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22.07.08 – Läckö – Hjo

Achja, was soll ich sagen. Der Himmel ist blauer als blau 🙂 Nachdem ich mal wieder mein Zelt abgebaut hatte, gings zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit in Westschweden: Schloss Läckö. Dank meines jugendlichen Aussehens (jünger als 26) konnte ich mir die Gemächer ansehen, ohne was dafür zu bezahlen und hab auch noch ein Eis umsonst bekommen, weil hier gerade renoviert wird 🙂 Nach einer Pause um mich zu stärken, fuhr ich weiter zum Grabfeld Ekornavallen. Hier gibts ein paar alte Ganggräber und Grabhügel aus der Bronze- und Eisenzeit. Schafe liefen da auch ne Menge rum und wo genau verrichten die ihr Geschäft? Na? Man könnte ja glatt hinterlistige Absicht unterstellen, dass die immer genau auf die Trampelpfade …. In Hjo hab ich einen sehr schönen Campingplatz gefunden. Nach dem Zeltaufbau bin ich noch etwas spazieren gegangen und hab mir das Örtchen angeschaut, von dem ich keine Ahnung habe, wie man es ausspricht. Und weil die dunklen Gewitterwolken an mir vorbeigezogen sind hab ich noch fett mit meinen Kumpels zu abend gegessen. In der Pfanne im Hintergrund brutzeln …

21.07.08 – Mariestad – Kinnekulle

Nach dem verregneten Tag gestern, schien heute wieder die Sonne auf meinen Pelz. Auf dem Weg nach Mariestad zeigte auf einmal die Straße Richtung Himmel. Was soll ich denn da jetzt schon? Naja, besser als in die andere Richtung 😉 Hier in der Gegend passiert das öfters. Das Gegenstück zum Dalslandkanal ist der Götakanal und dauernd wollen die Möchtegernsegler da durch segeln und die armen Autofaher müssen warten In Mariestad angekommen, schaute ich mir den coolen Dom an. Dann gings zum Campingplatz Kinnekulle und danach ins gleichnamige Naturreservat nebenan. Da das Gebiet ziemlich groß ist und ich gegen Ende des Urlaubs langsam pfotenlam werde, habe ich den Autowanderweg benutzt. Erst gings zum Aussichtspunkt und dann zu einem Steinbruch. Nach so einer anstrengenden Unternehmung hab ich am Campingplatz noch ein bissi relaxt.

Resümee nach der 2. Woche in Schweden

An der Westküste wird das Wetter schneller wieder schöner. Dafür zerzaust der Wind dauernd mein Fell weils so dolle weht. Blaubeeren gibts echt in Massen. Wenn die nur nicht so umständlich zu ernten wären. Marmelade gibts in so ner Art Wurstrolle zu kaufen. Man kann sich dann wie von ner dicken Salami ne Scheibe abschneiden 🙂 Die Schweden trinken irgendwie gerne verdünntes Fruchtsaftkonzentrat oder Cola und Co. Brot gibts in vielen verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen. Meine derzeitige Lieblingssorte ist mit Preiselbeeren. Also, nicht mit Obststückchen drin, sondern irgendwie im Teig vermanscht. Allgemein schmeckt das Brot oder die Brötchen immer etwas süßlich. Krabben hab ich schon in allen möglichen Geschmacksrichtungen gesehn und probiert. Aber immernoch kein Fischbrötchen. Ist wahrscheinlich ne deutsche Tugend, sich toten Fisch zwischen zwei Weißbrotdeckel zu legen. Diesel ist doch teurer als in Deutschland *verdammt*. Kann mir mal jemand die Schwedischen Autokennzeichen erklären? Was sollen denn die Nummern in den farbigen Kästchen bedeuten? Hier gibts soooo viel Wald und ganz vieeele Seen 🙂  Toooolllll!!!