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15.01.12 – Schneewanderung am Seeberg

Liebe Freunde des Tdy Baers. Der erste Ausflug in diesem Jahr führt mich in die verschneiten Alpen zu den Schlierseer Bergen. Unser Ziel für heute war der Seeberg bei Bayrischzell. Um dem großen Ski-Ausflugsverkehr zu entgehen, machten wir uns früh los. Gegen 10 Uhr nach einer knappen Stunde Autofahrt stellten wir unser Reisemobil am Parkplatz des Segelflugplatzes von Geitau ab. Endlich Schnee unter den Tatzen 🙂 aber auch bibberkalt. Entlang des Segelflugplatzes erreicht man nach ca. 2km den Aufstieg zum Seeberg. Bis dorthin hat man einen schönen Blick auf den Wendelstein (die Bergspitze auf 1 Uhr *g*).

Im Winter ist der Segelflugplatz für die Langlauffans mit schönen Loipen prepariert. Hier gibts auch einen Automaten wo man vorher für die Nutzung der Anlage ein Ticket ziehen muss *g*. Hab ich so noch nicht gesehen *wieder was gelernt*.

Im Wald nehmen wir bei der Schranke den linken Weg bergauf. Und schon geht das Schneegestapfere los. Bis dahin war der Schnee schön platt gelaufen. Mein „Head of Photography“ fing nach den ersten Metern schon das Fluchen an, weil man (oder Frau) bei jedem Schritt bis zu den Knien im Tiefschnee versank. Meine Zwei Großstädter und Alpenschnee-Unerfahrenen Begleiter kam alsbald der Gedanke, dass Schneeschuhe hier wohl die bessere Wahl gewesen wären :-). Aber Jammern kann ja jeder, also weiter bergauf. Hier ein Blick auf den verschneiten Aufstieg. Achja, das Wetter war übrigens wie bestellt: Sonnig und windstill :-).

Je höher wir kamen desto tiefer wurde der Schnee, aber noch waren wir fit und voller Optimismus. Gegen Mittag erreichten wir das Plateau der Klarer Alm auf ungefähr 1000m Höhe. Hier endeten auch die letzten (leicht) vorgetretenen Wege. Vor uns nur noch purer Tiefschnee.

Hier gabelt sich der Weg. Wir bogen links ab und stapften weiter an der Klarer Alm vorbei in Richtung Seebergkopf. Jetzt war es aber mal Zeit für ein Päuschen.

Und hier die dazugehörige Aussicht:

Hier können es Tdy & Eisigel aushalten. Frische luft, Sonne, Ruhe – einfach idyllisch. Nachdem wir unsere Seele etwas haben baumeln lassen, ging es weiter bergauf. Nach etwa einer halben Stunde und dem Wissen, was uns noch bevor stand, wurde die Entscheidung getroffen, dass der Aufstieg ohne Schneeschuhe heute nicht mehr machbar ist. Also ging es wieder bergabwärts Richtung Alm und weil dort noch so schön die Sonne schien, tollten wir noch lustig im Schnee rum und genossen die schöne Einsamkeit abseit von den Skipisten :-).

Gemütlich und entspannt ließen wir uns den Berg wieder runtertragen.

Unten angekommen kehrten wir in Geitau ein und stärkten uns.  Und nun ab nach Hause. Ein schöner Tag und wir kommen sicher wieder. Entweder mit Schneeschuhen oder im Sommer :-).

Schweinebratlinge mit Reisnudelsalat – Bun Cha

Tdy macht heute mal wieder einen Ausflug in die Vietnamesische Küche *freu*. Natürlich habe ich einige der Kräuter nicht käuflich erwerben können, aber selbst ist der Tdy und hat das Rezept etwas abgewandelt.

Zutaten 4-6 Personen und das Originalrezept

  • 500g Schweinehackfleisch
  • 2 EL Fischsauce
  • 5 Frühlingszwiebeln (in dünne Scheiben geschitten)
  • 50g Schnittknoblauch (grob gehackt)
  •  2 TL Sojasauce
  • 1 Ei (verquirlt)
  • 3 EL rote asiatische Schalotten (feingeschnitten)
  • 2 EL Knoblauch (feingeschnitten)
  • 1 TL frischgemahlener schwarzer Pfeffer
  • 500g getrocknete Reisnudeln
  • 180g Sojabohnensprossen
  • 1 Bund Perilla (Blätter abgezupft)
  • 1 Bund asiatischer Basilikum (Blätter abgezupft)
  • 1 Bund vietnamesischer Koriander (Blätter abgezupft)
  • 1 Bund Minze (Blätter abgezupft)
  • 750 ml selbstgemachte Fischsauce zum Tunken (siehe Rezept hier im Blog)

Für einen gelungenen Schweinebratling empfehle ich, das Hackfleischgemisch ein paar Stunden vorab zusammen zumischen und in den Kühlschrank zu stellen.

Hackfleischmasse:

Das Schweinehackfleisch, 2 EL Fischsauce, die Frühlingszwiebeln, den Schnittknoblauch, die Sojasauce, das geschlagene Ei, die Schalotten, den Knoblauch und 1TL frisch gemahlenen Pfeffer in einer großen Schüssel gut miteinander vermischen.

Wasser für die Reisnudeln aufsetzen und diese dann 5 Minuten lang kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und noch mal 5 Minuten im Wasser ziehen lassen. Danach abschütten und mit kaltem Wasser abspülen.

Inzwischen aus der Hackmasse 5cm breite und 1cm dicke Klopse formen. Nach dem Originalrezept soll man die dann auf einem Grill schön braun brutzeln. Ne Pfanne tuts auch, von beiden Seiten 4-5 Minuten :-).

Da ich außer dem Koriander und der Minze leider keine anderen Kräuter hatte, hab ich mir mit Petersilie, klein gerupftem Salat und gewürfelten Paprikastückchen beholfen. Das ganze Grünzeug habe ich dann mit den Nudeln zusammen angerichtet. Zum Schluß noch die Bratlinge obedendrauf und das Ganze zusammen mit der selbstgemachten Fischsauce servieren.

Man nehme pro Person eine Schüssel und tut sich etwas Fischsauce rein. Nun nach Belieben von dem Grünzeugs und den Nudeln etwas in die Schüssel geben und vermengen. Dazu genüßlich die Bratlinge mampfen :-). LECKER!

Rezept: viEATnam, S. 59

Selbstgemachte Fischsauce zum Tunken – Nuoc Mam Cham

Für alle die gerne Frühlingsrollen oder anderen Sachen in Sauce tunken, hier das passende Rezept (ca. 250ml):

  •  3 EL Fischsauce
  • 3 EL weißer Reisessig
  • 2 EL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen (feingehackt)
  • 1 Vogelaugenchili (in dünne Scheibchen geschnitten)
  • 2 EL frischgepresster Limettensaft
  • 125ml Wasser

Alle Flüssigkeiten (Fischsauce, Reisessig, Wasser) zusammen mit dem Zucker bei mittlerer Hitze erwärmen und immer schön umrühren. Kurz vor dem Siedepunkt das Ganze vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Vor dem Servieren fügt man noch den Knoblauch, die Chili und den Limettensaft hinzu.

FERTIG!

Rezept: ViEATnam, S. 331