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10.06.11 – Ilulissat, Grönland: Oh, what a perfect day … :-)

Die Wettervorhersage für diesen Tag lautete auf jeden Fall: Sonnenschein. Eisigel und ich stellten schon ganz früh den Wecker um die ersten vorbeischwimmenden Eisberge und die Einfahrt nach Ilulissat nicht zu verpassen. Hier eine Aufnahme von 5:45 Uhr *gähn*. Viele Fotos und Eisberge später erreichten wir die Einfahrt von Ilulissat. Ein paar fette Brocken lagen nicht weit entfernt vom Hafen. Unser Kapitän parkte die MS Fram auch gleich mittendrin. Mit den Polarcirkelbooten sausten wir an Land und warteten auf den Janus um unsere Wanderung nach Sermermiut zu starten. Dies ist ein Siedlungsplatz ganz in der Nähe vom Eisfjord. Aber eigentlich wollten wir ja wegen dem Eisfjord Kangia dahin. Die Wanderung führte quer durch die Stadt Richtung Süden. Beim ehemaligen Heliportplatz endete die Straße, wo auch ein riesiger müffelnder Grönlandhundeplatz war. Über einen schönen Holzsteg ging es weiter hinab durch das Naturschutzgebiet Richtung Eis :-). Nach kurzer Zeit tauchten die weißen Giganten am Horizont auf. Wildes Kamerageknipse umsäuselte meine Teddyohren. Hier endete der Steg. Um zur wahren Attraktion zu kommen, musste man noch über ein paar …

09.06.11 – Sisimiut, Grönland: Endlich über dem Polarkreis

Wo ist eigentlich die Sonne abgeblieben? Wer hat da wieder nicht aufgegessen? Was solls, machen wir das Beste draus :-). Bevor wir unser heutiges Anlandungsziel erreichten war es endlich soweit: Neptun persönlich verabreichte mutigen Passagieren und genötigten Crewmitgliedern eine kalte Eiswürfeldusche *hehe*. Eisigel und ich haben uns erfolgreich versteckt und sind trocken geblieben. Hier ein Bild vom Mann mit der Eiswürfel-Schöpfkelle kurz nach der Überquerung des Polarkreises. In Sisimiut hatten wir das erste Mal die Gelegenheit mit den Polarcirkelbooten an Land zu fahren. Wie aufregend *freu*. Dick eingemummelt und mit der Schwimmweste über dem Kopf fuhren wir rasant zur Anlegestelle im Atlantikhafen. Sisimiut: „Die Siedlung an den Fuchslöchern“, ist mit seinen 5.400 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Grönlands. Eine große Einnahmequelle ist die Krabbenfischerei. Nebenbei gibt es hier auch verschiedene Werkstätten, in denen Künstler Schmuck oder Tupilaks – die traditionellen Schnitzfiguren der Inuit – herstellen. Da dem Eisigel und mir nach Beine vertreten zu Mute war, machten wir uns gleich auf in Richtung Teleinsel. Die Teleinsel hat ihren Namen von den früher dort plazierten Antennenmasten. Das …