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Resümee nach der 2. Woche in Schweden

An der Westküste wird das Wetter schneller wieder schöner. Dafür zerzaust der Wind dauernd mein Fell weils so dolle weht. Blaubeeren gibts echt in Massen. Wenn die nur nicht so umständlich zu ernten wären. Marmelade gibts in so ner Art Wurstrolle zu kaufen. Man kann sich dann wie von ner dicken Salami ne Scheibe abschneiden 🙂 Die Schweden trinken irgendwie gerne verdünntes Fruchtsaftkonzentrat oder Cola und Co. Brot gibts in vielen verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen. Meine derzeitige Lieblingssorte ist mit Preiselbeeren. Also, nicht mit Obststückchen drin, sondern irgendwie im Teig vermanscht. Allgemein schmeckt das Brot oder die Brötchen immer etwas süßlich. Krabben hab ich schon in allen möglichen Geschmacksrichtungen gesehn und probiert. Aber immernoch kein Fischbrötchen. Ist wahrscheinlich ne deutsche Tugend, sich toten Fisch zwischen zwei Weißbrotdeckel zu legen. Diesel ist doch teurer als in Deutschland *verdammt*. Kann mir mal jemand die Schwedischen Autokennzeichen erklären? Was sollen denn die Nummern in den farbigen Kästchen bedeuten? Hier gibts soooo viel Wald und ganz vieeele Seen 🙂  Toooolllll!!!

20.07.08 – Am nördlichsten Punkt der Reise

Zelt abgebaut und bevor es wieder nach Süden geht, bog ich noch mal rechts ab 🙂 und fuhr zum nördlichsten Punkt meiner Reise. Nen Elch hab ich noch nicht in echt gesehen, aber kilometerweit ganz viel Wald und keine Menschenseele weit und breit. Bis auf Holländer mit Wohnmobilen. Die trifft man auch überall wo es Straßen gibt. Und wer glaubt, die Holländer bekommen als einzige zu jeder bestandenen Führerscheinprüfung ein Wohnmobil dazu, hat noch nie die Schweden oder Norweger erlebt. Die sind mindestens genauso krass. Die bleiben halt lieber bei sich im Norden und gondeln mit ihrem zweiten Haus nicht durch ganz Europa. Bitte ganz genau hinschauen und die GPS-Koordinaten ablesen: Achja, das Ziel des heutigen Tages ist übrigens Karlstad mit Hotel. Unterwegs bin ich auch an ner coolen Holzkirche in Ekshärad vorbeigekommen. Sonst gibts heute nicht viel zu berichten. Der Weg war das Ziel. Leider war heute der erste Tag, an dem es wirklich viel geregnet hat. Aber laut Wetterbericht solls ja nächste Woche wieder schön sonnig werden. Gegen abend hab ich auch wieder …