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19.01.10 – Hoi An nach Nha Trang

Hab ich schon erwähnt, dass ich fliegen nicht besonders mag? Und dann heute auch noch zwei Mal. Wegen eines Tropensturmes musste mein Flieger in Nha Trang den Landeanflug abbrechen und durchstarten. Wir sind dann erst mal in Da Lat zwischengelandet. Nach einem Aufenthalt von knapp zwei Stunden der nächste Versuch. Dieses mal konnten wir sicher in Nha Trang laden, aber leider mit fast 4 Stunden Verspätung.

Zur Stärkung gönnte ich mir mal etwas ganz Exotisches zum Mittag: Vogelnestsuppe. Soll ja total gesund sein :-). Naja, ich lebe noch.

Im Anschluß fuhr ich wohl gestärkt zum Ozeanografischen Institut. Hier gibt es echt die tollsten Fische zu sehen. Mein diesmal weiblicher Guide machte auch zu jedem eine Bemerkung, ob man ihn essen kann :-). Der hier schaut vielleicht mal gruselig aus.

Hier gibt es auch noch hunderte von konservierten und getrockneten Meeresbewohner zum anschauen.

Weiter ging es zum Cham Heiligtum Po Nagar. Leider hörte es heute den ganzen Tag nicht auf zu regnen, bzw. aus Eimern zu schütten *g*. Daher auch nur ein schneller Schnappschuß von mir.

Zum Gedenken an die Urmutter der Cham, Po Nagar, wurde schon im 2. Jh. ein Holztempel gebaut, der dann nach seiner Zerstörung im 8. Jh. durch einen Ziegelturm ersetzt wurde. Rechts im Bild ist der Nordturm, der mit 22,8m auch der höchste Cham-Turm ist.

Da jetzt langsam auch schon die Dunkelheit einsetzte und um mich vor dem bösen Tropensturm in Sicherheit zu bringen, checkte ich im Hotel ein (Yasaka Hotel). Der Regen und der Wind peitschten gegen die Hotelfenster und die Palmen wurden ganz schön durchgeschüttelt.

18.01.10 – Hue – Da Nang – Hoi An

Die Überlandfahrt von Hue nach Hoi An führt eigentlich über den Wolkenpass. Da dieser aber heute seinem Namen alle Ehre macht, nutzen wir die Abkürzung durch den Tunnel :-).

In Da Nang machten wir am Cham-Museum halt und schauten uns die Cham-Plastiken an.

Das Cham-Volk besaß einmal ein mächtiges Reich. Heute sind sie eine Minderheit in Vietnam und Kambodscha.

Anschließend fuhren wir nach Hoi An, einer der wenigen noch original erhaltenen Orte Vietnams.

Die verkehrsberuhigte Altstadt am Ufer des Thu Bon Flusses ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Mit meinem Guide schaute ich mir die Altstadt an. Wir besuchten z.B. die Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian (Hoi Quan Phuc Kien) von 1792.

Das Gelände besteht aus drei Höfen, wobei im zweiten Hof der Tempel für die Meeresgöttin und ihre beiden Begleiter „Alle Sehen“ und „Alles Hören“ steht. Einer Legende nach berichten die beiden Begleiter der Meeresgötting wenn Fischer und Kaufleute in Seenot geraten, damit diese durch sie gerettet werden.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die überdachte Japanische Brücke (Cau Nhat Ban), die einst den chinesischen mit dem japanischen Stadtteil verband. Die Brücke wurden von 1593-1595 gebaut.

Nach dem einchecken im Hotel (Ancient House), schaute ich mir Hoi An noch bei Nacht an.

17.01.10 – Hue und Umgebung

In Hue fuhr ich am Morgen auf dem Parfümfluss zur Pagode der Himmelsgöttin (Chua Thien Mu). Hier überraschte mich mein erster Regenschauer. Aber ich saß ja zum Glück im Boot.

Die Stupa Phuoc Duyen auf dem Bild ist 21 Meter hoch und in jedem Stockwerk wird ein Buddha verehrt. Dahinter gibt es noch einen Pavillon mit einer riesigen Steinschildkröte und einen weiteren mit einer 3285kg schweren Glocke.

Anschließend fuhren wir weiter zur Königsstadt.

Hier schauten wir uns einige Tempel und Ruinen an, die während des Krieges beschädigt wurden. Die restaurierten Gebäude sehen alle sehr schön bunt aus.

Weiter ging es zu den Kaisergräbern außerhalb von Hue. Nach einer kurzen Pause mit vietnamesischen Kaffee (wers mag ;-)), schauten wir uns das Grab von Tu Duc an (1851). Eine wirklich sehr schöne Anlage. Bei der Errichtung der Grabanlagen ist immer wichtig, dass am Fuße Wasser ist und über der Kopfseite ein Hügel.

Als letzten Punkt für heute, schauten wir uns das Grab von Khai Dinh an (1931). Am Fuße vor den Eingangstoren verläuft ein natürlicher Fluß. Das Gelände ist über einen ganzen Hügel in drei Ebenen aufgeteil, so dass man viele Stufen erklimmen muss. Auf dem Foto befinde ich mich auf der 2. Ebene mit der Ehrenallee. Hier stehen Pferde, Elefanten und Mandarinen.

Hier leiste ich dem Mandarin Gesellschaft:

Auf der 3. Terrasse steht die Grabhalle , deren Innenwände aufwändig mit Mosaiken aus Porzellan-, Glas- und Keramikscherben verziert sind.

Am späten Nachmittag entspannte ich auf meiner Bungalow-Terrasse und fuhr gegen Abend noch einmal in die Stadt.