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11.06.11 – Vor der Ruhe kommt der Orkan :-)

Als Eisigel und ich heute morgen gegen 1 Uhr noch die schöne Mitternachtssonne genossen hatten, deutete sich die gravierende Änderung der Wetterlage schon an … Nein, nicht der blaue Himmel, sondern der kleine graue Balken im unteren Drittel des Bildes :-). Am Morgen präsentierte sich die See dann so: Bei einer leichten Brise gingen wir gestern ins Bett und wachten heute bei Sturm wieder auf. Im Laufe des Vormittags steigerte sich die Windstärke von durchschnittlich 9 auf bis zu 11 auf der Beaufort-Skala, was orkanartiger Sturm mit schwerer See und Wellenhöhen größer 20 Meter bedeutet. Kurz vor der Zugangssperre zum Deck 5 gelang es mir, noch folgende lustige Bilder zu schießen. Konnte mich kaum auf den Tatzen halten. An den Bildern kann man das Stampfen des Schiffes sehr gut erkennen –> Man beachte die Neigung des „No Entry“-Schildes sowie den Meeresspiegel im Bild. Eigentlich war das ja ganz lustig, aber eigentlich wollten wir heute in Itilleq anlegen. Itilleq ist eine kleine Siedlung rund 50km südlich von Sisimiut. In dem um 1847 gegründeten Ort wohnen rund …

01.06.11 – Torshavn, Färöer: Inselrundfahrt Vagar

Nach so vielen Tagen Sonnenschein, schickte uns der Wettergott heute ein paar Wolken und eine kräftige Brise. Dem einen oder anderen hats sogar die Mütze vom Kopf geweht. Achja, heute besuchten wir die Färöer. Allen die hier noch das Wort Inseln anhängen sei gesagt: „Ganz Falsch!“ :-). Der Name Färöer bedeutet nämlich Schafsinsel. Noch ne Insel angehangen wäre doppelt gemoppelt.  Die Färöer sind seit 1948 selbständiges Mitglied des dänischen Reichsverbandes. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln mit zusammen 1.399 qkm und hat eine Küstenlänge von 1.100 km. Die meisten der 48.000 Einwohner sind direkte Nachfahren der aus den Nordländern stammenden Siedler und die altnordische Sprache Färöisch ist die Landessprache. Rund 20.000 Färinger leben im Gebiet der Hauptstadt Torshavn auf der Hauptinsel Streymoy. Gegen 11 Uhr legte die Fram im Hafen an und der Eisigel und ich hatten vor unserem Ausflug noch Zeit für einen Bummel durch die Stadt. Also machten wir uns auf um uns den alten Stadtteil Tinganes anzuschauen. Hier stehen noch viele gut erhaltene Häuser mit den tollen Grasdächern. Als Rasenmäher dient meist …