Alle unter Weltkulturerbe verschlagworteten Beiträge

01.02.10 – Phnom Penh nach Siem Reap

Nach dem Frühstück holte mich mein Guide ab und brachte mich zum Flughafen (Flug: Cambodia Angkor Air). Heute gehts zu meiner letzten Station auf meiner Reise und ich freu mich ganz besonders drauf. Als ich bereits als kleiner Bär die Bauten von Angkor das erste Mal in meiner „National Geographic“-Ausgabe gesehen habe, wollte ich unbedingt mal dorthin. Die Angkor Tempelanlage hat die dichteste Ansammlung von Tempeln auf der Welt und ist seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe. Bevor ich zu den ersten Besichtigungen am Nachmittag aufbrach, entspannte ich noch etwas im Hotel (Bopha Angkor). Der erste Tempel, den ich besuchte, war der Preah Khan. Die Tempelanlage hat eine Fläche von 50 Hektar und wurde Ende des 12. Jh. als Tempel und Klosterschule erbaut. Hier steh ich am Eingang: Und hier mittdendrin :-): Ein sehr schöner Tempel und auch schon etwas vom Urwald eingenommen. Und ab gehts zum nächsten Tempel, dem Neak Pean. In der Mitte dieses Wassertempels befindet sich ein Heiligtum, dass eine Lotusknospe darstellt, in der sich ein meditierender Buddha befinden soll. Am Rand dieser „Insel“ stehen …

18.01.10 – Hue – Da Nang – Hoi An

Die Überlandfahrt von Hue nach Hoi An führt eigentlich über den Wolkenpass. Da dieser aber heute seinem Namen alle Ehre macht, nutzen wir die Abkürzung durch den Tunnel :-). In Da Nang machten wir am Cham-Museum halt und schauten uns die Cham-Plastiken an. Das Cham-Volk besaß einmal ein mächtiges Reich. Heute sind sie eine Minderheit in Vietnam und Kambodscha. Anschließend fuhren wir nach Hoi An, einer der wenigen noch original erhaltenen Orte Vietnams. Die verkehrsberuhigte Altstadt am Ufer des Thu Bon Flusses ist UNESCO-Weltkulturerbe. Mit meinem Guide schaute ich mir die Altstadt an. Wir besuchten z.B. die Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian (Hoi Quan Phuc Kien) von 1792. Das Gelände besteht aus drei Höfen, wobei im zweiten Hof der Tempel für die Meeresgöttin und ihre beiden Begleiter „Alle Sehen“ und „Alles Hören“ steht. Einer Legende nach berichten die beiden Begleiter der Meeresgötting wenn Fischer und Kaufleute in Seenot geraten, damit diese durch sie gerettet werden. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die überdachte Japanische Brücke (Cau Nhat Ban), die einst den chinesischen mit dem japanischen Stadtteil verband. …

13./14.01.10 – Halong Bucht

Am frühen Morgen machte ich mich auf zur Halong Bucht. Obwohl es noch nicht einmal 200km sind, dauerte die Fahrt eine ganze Weile. Die Max-Geschwindigkeit für Autos liegt bei 80 km/h. Schön wenn man überhaupt mal so schnell voran kommt :-). Dort angekommen betrat ich auch schon meine Luxus-Dschunke mit nur zwei Kabinen. Kaum das wir losgeschippert sind, gab es auch schon ein lecker Mittagessen mit tollen Sachen die im Wasser schwimmen und krabbeln. Danach machten wir auch schon das erste mal Halt und schauten uns die Höhle Sung Sot an. Hier hat man eine tolle Aussicht: Als nächstes tuckerten wir zu einem nicht weit entfernten Aussichtspunkt. Die Sicht war leider nicht so weit, da es doch recht wolkenverhangen war. Anschließend setzten wir den Anker um in der Halong Bucht zu übernachten. Zum Abendbrot gabs auch wieder die tollsten Sachen zu essen. Neben uns lagen noch eine Reihe weiterer Dschunken, die im Dunkeln alle hübsch leuchteten. Am Morgen fuhren wir wieder Richtung Hafen. Dort wartete auch schon mein Guide auf mich und wir fuhren in südwestliche …