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07.03.13 – Geburtstagsausflug zum Königssee und nach Berchtesgaden

Weil der Tdy heut Geburtstag hat, scheint die Sonne wie bestellt :-). Nach Wochen voll mit grauen Wolken, ist endlich wieder blauer Himmel zu sehen. Schönes Wetter zum Geburtstag ist doch eigentlich das schönste Geschenk, vor allem wenn man im Winter Geburtstag hat :-).

Gestern Nachmittag haben wir unser Quartier in Bad Reichenhall bezogen, genauer gesagt im schönen Gabler Hof am Stadtrand und nicht weit weg von der Therme. Hier blickt man auf den Hochstaufen. Im Sommer müssen wir auch mal da hoch :-).

Hausberg bei Bad Reichenhall

Hier ein Blick auf das Haupthaus des Gablerhofs.

Gablerhof

Aber jetzt nicht zu viel Zeit verlieren, denn müssen zu einer der Touristenattraktionen dieser Gegend … dem Königssee. Von unserer Unterkunft aus, ist man in ca. einer halben Stunde in Schönau am Königssee. Hier ist die Anlegestelle der Ausflugsboote und der Ausgangsort für viele Wanderrouten z.B. auf den Jenner.

Am Großparkplatz vor der Touristenmeile stellten wir unser Reisemobil ab und schlenderten gemütlich Richtung Anlegestelle. Unser Boot fuhr gegen 11:30 Uhr los und ziemlich gut besetzt. Der Kapitän erzählte einige interessante und lustige Geschichten zum Königssee . Als wir auf Höhe der Kessewand ankamen, schnappte er sich seine Trompete und lies uns an dem Naturphänomen des berühmten Königsseeer Echos teilhaben. Wirklich erstaunlich :-). Weiter ging die Fahrt Richtung Sankt Bartholomä, das gleichzeitig die Endstation war. Im Sommer geht die Tour etwas weiter südlich bis zur Saletalm.

Sankt Bartholomä

Das Wahrzeichen von Sankt Bartholomä ist die gleichnahmige Kirche aus dem Jahre 1134 mit ihrer markanten Form, die sie 1697 erhielt (Info). Wenige Minuten nach diesem Bild legten wir an und konnten uns unsere Tatzen vertreten. Übrigens, das Schiff ist die einzige Möglichkeit hier her zu kommen. Es führen keine Straßen zu diesem beschaulichen Ort.

Schönes grünes Wasser

Kaum waren wir angekommen, fing auch schon der Berg zu Grollen an. In den Bergen – Sankt Bartholomä ist von den Watzmannkindern, dem Schönfeldschneid und dem Burgstallgraben umgeben –  lösten sich ein paar Lawinen und stürzten in die Tiefe.

Schönfeldschneid

Unser Ausflugsdampfer legte wieder ab, aber wir blieben hier um einen kleinen Spaziergang am See entlang zu machen.

Königssee

Hier kann man es aushalten 🙂 Windstill, ruhig und auf Grund der Jahreszeit kaum andere Touristen. Einfach herrlich. Auf dem Gelände befindet sich ein kleines Freilichtmuseum, das zu dieser Jahreszeit noch im Winterschlaf war, wie auch dieser steinerne Lux.

Ritt auf dem Lux

Mit dem nächsten Ausflugsboot fuhren wir wieder zurück nach Schönau. Ein letzter Blick auf Sankt Bartholomä und das schöne Bergpanorama.

Sankt Bartholomä

Kurze Zeit später erreichten wir wieder die Anlegestelle und die „Werft“. 🙂

Blick auf Schönau

Schönau Anlegestelle

Wie wäre es mit einem Geburtstagseis? Bei diesen frühlingshaften Temperaturen ein Muss.

Lecker Eis

Um zum Parkplatz zurück zu gelangen, machten wir einen kleinen Umweg. Von der Anlegestelle gibt es einen Rundweg über den Malerwinkel, durch den Wald und vorbei an der Jennerbahn zurück zum Parkplatz.

Der Malerwinkel ist ein Aussichtspunkt auf den Königssee und das ihn umgebende Bergpanorama.

Königssee

Weiter geht’s auf dem schönen Rundweg durch den Wald.

Schneetupfer im Wald

Wenig später kamen wir kurz vor dem Parkplatz an einer Bäckerei vorbei und konnten den schönen Auslagen nicht widerstehen :-). Leckerer Nachmittagssnack.

Osterhasi

Unser nächstes Ausflugsziel ist die höchstgelegene Panoramastraße Deutschlands – die Rossfeld Panoramastraße. Von Berchtesgaden fuhren wir nach Oberau und von dort zur Mautstelle Nord.

Auf dem Weg zur Panaoramastrasse

 

Wir zahlten die Maut und fuhren los :-). Trotz des vielen Schnees am Seitenrand hatte man eine tolle Aussicht auf die Berge. Am Scheitelpunkt der Strecke auf rund 1570 m  Höhe hat man den schönsten Rundblick. Hier blicken wir auf unser Reisemobil und den 2500 m hohen Hoher Göll.

Rossfeld

 

Was für eine tolle Aussicht auf Österreich und das Salzachtal …

Salzachtal

 

… und hier auf das Tennengebirge.

Tennengebirge

 

Über die Mautstelle Süd und den Obersalzberg gelangten wir nach Berchtesgaden, wir den späten Nachmittag ausklingen liesen. Wir nutzen die letzten Sonnenstrahlen für einen kleinen Rundgang. Von der Innenstadt schlenderten wir zum Schlossplatz mit der Stiftskirche.

Stiftskirche

 

Für eine gute Aussicht muss man immer hoch hinaus. Also stiegen hinauf zum Lockstein, wo einem die Stadt zu Füßen liegt.

Auf zum Lockstein

 

Blick über Berchtesgaden

 

Jetzt haben Bär und Eisigel aber Hunger 🙂 und schließlich müssen wir noch anstoßen. In der Wintersaison ist es gar nicht so einfach ein offenes Lokal zu finden. Wir ergatterten aber noch zwei freie Plätze im gemütlichen Restaurant zum „Goldener Bär“ – wie passend :-).

Das kann doch als Geburtstagsessen durchgehen, oder? Sehr köstlich!

Lecker Steak

 

Glüh-Sprizz

Nach dem ich gestern mal wieder ein paar Glühwein-Muffins gebackten hatte, brachte mich eine Bekannte auf die Idee, den Glühwein mal mit etwas anderem zu mixen. Nach so einem langen Winter kann man den puren Glühwein ja nicht mehr sehen. Ein Vorschlag war z.B. der Glüh-Sprizz, den ich gleich mal ausprobieren musste:

Es schmeckt sehr lecker und daher hier auch das Rezept:

  • 1/2 Tasse guten Glühwein schön heiß machen
  • 4 cl Aperol
  • 4 cl Soda (Mineralwasser)
  • 3 Eiswürfel

Glüh-Sprizz

Mangold-Ei-Brot

Ostern steht bald vor der Tür und ich habe die beste Idee, wo man die Eier verstecken kann :-). Da kommt keiner drauf! Heute backe ich für meine Freunde und mich ein würziges Mangoldbrot mit versteckter Überraschung.

Mangold-Ei-Brot

Vorab der Hinweis: Die Mangold-Ei-Mischung muss 8 Stunden ziehen, bevor sie in den Teig darf.

Zutaten für die Mangold-Ei-Mischung:

  • 5 Eier, Größe L
  • 300 g Mangold
  • 80 g Camembert, grob gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 El Butter
  • 125 g Sahne

Zutaten für den Teig:

  • 20 g Hefe (ca. 1/2 Würfel)
  • 300 ml Wasser
  • 75 ml flüssiger Natursauerteig
  • 350 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 150 g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 10 g Salz
  • Mehl zum Arbeiten und Fett für die Kastenform

Zutaten

Die 5 Eier am Vortag 10 Minuten hart kochen und anschließend schälen. Im Anschluß daran bereitet man am Besten gleich die Mangold-Füllung für den Teig zu.

Den Mangold waschen und gut abtupfen. Am Besten nur das Blattgrün in 0,5 cm große Stücke schneiden, so das für die Füllung ca. 250 g übrig bleiben.

Für die Füllung

In einem Topf die Butter erhitzen und die Zwiebeln glasig andünsten. Jetzt die Sahne hinzugeben und vorsichtig erhitzen. Danach die Camembert-Stückchen dazu geben und schmelzen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Mangold untermischen. Die Mischung muss jetzt für min. 8 Stunden in den Kühlschrank damit sie fest wird.

Nun aber endlich zum Brot backen :-). Die Hefe wird in lauwarmen Wasser (30° bis 35°) aufgelöst und kommt dann mit dem Natursauerteig in die Rührschüssel.  Die Mehlsorten hinzugeben und zum Schluß das Salz. Alles zusammen 7 Minuten mit der Küchenmaschine verrühren. 2 Minuten vor Schluß kommt noch die Mangoldmischung in den Teig.

Bei mir ist die Mischung leider nicht wirklich fest geworden. Daher ist mein Teig wohl auch nicht so fest, wie er sein sollte.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche unter einem Baumwolltuch 30 Minuten gehen lassen. Zwischendurch 2-3 Mal rund wirken.

Fertiger Teig :-)

Nun den Teig zu einem Laib formen, der in etwa in die Kastenform passt. Die Spitzen der gekochten Eier abschneiden, so dass sie schön hintereinander im Teig Platz finden.

Teig mit Ei :-)

Den Teig darüber verschließen und elegant in die Form geben. Solltest du das schaffen, hast du mir etwas vorraus. Sollte auch bei dir der Teig nicht so fest sein, am Besten erst die Hälfte des Teigs in die Kastenform füllen, dann die Eier drauf tun und dann den restlichen Teig darüber verteilen. So sollte das dann aussehen :-):

Teig in Form

Bevor der Teig in den Ofen kommt, muss er noch einmal eine halbe Stunde ruhen. In der Zeit kann man schon einmal den Backofen auf 230° Ober-/Unterhitze vorheizen und ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen.

Das Blech herausnehmen und das Brot in der Ofenmitte 10 Minuten backen. Danach die Hitze auf 210° runter drehen und das Brot weitere 30 bis 35 Minuten goldbraun backen.

Juhu, fertig gebacken.

Das Brot ist fertig :-)

Wenn das Brot ausgekühlt ist, kann ich es endlich anschneiden :-).

Yummy

Lasst es euch schmecken!

Dieses und weitere leckere Osterrezepte findet ihr beim Kuechenplausch.de-Osterevent:
Küchenplausch Oster-Event 2013

Rezept: BROT, S. 105