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28.05.11 – Edinburgh, Schottland: Dryburgh Abbey, Floors Castle and Edinburgh

Nach einer unruhigen Nacht freuten wir uns auf festen Boden unter den Füßen. Gegen 10 Uhr legten wir in Leith an. Leith ist ein Stadtteil von Edinburgh und hier liegt auch der Hafen, der ca. 3km von der Innenstadt entfernt ist. Heute unternahmen wir einen Ganztagesausflug. Erster Halt nach einer schönen Fahrt durch das schottische Middleland war die Dryburgh Abbey. Das Kloster Dryburgh wurde um 1150 erbaut und wurde, wie so viele Klöster, leider mehrfach von den Engländern verwüstet. Um 1545 wurde das Kloster letztmalig zerstört und ist seitdem nur noch eine friedvolle Ruine mit gut erhaltenem Kreuzgang.  Im Anschluss daran gings nach Kelso zum Mittagessen. Es gab leckeren Lachs und danach einen kurzen Verdauungsspaziergang durch die kompakte Kleinstadt. Wenige Fahrminuten davon entfernt liegt Floors Castle. Es ist das größte bewohnte Schloss Schottlands und zurzeit das Zuhause des Herzogs von Roxburghe. Dieses von riesigen Pavillons mit Minaretten und Kuppeln flankierte Haus wurde zwischen 1721 und 1725 erbaut. Wir schlenderten durch die Räume mit französischen Möbeln, schönen Kunstwerken und Tapeten. Alles ganz nett, aber irgendwie überall …

27.05.11 – Seetag oder „Ich bin so froh, dass ich ein Plüschtier bin“

Was soll ich sagen: „Auf und ab und links und rechts und …“. Schunkel, schunkel kleines Schiff. Die Nordsee hatte ihren Spaß, aber unsere zwei Sponsoren mit Kreislauf fanden das nicht so lustig. Der Wind blass mit 14-17 Meter pro Sekunde, was einer Windstärke 7 (nach der Beaufortskala) entspricht, über die Nordsee. Diesen starken Seegang verkraftete nicht jeder so gut wie wir und dies führte dazu, dass das Lager an entsprechenden Tüten rapide abnahm. Viele Bleichgesichter schlichen an diesem Tag über das Schiff aber dank frischer Luft und Anti-Schunkeltabletten ging es am Nachmittag schon wieder besser und wir konnten das Abendessen genießen.