im Hippen Uni-Viertel Hongik. Da der Trubel in den Straßen aber erst abends los geht, beschlossen wir ins Stadtzentrum zu fahren. Die U-Bahnstation Hongik University war nicht weit entfernt und Tickets kaufen ist hier in Seoul kinderleicht und sehr touristenfreundlich :-). Wir stiegen an der Station City Hall aus und begannen unsere Tour.

Hier stehen wir an der Sejong-daero. Im Hintergrund kann man eines der noch erhaltenen Eingangstore in die Stadt erkennen – das Sungnyemun in der Nähe des Namdaemun Marktes.

Seoul

Der Seoul Plaza wird gerade mit hübschen Blümchen und frischem Rasen bestückt – dahinter die City Hall.

Seoul

Weiter ging es Richtung Norden bis wir plötzlich auf diesen netten Flusslauf stießen. Der Cheonggye-Fluss wurde auf einer Länge von 5,8 km mit kleinen Parks, Springbrunnen und Spazierwegen umgeben.

Seoul

Eine kleine Oase mitten in der Stadt.

Seoul

Nach einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang zweigten wir wieder Richtung Norden ab und kamen am Tapgol Park vorbei. Hier stehen einige Kulturdenkmäler die man besichtigen kann. Das interessanteste ist die 10-stöckige Wongaksa-Pagode die zum Schutz in einem Glaskasten steht.

Seoul

Direkt neben dem Park befindet sich der Eingang zum Insa-Viertel, dem touristischen Herz der Stadt. Hier gibt es viele kleine bunte Läden in teils interessanten Häusern und jede Menge Restaurants.

Seoul

Wer der Sprache nicht mächtig ist braucht einfach nur auf das gewünschten Essen zeigen :-). Sehr praktisch – verhungern kann man hier schon mal nicht.

Seoul

Seoul

In dem kleinen Künstler-Einkaufszentrum Ssamzie-gil machten wir eine gemütliche Kaffeepause und planten die weitere Route für den Nachmittag …

Seoul

… auf dem Dach fanden wir dieses lustige Eingangstor.

Seoul

Die kleinen bunten Anhänger kann man natürlich gleich nebenan kaufen und beschriften :-).

Seoul

Weiter ging es wieder mit der U-Bahn. Das wirklich praktischste Fortbewegungsmittel in dieser riesigen Metropole. Bei allein über 11 Millionen Einwohnern im inneren Stadtgebiet und über 24 Millionen wenn man den Stadtgürtel mitrechnet, braucht man nicht auf die Idee zu kommen, man kann einfach so von A nach B laufen :-). Seoul ist die bisher größte Stadt die wir bis dahin besucht haben.

Im Gangnam Distrikt stiegen wir an der Haltestelle Samseong aus. Auch hier wieder jede Menge Hochhäuser und riesige Kreuzungen.

Seoul

Mittendrin der Bongeunsa Tempel aus dem Jahr 794. Der Buddhistische Tempel war lange Zeit der Größte im Stadtgebiet von Seoul.

Seoul

Am späten Nachmittag war der Tempel dann auch wieder für die Touristen geöffnet. Jede Menge Menschen strömen aus dem Hauptgebäude, die vorher an einer Veranstaltung für gläubige Buddhisten teilgenommen haben.

Seoul

Seoul

Seoul

Seoul

Am oberen Ende des Areals steht diese imposante Buddha-Statue …

Seoul

… und auch andere interessante Figuren :-).

Seoul

Am Abend fuhren wir wieder zurück zum Hotel um das Treiben im Hongik-Viertel zu erkunden. Jede Menge Barbecue-Stände mit frisch gegrillten leckeren Fleischspießen und anderen Köstlichkeiten bescherten uns ein erstes Abendbrot :-).

Seoul

Weiter geht’s zum Shoppen :-).Seoul

Bunt und quirlig dieses Viertel, mit vielen jungen Leuten.

Seoul

Hier kann man sich schon draußen vor dem Restaurant die Hauptspeise aussuchen :-).

Seoul

Wir beschlossen den Abend mit einer leckeren Nudelsuppe ausklingen zu lassen – yummy.

SeoulNun aber ab ins Bett und Schlaf nachholen :-).

Zupfbrot mit Zimtzucker

Ja wie schaut das denn aus? Ist das jetzt ein Backunfall oder ein Alienkuchen? Soll das so aussehen? Langes Rätselraten der zwei Kuchenbäcker. Am besten einfach mal aufschneiden und probieren. Dazu aber später mehr.

Chillen mit Kuchen

Vorher müssen aber die ganzen Zutaten zu einem Teig vermengt werden.

Zutaten für eine Kastenform:

  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 50 g + 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • Salz
  • 150 ml Milch
  • je 50 g weiche Butter für den Teig + zum Bestreichen des Teiges
  • 2 Eier Größe M
  • 2 Tl gemahlener Zimt

Zutaten

Die Milch in einem Topf erwärmen und 50 g Butter darin schmelzen. Das Gemisch nicht zu heiß werden lassen, bevor man es zur Teigmasse gibt.

In einer Schüssel das Mehl, 50 g Zucker, Vanillezucker, Trockenhefe und 1/2 Tl Salz vermischen. Die zwei Eier dazugeben und das Milch-Buttergemisch unterrühren. Alles zusammen 8 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Nun den Teig an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Ich mach das immer im Backofen bei 50° :-). Wenn der Teig in der Schüssel so aussieht hat alles gepasst :-).

Hefeteig

Den aufgegangenen Teigklumpen aus der Schüssel holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 50×50 cm und 1 cm dicken Teigfladen ausrollen.

Teig ausrollen

Nun den Teig mit weicher Butter bestreichen. Ich habe nur einen Teil der angegebenen Butter verbraucht. Jeder wie er mag :-). Nun die restlichen 150 g Zucker mit dem Zimt vermischen und auf dem Teig verteilen.

Zimt und Zucker

Jetzt den Teigfladen in etwa 8×8 cm kleine Quadrate zerschneiden. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

Teig aufschneiden

Zum einfacheren Stapeln in der Kastenform, am besten 5-6 Teigquadrate aufeinander stapeln …

Teig

Teig

… und in die mit Backpapier ausgelegte Form schichten.

Teig in Backform

Ich habe das Brot zu erst in der Ofenmitte auf dem Rost gebacken und nach der Hälfte der Zeit die Backform eine Etage tiefer gesetzt. Insgesamt braucht der Kuchen 30-40 Minuten im Ofen.

Fertig aus dem Ofen

Schaut sehr lustig aus :-).

yummy

Nachdem der Kuchen noch 30 Minuten in der Form ausgekühlt ist, kann man ihn herausholen. Frisch schmeckt der Kuchen natürlich am besten, also gleich mal einen Kaffee kochen und das Teig-Monster aufschneiden.

Yummy 🙂 und wie das duftet. Lecker!

Kaffee und Kuchen

Rezept: http://www.lecker.de / Zupfbrot mit Zimzucker backen – so geht’s

Chicorée-Kuchen

Chicorée-Kuchen – klingt vielleicht seltsam – schmeckt aber sehr lecker. Wer dieses nette Gemüse bisher nur als Salat verspeist hat, sollte diese Variante aus dem Backofen unbedingt mal probieren. 🙂

Chicorée Kuchen

Zutaten für eine Kuchenform (24 cm Durchmesser):

  • 200 g Mehl (Typ 450)
  • 1/2 Tl Salz
  • 125 g eiskalte Butter
  • 1 Ei
  • 2 El eiskaltes Wasser
  • Linsen oder Kichererbsen zum Blindbacken (zum beschweren des Backpapiers)

Zutaten für den Belag:

  • 3-5 Chicorée, abhängig von der Größe
  • Saft von 1 Orange
  • 1 Tl brauner Zucker
  • 250 g Crème fraiche
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • je 1 El Petersilie & Minze, gehackt
  • 60 g Blauschimmelkäse, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer

Zutaten

Die Zutaten für den Kuchenboden lassen sich am besten mit der Hand schnell zu einem handlichen Teigklumpen verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und ab damit in den Kühlschrank für 30 Minuten.

Teig

In der Zwischenzeit erhitzt man den Orangensaft mit dem Zucker in einen großen Topf. Nun den Chicorée mit einer Nadel mehrmals einstechen und in den Topf geben. Zugedeckt 10 Minuten schmoren und danach auskühlen lassen. Den Backofen auf 200°C Umluft aufheizen.

Chicoree

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und zu einem großen Kreis ausrollen von ca. 30 cm Durchmesser. In die Form legen und den überstehenden Rand abschneiden. Jetzt kommt das Backpapier mit den Kichererbsen obendrauf. Das Ganze kommt für 15 Minuten in den Ofen. Danach wird das Backpapier mit den Erbsen entfernt und der Teig für weitere 5-7 Minuten gebacken. Anschließend den Teig abkühlen lassen und den Ofen auf 170°C runter drehen.

Kichererbsen

Für die Füllung vermischt man die Crème fraiche, die Eier, die Eigelbe und die gehackten Kräuter. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken, auf den Teig geben und glatt streichen. Den Chicorée halbieren und sternförmig auf dem Kuchen verteilen. Ab damit in den Ofen und 35 Minuten backen. Dann den Blauschimmelkäse darüber bröseln und für weitere 10 Minuten in den Ofen tun bis der Käse schön geschmolzen ist.

Nun ab in den Ofen

Lecker, der Teig ist schön knusprig braun geworden :-).

Chicoree Kuchen

Guten Appetit!

Guten Hunger :-)

Rezept: Servus in Stadt & Land, 02/2014, S. 42