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19.07.15 – Über Berge und durch Schluchten hinein in die Karpaten

Nachdem wir vor drei Tagen noch über flache Gewässer im Donaudelta gedüst sind, wird es heute so langsam bergig, denn wir fahren hinein in die Karpaten im Osten Rumäniens. Nach ca. 130 km ist der erste Halt auf unserer heutigen Tour die kleine Stadt Piatra Neamt an den Ausläufern der Ostkarpaten. Um einen Überblick über die von Wald bedeckte Umgebung zu bekommen, nehmen wir die Seilbahn und fahren auf den Aussichtsberg Cozla mit einer Höhe von 651m. Von hier oben haben wir einen tollen Blick in Richtung Westen auf den See Batca Domnei. Im Winter kann man von hier oben auch gemütlich mit den Ski hinunter ins Tal cruisen. Nach dem wir einmal rund herum gelaufen sind, lockt uns das kleine Lokal mit den landestypischen Mici (ähnlich Cevapcici) an. Dazu gibt es Senf und Brot und natürlich etwas kühlendes Erfrischendes zum runter spülen :-). Für jeden 2,5 Stück –  schaffen wir doch locker … Hinunter geht es auch wieder mit der Seilbahn und hier ein Blick in Richtung Osten auf den zweiten Berg in der Stadt, …

16.07.15 – Donaudelta at its best :-)

Im Morgengrauen machten wir uns auf den Weg, das faszinierende Donaudelta mit den hunderten an Seen, Kanälen und Flussarmen zu erkunden. Heute stand ein 8-stunden Tagesausflug auf dem Programm – ein Highlight unserer diesjährigen Reise :-). Nach einem kleinen Frühstück fuhren wir mit dem Inhaber unserer Pension zu dem kleinen Hafen von Murighiol. Zusammen mit einer anderen 3-köpfigen Familie aus der Pension machten wir es uns im Schnellboot bequem. Vorher bekamen wir aber noch leuchtend rote Rettungswesen, damit auch keiner untergeht, falls er aus dem tiefliegenden Boot fallen sollte. 🙂 Ready 2 go! Bevor wir aber die Bilder von unserem Ausflug durch dieses einzigartige Wasserparadies sprechen lassen, noch ein paar kurze Fakten zum Donaudelta, dem zweitgrößten Deltas Europas. Wie allgemein bekannt ist, entspringt die Donau im schönen Donaueschingen und legt auf ihrem Weg zum Schwarzen Meer rund 2800 km zurück. Bevor das Wasser der Donau am Ende der Reise ins Meer mündet, verzweigt sich der Hauptstrom in viele Nebenarme und schafft somit dieses Naturparadies mit einer Fläche von 5200 qm – einzig vom Wolgadelta übertroffen. …

15.07.15 – Fahrt ins Donaudelta

Heute ist Tag drei unseres Rumänienurlaubs und wir verbrachten noch den Vormittag in der Hauptstadt, die 1459 erstmals unter dem Namen Castrum Bucuresti in einem Schriftstück des Fürsten Vlad III. Tepes Erwähnung fand, bevor wir ins Donaudelta aufbrachen. Nach dem Frühstück besuchten wir den größten Bahnhof von Bukarest, den Nordbahnhof Gara de Nord im Grivitei-Viertel, der 1935 erbaut wurde. Von außen, wie von Innen nicht sehr spektakulär. Sehr interessant ist allerdings die analoge Anzeigetafel für die Abfahrten, die den Fahrplan des ganzen Jahres zeigt. Der Bahnhof an sich ist ein Kopfbahnhof mit den üblichen vielen Imbissständen und kleinen Kiosken. Am Bahnhof selbst ist auch der Einstieg in die U-Bahnlinie 1, mit der wer wir direkt bis zum Piata Unirii gefahren sind. Die Linie 1 fährt auf einem Ring durch die Stadt – wobei die 3 weiteren Linien eher von Ost nach West oder von Nord nach Süd verlaufen. Wie man vielleicht bemerkt, waren wir hier gestern schon :-). Der Grund dafür ist die kleine Bäckerei an der Strada Halelor in der Nähe des U-Bahn-Ausgangs. Hier …