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Süßkartoffel-Kokos-Quiche

Nach einem Großeinkauf von Kokosprodukten verschiedenster Art und einen mit Süßkartoffeln gefüllten Vorratsschrank, liegt eine Kombination von Kokos und Süßkartoffel ziemlich nahe :-). Das Ganze wird zusammen vermengt und bäckt im Ofen auf einem Dinkelvollkornboden. Das Ergebnis ist ein leckeres Süßkartoffel-Kokos-Quiche.

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Zutaten Teig:

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g weiche Butter
  • 0,5 Tl Salz

Zutaten Belag:

  • 800 g Süßkartoffeln, in 1,5 cm große Stücke geschnitten
  • 180 g Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 El Kokosöl
  • 1 Bio-Limette
  • 75 g Kokosraspel
  • Pfeffer
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Ei
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 Bund Koriander

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Da der Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank „entspannen“ soll ;-), wird er zuerst vorbereitet. Dazu in einer Schüssel das Mehl, mit der weichen Butter, dem Salz und 80 ml kaltem Wasser vermengen. Mit den Händen oder dem Handrührer zu einem glatten Klumpen kneten. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen.

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In der Zwischenzeit kann man schon einmal die Süßkartoffeln schnippeln, sowie die Schale der Limette abreiben und mit den Kokosraspeln vermengen.

IMG_3915Einen großen Topf erhitzen und das Kokosöl hinein geben. Die Zwiebeln min. 5 Minuten darin anschwitzen. Danach die Süßkartoffeln dazugeben und weitere 5 Minuten garen lassen. Jetzt 100 ml Wasser dazugeben und die Masse erst ca. 5 Minuten bei geschlossenem und dann ca. 5 Minuten bei offenen Topf bissfest garen lassen. Aufpassen, dass die Kartoffeln nicht zu weich werden und das Wasser verkocht ist.

IMG_3917Den Backofen auf 200° vorheizen. Wenn der Teig eine Weile im Kühlschrank war, rollt man ihn am Besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und legt ihn dann in eine passende flache Form. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Backofen 15 Minuten vorbacken. Danach die Hitze auf 180°C reduzieren.

IMG_3920Für die Füllung gibt man jetzt die Kokosraspeln und die Limettenschalen zu den Süßkartoffeln. Alles gut vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nun noch das Ei mit der Kokosmilch verquirlen und zu der Süßkartoffelmasse geben. Die Masse sollte nicht zu flüssig, sondern eher cremig sein. Nun auf den vorgebackenen Dinkelboden verteilen und ab damit in den 180°C heißen Ofen für etwas 30 Minuten.

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Vor dem Servieren kann man das Quiche nach belieben mit Korianderblättern und Kokosraspeln bestreuen.

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Ein großen Stück herausschneiden und genießen :-).

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Rezept: Köstlich Vegetarisch, Ausgabe 5/2013

Keema Matar – Lamm-Erbsen-Curry

Seit einiger Zeit habe ich zwei sehr interessante Kochbücher des Projektes „Über den Tellerrand kochen“ aus Berlin in meinem Bücherregal. Die Autoren der Bücher kochen zusammen mit Menschen aus verschiedenen Nationen, die in Deutschland leben und hier ein zu Hause suchen. So ist eine große Sammlung leckerer und interessanter Rezepte entstanden und nebenher erfährt man auch ein paar Details aus dem Leben der Menschen. Da ich immer wieder gerne Gerichte aus den Büchern koche,  gibt es heute für euch ein sehr lecker gewürztes Lamm-Curry mit Erbsen, Tomaten und Fladenbrot. IMG_3893 Zutaten für 3 Personen:

  • 500 g Lammhackfleisch
  • 250 g TK-Erbsen
  • 2 Tomaten, in Stücke geschnitten
  • 1 Zwiebel, in dünne Streifen geschnitten
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt oder püriert
  • 1-2 Tl Ingwer, fein gehackt oder püriert
  • 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
  • 0,5 Tl gemahlener Kurkuma
  • 6 Nelken
  • 1 Tl gemahlener Koriander
  • 1 Tl Garam Masala
  • 0,5 Tl Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • Pflanzenöl
  • 0,5 Bund frischer Koriander
  • Arabisches Brot, Fladenbrot

IMG_3879Nachdem das Gemüse wie beschrieben klein geschnitten wurde, müssen evtl. noch die Gewürze vorbereitet werden. Für diesen Zweck habe ich mir schon vor längerer Zeit eine gusseiserne Gewürzmühle besorgt, mit der ich heute die Koriandersamen ganz leicht zermahlen kann. IMG_3882In einer großen heißen Pfanne werden zu erst die Zwiebelstreifen in etwas Öl angebraten, bis sie leicht braun werden. Danach gibt man noch einmal 1-2 Tl Öl in die Pfanne, lässt es kur heiß werden und streut dann den Kreuzkümmel, das Kurkuma- und Chilipulver sowie die Nelken in das Öl. Kurz warten bis das Öl die Gewürze „aufgesaugt“ hat und dann den Knoblauch und den Ingwer unterrühren. Alles zusammen mit den Zwiebeln verrühren. Jetzt kommt das Hackfleisch zum Anbraten mit in die Pfanne. IMG_3883Kurz darauf die Tomatenstücke hinzugeben und mit Salz (3-4 Tl) würzen. Das Ganze etwa 10 Minuten braten und anschließend mit etwas Wasser ablöschen.IMG_3887Nun die Erbsen unterrühren und das Curry bei geschlossenem Deckel 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Wenn nötig noch etwas Wasser hinzugeben. Danach noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.IMG_3891 Jetzt kann das arabische Brot erwärmt und zusammen mit dem Keema Matar angerichtet werden. Das Gericht noch mit etwas Korianderpulver und frischen Koriander bestreuen und anschließend servieren. IMG_3895 Fertig ist ein köstliches und auch leicht zuzubereitendes Gericht. 🙂IMG_3898 Rezept: Rezepte für ein besseres Wir, S. 72

Chia-Samen-Omelette

Da stand sie nun auch in unserem Vorratsschrank: die Packung mit Chia-Samen. Sind zur Zeit voll im Trend, denn sie schmecken nicht nur gut, sondern sie enthalten auch wertvolle essentielle Fettsäuren, hochwertiges Protein, Mineralstoffe und Vitamine. Das Lippenblütengewächs wurde ursprünglich von den Azteken in Zentralamerika angebaut und findet über diverse Bio-Importeure den Weg in die deutschen Supermärkte.

In vielen Zeitschriften und auch auf Blogs gibt es zahlreiche Rezepte, in denen eingeweichte und aufgequollene (ganz wichtig!) Chia-Samen in Smoothies oder Müslis verwendet werden. Da es bei uns öfters Rührei oder Omelette gibt, kamen wir auf die Idee, die Chia-Samen doch einmal im Rührei quellen zu lassen 🙂 – und es hat super funktioniert.

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Neben ein paar Grundzutaten verfeinern wir das Omelette öfters noch mit Zutaten die zufällig im Kühlschrank zu finden sind. Heute sind das z.B. ein paar Stücke geräucherter Lachs und ein paar Scheiben von einer Debreziner.

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Grundzutaten für ein Omelette für 2 Personen:

  • 3 El Chia-Samen
  • 5 Eier
  • 100 ml Milch oder Sahne
  • 1-2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer

zum Verfeinern z.B. noch

  • ein paar halbierte Kirschtomaten
  • Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • Räucherlachs
  • Salmi, Debreziner, Wiener etc.
  • frisch geriebener Parmesan
  • …..

Das Wichtigste zu Allererst: Die Chia-Samen müssen quellen und das passiert leider nicht einfach mal eben so! Man kann allerdings schon am Vorabend oder am Morgen vor der Arbeit das Rührei vorbereiten und im Kühlschrank quellen lassen. Zwei bis drei Stunden sollten es schon sein.

Mit einem Schneebesen werden die Eier und die Milch kräftig aufgeschlagen. Die Chia-Samen hinzufügen, salzen und pfeffern. Gut verrühren und ab damit in den Kühlschrank.

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Idealerweise schläft man die Masse alle halbe Stunde mit dem Schneebesen auf. IMG_2630

Wenn die Chia-Samen gut gequollen sind, werden die restlichen Zutaten vorbereitet. Bei uns werden dafür heute die Schalotten- und Knoblauchwürfel in Kokosöl scharf angebraten. Anschließend kommen ein paar Stücke Räucherlachs und Debreziner dazu.IMG_2632

Jetzt kommt das Rührei in die Pfanne und wird lustig mit Frühlingszwiebeln und Kirschtomaten geschmückt :-).IMG_2634

Wer lieber Rührei mag, bekommt auf jeden Fall schneller etwas zu essen :-). Für das Omelette braucht es etwas Geduld. Das Ei muss bei mittlerer Hitze langsam Stocken, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist. Jetzt das Omelette in der Pfanne locker rütteln und auf einen Teller gleiten lassen. Die Kunst besteht jetzt darin, dass Omelette als Ganzes anders herum in die Pfanne zu bekommen :-).IMG_2637

Geschafft :-). Das Omelette noch ein paar Minuten stocken lassen.IMG_2638

Das sieht doch sehr lecker aus!
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Die Chia-Samen verleihen dem Omelette eine fluffige aber auch crunchig-knusprige Art. Diese putzigen kleinen Samen kommen jetzt auf jeden Fall öfters in die Pfanne :-).
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