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02.04.14 – Ein Kirschblütentraum bei Nacht

Wie versprochen hier der zweite Teil dieses erlebnisreichen Tages. Nach einer kurzen Rast im Hotel spazierten wir am Abend vom Hotel aus in Richtung des Tempels To-ji, den wir gestern vom Kyoto Tower aus gesehen hatten – nur mal um zu schauen. Als wir ankamen waren wir erstaunt über die lange Schlange am Eingang, denn eigentlich waren wir davon ausgegangen, dass der Tempel geschlossen war. Interessiert schauten wir uns die Plakate am Eingang an: „Cool, Tempel gucken am Abend :-)“ und noch besser: Mit ganz vielen angeleuchteten Kirschbäumen – yeah! Also haben wir uns hinten an der Schlange angestellt. Um 18 Uhr bewegte sich die Schlange in Richtung Eingang und nach Zahlung des Eintritts waren wir auch schon drin. Im Eingangsbereich haben einige Fotografen schon ihre Stellung bezogen 🙂 … … mit Blick auf diesen hübschen Kirschbaum und im Hintergrund die 5-stöckige und 57 m hohe Pagode. Sie ist das Wahrzeichen von Kyoto und die höchste Pagode Japans. Der Toji-Tempel ist ein Tempel des Shingon-Buddhismus und wurde im 9. Jh. von Kobo Daishi gegründet. Kobo …

31.03.14 – Koya-san: Alte Tempelanlagen und ehrwürdige Gräber unter riesigen Zedern

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir in einen neuen Tag bei strahlend blauem Himmel :-). Heute machen wir einen Ausflug zu den Mönchen in das Zentrum der buddhistischen Shingon-Schule Koya-san. Von unserem Hotel am Bahnhof nahmen wir gleich den erst besten örtlichen Regionalzug um zur Station Shinimamiya zu fahren. Dort tauschten wir unseren Voucher gegen einen Koya-san-Pass. Mit diesem Pass haben wir freie Fahrt mit dem Zug, der Seilbahn und dem Bus, um auf das Plateau Mt. Koya zu gelangen. Zusätzlich erhält man noch Ermäßigung auf die Eintrittsgelder verschiedener Tempel. Just in Time erreichten wir den Bahnsteig und stiegen in eine Art „S-Bahn“ um nach Gokurakubashi, der Talstation der Seilbahn, zu fahren. Nur zur Klarstellung: Die digitale Anzeige wechselt immer zwischen japanisch und englisch – zum Glück :-). Daher ist das Fahren mit Zügen etc. in der Regel kein Problem. Rund 1,5 Stunden später erreichten wir Gokurakubashi und nahmen für den steilen Anstieg eine Seilbahn auf Schienen. An der Konstruktion kann man schon erahnen wie steil es hier den Mt. Koya hinauf geht. An der Bergstation verstauten wir …