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05.05.16 – Am höchsten Punkt Dänemarks

Auf dem Weg nach Aarhus nutzten wir heute die Gelegenheit einen Abstecher in das Seenhochland zu machen und Dänemarks höchste natürliche Erhebungen zu besuchen :-).

Bis weit ins 19. Jahrhundert galt Himmelbjerg mit 147 m als höchste Erhebung Dänemarks. Dann wurde noch ein paar mal genau nachgemessen und inzwischen gilt der Mollehoj mit 170,86 m als höchster Hügel. Gleich daneben wurde allerdings auf dem 50 cm kleineren Ejer Bavnehoj  ein 13 m hoher Wiedervereinigungsturm errichtet.

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Von hier kann man super in 360° die Landschaft betrachten.

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Anschließend beschlossen wir noch eine Fahrt durch die schöne Seenlandschaft östlich von Silkeborg zu unternehmen.

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Dort entdeckten wir in einem kleinen Waldstück diesen herrlichen Teppich aus Waldröschen.

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Unser Ziel für ein kleines Mittagspicknick war der Himmelbjerg. Das dachten sich an diesem Tag auch zahlreiche Dänen, aber wir hatten Glück und ergatterten einen Parkplatz.

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Wir machten es uns auf der Wiese bequem und genossen die Sonnenstrahlen und den blauen Himmel.

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Der See im Hintergrund ist der Juso, über den man auch mit einem Ausflugsschiff tuckern kann.

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Im Jahr 1874/75 wurde diese schöne Turm errichtet – zu Ehren des Königs der das Grundgesetzt erließ, welches auch an diesem Platz durch eine Volksversammlung der bürgerlichen Revolution Dänemarks seinen Ursprung hat.

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Von Himmelbjerg ist es auch nicht mehr weit nach Aarhus, wo wir am Abend unser schönes Quartier für die nächsten Tage bezogen.

04.05.16 – Kolding & Christiansfeld

Am zweiten Tag unseres Dänemarkurlaubs besuchten wir Kolding, die siebtgrößte Stadt Dänemarks mit knapp 57 000 Einwohnern. Wer sich für Kunst und Kultur interessiert, kann hier einiges anschauen. Zudem beherbergt die Stadt auch eine der wichtigsten dänischen Hochschulen für Design, was man an diesen interessanten Gebilden im Hintergrund erkennen kann :-).

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Wir bummelten durch die noch etwas verschlafene Innenstadt …

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… und fanden in einer kleinen Gasse diese schon restaurieren Fachwerkbauten.

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Bekannt ist Kolding für das Schloss Koldinghus, dass an diesem malerischen See liegt.

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Im Jahre 1268 wurde hier erstmals eine Burg von König Erik Klipping angelegt, aus dem im 16. Jahrhundert dann ein Schloss wurde. Vom Turm des Schlosses, dem Kaempetarn, hat man eine tolle Aussicht auf Stadt und Umland. Das Schloss hat nach der Restaurierung viele Preise für Architektur und Denkmalschutz eingeheimst, wir haben es uns aber nur ganz gemütlich am See von außen angeschaut ;-).
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Am Nachmittag besuchten wir das nicht weit entfernte Christiansfeld. Gegründet wurde der Ort 1773 von einer pietistischen Glaubensgemeinschaft, der Herrnhuter Brüdergemeinde. Die Gebäude sind eher schlicht gehalten, aber alle architektonisch streng geometrisch ausgerichtet und angelegt.

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Das Wahrzeichen der Stadt, die Brodremenighedens Kirke konnten wir leider nicht von innen anschauen, da sie gerade renoviert wurde.

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Markant ist der so genannte Gottesacker, auf dem nahezu 3000 gleichförmige Grabsteine  in Reih und Glied angeordnet sind.

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Berühmt ist die Stadt auch für seinen Honigkuchen, den wir uns in einem kleinen Café besorgten und auch gleich aufgegessen haben :-).

Am Abend fuhren wir noch einmal zum Kolding Fjord um die untergehende Sonne zu genießen.

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Hier kann man es aushalten und entspannt den kleinen Booten beim Vorbeifahren zuschauen.

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Morgen verlassen wir dann den Süden Dänemarks und fahren weiter nach Aarhus im Norden.

Bacon-Pilz-Burger mit Kokos-Ananas-Reis

Ab und zu mal eine Mahlzeit ohne Kohlehydrate tut ganz gut und deswegen gibt es heute etwas Leckeres aus der Paleo-Ecke: Burger mit einer Pilz-Speckfüllung und dazu Blumenkohl-„Reis“ mit Ananas.

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Zutaten für die Burger:

  • 250 g braune Champignons, in schmale Stücke geschnitten
  • 100 g gewürfelten Bacon –> Gefroren!
  • 500 g Gehacktes
  • Salz / Pfeffer
  • Fett / Öl zum Anbraten

Zutaten für den „Reis“:

  • 1 mittelgroßen Blumenkohl, zerteilen
  • 1 Kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 120 ml Kokosmilch
  • 1 Tasse Ananas, gewürfelt
  • 1-2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • Fett / Öl zum Anbraten

Zu allererst der wichtige Hinweis: Ab mit dem Bacon in die Tiefkühltruhe nach dem Einkaufen! Für die Verarbeitung im Burger muss der Schinkenspeck fein gehackt werden. Am Besten geht das natürlich mit dem elektrischen Zerkleinerer, aber auch mit einem großen Messer sollte das im gefrorenen Zustand kein Problem sein. 🙂

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In einer großen Pfanne die Champignons anbraten bis die ganze Flüssigkeit verdampft ist und den Speck schön klein hacken.

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Die Pilze kommen nun zusammen mit dem Speck und dem Hackfleisch in eine Schüssel. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut vermengen, aber nicht übertrieben beim Durchkneten ;-).

Anschließend kommt der Blumenkohl in den Zerkleinerer, bis er etwa die Größe von Reiskörnern hat.

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Nach Belieben Hackfleisch-Burger formen und bei Seite stellen.

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Für den Blumenkohl-„Reis“ werden in einer großen Pfanne die Zwiebelstückchen  mit einer Brise Salz in Fett 5 Minuten angebraten. Anschließend den Blumenkohl und die Kokosmilch dazugeben und verrühren. Das Ganze zugedeckt 5-10 Minuten köcheln lassen, bis der Blumenkohl die Kokosmilch aufgesogen hat und der „Reis“ gar und locker ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

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In der Zwischenzeit können auch schön die Burger in etwas Fett von beiden Seiten scharf angebraten werden.

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Zum Schluss wird der Blumenkohl-„Reis“ noch mit Ananas und Frühlingszwiebeln verfeinert. Leicht verrühren und noch einmal abschmecken.

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Und schon habt ihr ein super leckeres Essen – mal ohne Nudeln oder Reis etc. als Beilage :-).

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Rezept: nom nom Paleo, S. 157 und S. 227