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21.07.15 – Moldauklöster Part I: Moldovita, Sucevita und Putna

Heute ist Tag 1 unserer zweitägigen Moldaukloster-Rundfahrt. Auf dem Plan stehen drei bekannte Klöster – zwei davon gehören zu den „bemalten Kirchen der Moldau“ und sind seit 1993 in der Welterbeliste der UNESCO als Kulturdenkmäler von universellem Wert aufgenommen. Das erste Moldaukloster, das wir besuchen ist Moldovita und liegt nördlich von Campulung Moldovenesc. Würde nicht ein großes Schild an einer der Straßen im Dorf hierher verweisen, so würde man fast vorbei fahren, denn die dicken Klostermauern sind von vielen Bäumen und Sträuchern umgeben. Die Ringmauer ist 6 Meter hoch und einen ganzen Meter dick. Durch den schönen Turm  gelangen wir in das Innere des Klosters. Das Kloster Moldovita wurde 1532 im Auftrag des Fürsten Petru Rares an diesem Ort neu aufgebaut. Die „erste Version“ von 1410 stand einige hundert Meter entfernt und wurde Ende des 15. Jahrhunderts bei einem Erdrutsch stark beschädigt. Die Außenwandmalereien sind das Besondere der Kirche. Die bildlich und farblich sehr reichhaltigen Malereien stammen aus dem Jahr 1537 und sind vor allem an der Südseite noch sehr gut erhalten. Die die Kirche …

17.07.15 – Quer durch die Moldau

Nach unserem tollen Ausflug mit dem Schnellboot ins Donaudelta, verlassen wir heute diese schöne Gegend, um das Gebiet der Moldau im Nordosten Rumäniens zu erkunden. Unser heutiges Tagesziel ist Iasi – eine der schönsten und kulturell bedeutendsten Städte in der Provinz Moldau. Bis dorthin sind es zwar nur 340 km, aber das Navi rechnet schon mit knapp 6 Stunden – nicht einberechnet die Wartezeit an der Fähre in Galati, um die Donau zu überqueren. Um nicht wieder zu später Stunde am Zielort zu sein, hieß es daher mal wieder …. der frühe Vogel …. . Also klingelte früh der Wecker und gegen 8 Uhr fuhren wir in Murghiol im Osten des Donaudeltas los um nach Galati zur Fähre zu gelangen.  Der Weg beeindruckte mit unzähligen Sonnenblumen. 🙂 Die vielen Sonnenblumenfelder reichen bis zum Horizont und nehmen einfach kein Ende – echt der Wahnsinn :-). In Galati an der Donau angekommen, stellen wir uns an der zum Glück noch sehr kurzen Warteschlange an und  kaufen zwei Tickets für die Überfahrt. Und da kommt sie auch schon …