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18.01.10 – Hue – Da Nang – Hoi An

Die Überlandfahrt von Hue nach Hoi An führt eigentlich über den Wolkenpass. Da dieser aber heute seinem Namen alle Ehre macht, nutzen wir die Abkürzung durch den Tunnel :-). In Da Nang machten wir am Cham-Museum halt und schauten uns die Cham-Plastiken an. Das Cham-Volk besaß einmal ein mächtiges Reich. Heute sind sie eine Minderheit in Vietnam und Kambodscha. Anschließend fuhren wir nach Hoi An, einer der wenigen noch original erhaltenen Orte Vietnams. Die verkehrsberuhigte Altstadt am Ufer des Thu Bon Flusses ist UNESCO-Weltkulturerbe. Mit meinem Guide schaute ich mir die Altstadt an. Wir besuchten z.B. die Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian (Hoi Quan Phuc Kien) von 1792. Das Gelände besteht aus drei Höfen, wobei im zweiten Hof der Tempel für die Meeresgöttin und ihre beiden Begleiter „Alle Sehen“ und „Alles Hören“ steht. Einer Legende nach berichten die beiden Begleiter der Meeresgötting wenn Fischer und Kaufleute in Seenot geraten, damit diese durch sie gerettet werden. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die überdachte Japanische Brücke (Cau Nhat Ban), die einst den chinesischen mit dem japanischen Stadtteil verband. …

17.01.10 – Hue und Umgebung

In Hue fuhr ich am Morgen auf dem Parfümfluss zur Pagode der Himmelsgöttin (Chua Thien Mu). Hier überraschte mich mein erster Regenschauer. Aber ich saß ja zum Glück im Boot. Die Stupa Phuoc Duyen auf dem Bild ist 21 Meter hoch und in jedem Stockwerk wird ein Buddha verehrt. Dahinter gibt es noch einen Pavillon mit einer riesigen Steinschildkröte und einen weiteren mit einer 3285kg schweren Glocke. Anschließend fuhren wir weiter zur Königsstadt. Hier schauten wir uns einige Tempel und Ruinen an, die während des Krieges beschädigt wurden. Die restaurierten Gebäude sehen alle sehr schön bunt aus. Weiter ging es zu den Kaisergräbern außerhalb von Hue. Nach einer kurzen Pause mit vietnamesischen Kaffee (wers mag ;-)), schauten wir uns das Grab von Tu Duc an (1851). Eine wirklich sehr schöne Anlage. Bei der Errichtung der Grabanlagen ist immer wichtig, dass am Fuße Wasser ist und über der Kopfseite ein Hügel. Als letzten Punkt für heute, schauten wir uns das Grab von Khai Dinh an (1931). Am Fuße vor den Eingangstoren verläuft ein natürlicher Fluß. Das …

16.01.10 – Von Hanoi nach Hue

Nach etwas kühleren Tagen in Nordvietnam (16°) erwarten mich in Zentralvietnam so um die 20° 🙂 Nach dem Frühstück flog ich von Hanoi nach Hue (Flug: Vietnam Airlines). Am Flughafen erwartete mich schon mein neuer Guide mit Fahrer. Wenig später war ich schon in meinem 5-Sterne Domizil (man gönnt sich ja sonst nix) -> Pilgrimage Village. Da für den Tag kein offizielles Programm mehr vorgesehen war, relaxte ich erst einmal am Pool und fuhr mit dem Shuttlebus am Abend noch in die Stadt.