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24.07.15 – Fahrt mit der Wassertalbahn

Heute stehen wir voll unter Dampf :-). Anstelle in das Auto, steigen wir heute in den Zug und lassen uns durch die grüne Landschaft chauffieren. Mit der historischen Wassertalbahn Mocanita lässt sich das Wassertal entlang des Flüsschens Vaser entspannt entdecken. Auf dem noch erhalten Streckennetz der privat betriebenen Werksbahn für Holztransport kann man mit der letzten dampfbetriebenen Waldbahn Rumäniens einen Ausflug unternehmen. Gegen 9 Uhr startete der Zug in Viseus des Sus und nebelte mit dem vielen Dampf die ganze Umgebung ein. Die Strecke, die entlang des Flusses verläuft, wurde in den 1930er errichtet. Die dampfbetriebene Schmalspurbahn wurde zum effektiveren Holztransport eingesetzt und löste nach und nach die ältere Methode des Flößens ab. Noch heute ist die Werksbahn im regen Betrieb und transportiert rund 4000 Kubikmeter Holz monatlich. Der Touristenzug verkehrt in der Haupt- und Hochsaison täglich auf 22km des verbliebenen Streckennetzes. Wir tuckerten langsam vor uns hin und ab und zu begegneten wir an der Strecke einigen Schafs- oder Kuhherden, die auch gerne auf den Eisenbahngleisen spazieren gehen. An bestimmten Stationen macht die Dampflok …

23.07.15 – Fahrt in die grüne Maramuresch

Nach unserer kleinen Rundreise durch das Gebiet der Moldauklöster verlassen wir die Bukowina in Richtung Westen in die Maramuresch, ein urwüchsiger Landstrich im Nordwesten von Rumänien. Charakteristisch für diesen ursprünglichen Landstrich sind die bewaldeten Berge, die klaren Bäche und Flüsse, viele grüne Hügel und bunte Wiesen. Neben den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten, prägen vor allem die Holztore und bemalten Holzkirchen die Region, die auf eine tiefverwurzelte und traditionelle Handwerkskunst zurückführen. Die 160 km von Gura Humorului zu unserem Tagesziel Viseu de Sus führen uns durch eine herrliche grüne Landschaft und über Straßen mit vielen Schlaglöchern ;-). Und hier sind wir auch schon direkt in der Maramuresch mit den vielen bewaldeten Hügeln, so wie man es in Europa eigentlich kaum noch findet. Bäume so weit das Auge reicht :-). Auf unserer Fahrt befahren wir auch den Prisloppass und machen an der höchsten Stelle, bevor es wieder ins Tal geht, eine kurze Pause. Im Hintergrund sieht man ein errichtetes Denkmal und ein hier erbautes Kloster. Bei den Straßenhändlern kauften wir uns frisch gepflückte Blaubeeren und genossen anschließend das schöne …

22.07.15 – Moldauklöster Part II: Voronet, Probota und Dragomirna

Tag 2 unserer Moldaukloster-Tour steht bevor und auch heute haben wir uns wieder drei Stück herausgesucht – eines davon in unmittelbarer Nähe unserer Ausgangsortes: das berühmte Kloster Voronet. Die anderen beiden Klöster Probota und Dragomirna liegen etwas abseits der Touristenpfade. Das wohl bekannteste und dementsprechend auch meist besuchte Kloster der Moldau, ist das Kloster Voronet. Weltweite Bekanntheit erlangte die Kirche des Klosters durch ihr markantes und einzigartiges Blau der Außenfassade. Dieser Farbton dominiert die Außenfresken und ist an vielen Stellen noch gut erhalten. Die Kirche des Klosters wurde innerhalb von vier Monaten im Auftrag des Fürsten „Stefan der Große“ als Dank für den Einsiedler Daniil von Voronet im Jahr 1488 errichtet. Bis 1775 war das Kloster von Mönchen bewohnt und ist seit dem 1. April 1991 als Nonnenkloster wieder in Bewirtschaftung. Seitdem wurde die Klosteranlage wieder auf Vordermann gebracht, sowie auch die Innenmalereien komplett restauriert. Auch an dieser Kirche sind die Außenmalereien wieder außergewöhnlich und beeindruckend. Im oberen und unteren Bild sieht man die wohl „wichtigste“ Außenwandmalerei aller Moldauklöster: Das Jüngste Gericht. Dieses in fünf …