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12.05.16 – Spaziergang durch Kopenhagen – Tag 3

Den dritten und letzten Tag unseres tollen Aufenthaltes in Kopenhagen ließen wir ganz entspannt beginnen – wir fuhren ins Aquarium „Den Blaa Planet“ (Der blaue Planet) südlich der Stadt. Das am Öresund gelegene Aquarium ist das größte Nordeuropas.

Bewundert werden können die Tierwelten der Ozeane, tropischer Flüsse und Seen sowie die der Nordmeere. Dabei werden nicht nur die im Wasser lebenden Fische gezeigt, sondern auch Vögel und viele andere kleine Tiere die am Wasser leben.

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Das große Ozeanbecken ist natürlich der Besuchermagnet schlechthin …

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… und mit dem dazugehörigen Unterwassertunnel wirklich sehr beeindruckend :-).

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48 cm Acrylglas trennen uns von den Rochen und angriffslustigen Haien ;-).

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Nach dem entspannten Ausflug in die Unterwasserwelt geht es zurück in die Stadt ins Grüne. Wir besuchen die Stadtteile Frederiksberg und Vesterbro. Das grüne Idyll ist der Park Frederiksberg Have. Gleich am nördlichen Eingang begrüßen uns lautstark diese lustigen Gesellen hoch oben in den Bäumen.

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Wir spazieren in Richtung der Residenz und genießen das frische Grün der Bäume.

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Wir verlassen den Park am Ostausgang und weiter gehts der Frederiksberg Allé nach Vesterbro.

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Der Stadtteil Vesterbro ist ein echter Hingucker – die Fassaden der Häuser sind wirklich toll saniert. Jeder Straßenzug hat seine eigene Identität bewahrt – das macht wirklich Spaß hier entlang zu schlendern.

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Am Ende der Istedgade, der Hauptstraße des Viertels, trifft man auf den Hauptbahnhof.

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Der Hovedbanegarden ist der Zentralbahnhof, der von 1905 bis 1911 gebaut wurde und ist ein schöner Klinkerbau, …

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… der vor allem von Innen viel hermacht :-).

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Nach diesen drei tollen Tagen in Kopenhagen geht es morgen weiter in Richtung Süden auf die Insel Falster.

11.05.16 – Spaziergang durch Kopenhagen – Tag 2

Unseren zweiten Tag in Kopenhagen beginnen wir mit einer kleinen Bootstour entlang des Südhafens in Richtung des Meers. Wir steigen bei Teglholmen in den Hafenbus ein und schippern gemütlich an den vielen interessanten Gebäuden vorbei.

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Im unteren Bild sieht man den „Schwarzen Diamanten“ am Wasser stehen – das ist der Erweiterungsbau der königlichen Bibliothek, errichtet aus Granit und Glas.

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Ein Blick über die linke Schulter und man hat eine direkte Sicht auf den Turm der Börse (links) und das Schloss Christiansborg (rechts).

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Ein paar Meter weiter 😉 und man kommt an der Sackgasse Nyhavn vorbei – die Sehenswürdigkeit von Kopenhagen. Die kleine Wasserstraße wurde im Jahr 1690 geplant und ausgehoben und sollte den Warentransport ins Zentrum erleichtern.

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Kurz danach fahren wir an diesen zwei tollen Neubauten vorbei. Links im Bild das Schauspielhaus und rechts am Wasser steht die Oper.

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Und siehe da, das Boot der königlichen Familie liegt auch am Amalie-Hafen an.

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Kurz darauf steigen wir aus, um zu einer weiteren Top-Sehenswürdigkeit zu gelangen: die kleine Meerjungfrau. War gar nicht so einfach ein Bild ohne Touristen zu schießen ;-). Die kleine Meerjungfrau wurde 1913 hier auf diesen Stein gesetzt. Der Sage nach, tauschte die kleine Meerjungfrau ihre Stimme gegen eine menschliche Gestallt, um das Herz ihres Angebeteten zu erobern. Dieser nahm sich jedoch eine andere Frau und sie musste stumm der Hochzeit beiwohnen. An diesem Kummer starb sie später.

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Entlang des Yderhafens spazieren wir zur Zitadelle (Kastellet), einer alten Verteidigungsanlage der Stadt Kopenhagen.

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Die in Form eines Sterns mit 5 Spitzen angelegten Anlage wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Sie ist vollständig von einem schönen Wassergraben umgeben.

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Die Anlage ist heute auch ein kleines Naherholungsgebiet mit viel Grün und Bänken zum erholen.

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Wir spazieren auf dem Verteidigungswall entlang und verlassen die Anlage an südlichen Ausgang …

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… hier steht die toll anzusehende Skt. Albans Kirche.

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Entlang der Promenade am Wasser in Richtung Süden treffen wir noch einmal auf das schöne und blitz blank geputzte Schiff der Königsfamilie.

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Nahe der Anlegestelle biegen wir in Richtung Innenstadt ab und gehen auf Amalienborg und die Mamorkirche zu.

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Die Marmorkirche besteht im Gegensatz zu ihrem Namen nicht ganz aus Marmor, sondern nur im unteren Teil des Mauerwerks. Nach 145 Jahren Bauzeit wurde sie 1894 fertiggestellt. Von der Kuppel aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

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Weiter führt uns unser Rundgang durch das Stadtviertel Frederiksstaden mit seinen Wohnhäusern aus dem 18. Jahrhundert und zahllosen Kunstgalerien und Luxusboutiquen. In direkter Nachbarschaft trifft man auf den königlichen Platz Kongens Nytorv, der das Tor zum Nyhavn ist. Dank des tollen Wetters sehen die bunten Häuserfassaden sehr farbenfroh und fröhlich aus :-).

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Vor langer Zeit traf man hier eher auf zwielichtige Gestallten, die in den Spielhöllen und Spelunken unterwegs waren. Heute sind die Häuser top restauriert und beheimaten Restaurants, Tätowierläden und kleine Handwerksgeschäfte.

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Nach so viel Sehenswürdigkeiten gehts nun endlich ab zum Shoppen 😉 – wir laufen entlang der Haupteinkaufsstraße Stroget quer durch die Innenstadt und gelangen zum Storchenbrunnen am Amagertorv.

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Weiter gehts zum Gammeltorv. Hier steht der älteste Renaissance-Springbrunnen der Stadt aus dem Jahr 1608.

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Spät am Nachmittag besuchen wir den runden Turm (Rundetarn) – hier sollte man wirklich einmal vorbei schauen und hochlaufen :-). Denn hier gibt es (fast) keine Treppen, sondern eine kreisrund aufsteigende Rampe. Damit wurde der Transport der empfindlichen Geräte des Observatoriums bis in den obersten Stock in 35 m ermöglicht.

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Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. 🙂

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Hier lässt es sich bequem den Kinderwagen rauf schieben :-). Eine wirklich tolle Idee – sowas sollte man öfter in Türmen verbauen.

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Damit nicht genug, denn nur einen Steinwurf entfernt liegt das Rosenborg Schloss mit dem schönen zugehörigen Park. Die Anlage samt Schloss war eine der Sommerresidenzen von König Christian IV und wurde um 1606 angelegt.

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Noch immer gut zu Fuß schlendern wir in das Ausgehviertel Norrebro.

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Auf der Louises Brücke herrscht eine sehr entspannte Stimmung. Die Menschen genießen die Abendsonne und hören Musik :-).

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Die angrenzenden Gewässer lockern das Stadtbild schön auf und sorgen für frische Luft.

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Auf dem Radweg sieht man die typische Rushhour in Kopenhagen. Das Viertel ist wirklich einen Besuch wert. Hier wird Vielfalt gelebt. Es gibt jede Menge tolle Restaurants und Cafés. Wir machten es uns im alten Waschsalon und heutigem Café „The Laundromat“ bei einem Bierchen gemütlich.

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Die Häuser sind wirklich toll renoviert mit abwechslungsreichen Fassaden.

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Auch hier sticht ein dänischer Designklassiker positiv ins Auge. Die Dänen haben es halt drauf Moderne mit Altem zu kombinieren.

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Mit den letzten Sonnenstrahlen machen wir uns wieder auf den Weg ins Hostel und verabschieden uns von diesem Viertel; nicht ohne uns im „SMAG“ mit super leckeren Sandwiches einzudecken (zu finden in der Fælledvej 25).

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10.05.16 – Spaziergang durch Kopenhagen – Tag 1

Auf die nächsten drei Tage freuen wir uns besonders :-). Denn wir schauen uns das schöne Kopenhagen an und die Wettervorhersage steht auf Sonne! Mit unserem Nachwuchs haben wir uns in einer Jugendherberge am südlichen Ende des Amagerfælled Parks einquartiert. Von hier aus ist die Metro nicht weit und so waren wir im Nu im schönen Stadtviertel Christianshavn. Unweit der gleichnamigen Metrostation stößt man direkt auf den Christianshavns Kanal.

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Ein Kleinwenig fühlen wir uns hier an Amsterdam erinnert :-). Hier findet man noch viele originalgetreue Kaufmanns- und Lagehäuser aus dem 17. Jahrhundert.

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Unser Reiseführer empfahl gleich nach Ankunft in Kopenhagen erst einmal auf den Turm der Erlöserkirche zu steigen, um einen tollen 360° Blick auf die Stadt zu bekommen. Vom Kanal sind es nur ein paar Schritte bis hier her. Den Kinderwagen lassen wir am Eingang stehen und der Nachwuchs kommt in die Trage – ein gutes Fitnessprogramm bis zum Turm hinauf :-).

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Oben auf der Plattform angekommen sieht man auch schon sofort die Öresundbrücke nach Schweden.

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Hier schauen wir in Richtung Nord-Osten auf den Yderhavnen im Hintergrund und den Christianshavns Kanal mit den kleinen Booten im Vordergrund.

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Hier der Blick in Richtung Innenstadt zum Tivoli Vergnügungspark.

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Wir steigen immer weiter hinauf und können bis zu den Windrädern im Meer gucken.

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Nichts für Menschen mit Höhenangst.

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Hier noch einmal ein Blick in Richtung Innenstadt: Rechts im Bild mit dem hellgrünen Dach die Börse und dahinter mit dem dunklen Turm das Schloss Christiansborg – beide befinden sich auf der Insel Slotsholmen.

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Nach oben hin werden die Stufen immer schmaler, bis es irgendwann nicht mehr weiter geht.

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Nur ein paar Schritte von der Kirche entfernt liegt die Freistadt Christiana – eine geduldete autonome Gemeinde, die erst kürzlich wieder in den Schlagzeilen war.

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Wir schlenderten ein wenig durch die Siedlung und machen uns dann wieder auf den Weg durch das schöne Christianshavn.

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Wir schlendern entlang des Kanals …

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… und gelangen dann zum inneren Hafen, wo wir eine gemütliche Pause einlegen.

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Der breite Kanal durchzieht ganz Kopenhagen und trennt  hier Christianshavn vom Stadtkern. Unten rechts im Bild die neue moderne Oper und gegenüber auf der anderen Seite das Schauspielhaus.

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Wir überqueren den Kanal über die Knippelsbro und erreichen somit den Stadtteil Slotsholmen. Hier befindet sich das imposante Gebäude der Börse mit der sehr interessanten Turmspitze. Drei Drachenschwänze winden sich spiralförmig in Richtung Himmel. Dahinter befindet sich das Schloss Christiansborg, in dem sich das dänische Parlament befindet.

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Und hier noch einmal das wirklich schöne Gebäude der Börse mit der tollen Turmspitze aus der Perspektive vor Schloss Christiansborg :-).

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Unser Rundgang durch Slotsholmen führt uns wieder zurück zum Wasser, wo wir auf Höhe der königlichen Bibliothek noch einmal in Richtung Christianshavn blicken.

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Wir biegen in den Frederiksholms Kanal mit seinen schönen Hausbooten ein. Der Kanal zieht sich einmal um die Insel Slotsholmen.

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An der Mamorbroen hat man noch mal einen tollen Blick auf das Schloss Christiansborg.

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Im Rücken beginnt die Ny Vestergade, die sich entlang des Nationalmuseums bis zum Dantes Plads erstreckt. Von hier aus blicken wir in Richtung Rathaus, dass man hier links im Bild schon gut sieht.

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Westlich des Rathauses erreicht man den Tivoli, den innerstädtischen Vergnügungspark Kopenhagens (unten in der Mitte). Der bei Einheimischen und Touristen sehr beliebte Freizeitpark wurde 1843 eröffnet und dient seit dem nicht nur als Freizeitvergnügen sondern auch als Kulturstätte.

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Der Rathausplatz ist das Zentrum des modernen Kopenhagens, hier leuchten Nachts die Reklametafeln mit denen von London und New York um die Wette ;-). Das Rathaus wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, der Turm ist stolze 105,6 m hoch.

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Vom Rathaus aus folgen wir dem H.C. Andersens Boulevard und gelangen zum Ausklang des Tages schließlich zum Orsteds Park. Eine schöne ausgedehnte Grünanlage mit einem großen Teich.

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Wir machen es uns mit dem Nachwuchs unter einem der vielen blühende Kirschbäume gemütlich und verfolgen gespannt die vielen gemütlich picknickenden Dänen. Bei so einem Wetter ist das hier echt Volkssport. Ab in den Park und gemütlich beisammen sein :-).

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