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14.05.16 – Märchenwald und tolle Klippen bei Mons Klint

Am heutigen Tag besuchen wir eines der beliebtesten Ausflugsziele auf der Insel Mon: Mons Klint. Von der Insel Falster fahren wir im Norden auf die kleine Insel Faro und halten kurz am Parkplatz um die Nase in den Wind zu halten. Hier weht gerade eine starke Brise, aber die Aussicht auf die Insel Falster ist es wert.

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Über die Insel Bogo geht es weiter nach Mon bis an das östliche Ende dieser idyllischen Insel. Wir tauchen hinein in einen der schönsten Buchenwälder Dänemarks: Klinteskoven. Den Parkplatz und das GEOzentrum bei den Kreideklippen erreicht man nur über eine nicht asphaltierte Straße durch den schönen Buchenwald.

Nachdem ein kräftiger Regenschauer vorbei gezogen ist, versuchen wir es zu Beginn mit dem Kinderwagen, um oberhalb der Klippen etwas spazieren zu gehen. In südlicher Richtung kommt man auf einem Holzsteg aber nicht weit. Also zurück zum Auto und den Nachwuchs in die Trage gepackt. Zu Beginn wandern wir in Richtung Norden bis zum Aussichtspunkt Forchammers Pynt.

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Durch einen grünen Märchenwald hat man immer wieder einen tollen Blick aufs Meer …

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… und die steilen Kreidefelsen.

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Zurück gehts auf dem gleichen Weg zum Geo Center.

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Der eigentliche Rundweg beginnt jetzt und es geht knapp 500 Treppenstufen hinab zum Strand.

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Zum Glück regnet sich diese große Wolke nicht gerade über uns ab :-). Sieht doch aus der Ferne echt toll aus.

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Wir haben es fast geschafft und wir wollen gar nicht darüber nachdenken, dass wir die Treppen am südlichen Ende des Rundweges auch wieder hinauf müssen …

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Ein toller Blick auf die Kreideklippen in Richtung Norden.

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Über Stock und Stein geht es entlang der Felsen in Richtung Süden.

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Bei diesem wechselhaften Wetter sind nicht viele Menschen unterwegs und das gedämpfte Licht sorgt für eine mystische Stimmung.

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Kurz vor Schluss fängt es wieder zu tröpfeln an und wir steigen vorsichtig die vielen Treppenstufen wieder hinauf.

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Oben angekommen schüttet es dann richtig und wir bekommen auf dem Rückweg durch den Wald eine kräftige Dusche ab. Am Auto angekommen ist der Spuk schon wieder vorbei ;-). Toll war es hier, auch und vielleicht auch trotz des wechselhaften Aprilwetters.

Schweinefilet à la Cordon bleu

Cordon bleu auf eine andere Art gabs neulich bei uns zu essen. Für so wenig Aufwand gibts ein super leckeres Essen und die Idee der Zubereitung finden wir auch so ganz toll :-).

Zutaten:

  • 600 g Schweinefilet
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 100 g Schweizer Emmentaler
  • 2 Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 700 g mittelgroße Kartoffeln

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Zum Einwickeln der Schweinefilets müssen die Zucchini in breite Streifen geschält werden. Den Schinken halbieren und den Käse in kleine Rechtecke schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden.

Das Schweinefilet wird bei Bedarf halbiert und mit einem Abstand von „zwei Fingern“ zu Dreiviertel eingeschnitten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Ein bis zwei Stückchen Käse werden jetzt in eine halbe Scheibe Schinken eingewickelt und in das Schweinefilet gesteckt. Den Ofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.

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Die Filets werden jetzt mit den Zucchinistreifen eingewickelt, mit Öl bepinselt und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

In einer großen Schüssel etwas Öl mit Salz und Pfeffer vermengen und die Kartoffelspalten darin schwenken.

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Die Kartoffeln auf einem eingefetteten Blech verteilen und für 10 Minuten im Ofen garen.

Anschließend werden die Filets in die Mitte des Blechs zwischen die Kartoffel gesetzt und das Ganze darf jetzt noch weitere 25 Minuten garen.

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Das sieht doch lecker aus und der Käse ist auch schon schön zerschmolzen und etwas aus den Filets ausgelaufen.

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Ab damit auf den Teller und schmecken lassen :-).

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Rezept: Essen&Trinken für jeden Tag, 9/2016, S. 40

13.05.16 – Auf zu den Kreideklippen Stevns Klint

Nach drei schönen Tagen in Kopenhagen ist jetzt wieder etwas Natur angesagt. Wir fuhren in Richtung Süden zur Halbinsel Stevns in den kleinen Ort Hojerup. Am kleinen Teich in der Mitte des beschaulichen Örtchens blühten gerade noch wunderschön die Kirschbäume.

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Unser Ziel sind die Kreideklippen und die kleine Kirche „Hojerup Gamle Kirke“, die oberhalb der Klippen trohnt.

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Ein Schiffer soll die Kirche Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut haben. Mit den Jahren ist sie immer weiter in Richtung Meer „gewandert“, so dass 1928 bereits der Chor der Kirche in die Fluten stürzte. Mittlerweile wurde der Rest der Kirche sicher untermauert.

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Dank einer steilen Metalltreppe gelangt man hinunter zum Wasser und kann sich die Kreideklippen ganz genau anschauen. Auf über 15 km ragen sie stolz bis zu 41 m in die Höhe. Das Besondere an diesen Klippen ist die Schicht aus weicher Schreibkreide, die über 65 Mio. Jahre alt ist.

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Wer Glück und ein geübtes Auge hat, wird vielleicht fündig und entdeckt die Versteinerungen eines Fisches oder eines Reptils.

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Für einen besseren Blick von oben auf die Klippen wanderten wir von der Kirche aus noch einen kurzen Weg in Richtung Norden.

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Von einem Felsvorsprung hat man einen tollen Ausblick auf diesen schönen Abschnitt der Kreideklippen und die kleine Kirche.

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Der Wanderwerg führt weiter zu einem Leuchtturm. Wir kehren aber um und gehen zurück zum Parkplatz in der Nähre der Kirche.

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Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant am Parkplatz ging es weiter in Richtung Süden. Auf dem Weg zur Insel Falster hielten wir noch im kleinen Ort Faxe an, um uns mit Proviant zu versorgen und um uns das Kalkabbaugebiet anzuschauen.

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Unser Unterkunft nahe Eskilstrup erreichten wir dann am späten Nachmittag. In der Unterkunft Bakkegaarden Bed & Breakfast wurden wir sehr herzlich von den Eigentümern begrüßt und wir bezogen unser tolles kleines Gästehaus.