Letzte Beiträge

Mirabellen-Schoko-Kuchen

Ein weiterer leckerer Kuchen mit Früchten des Spätsommers steht heute auf dem Plan. Leckere süße Mirabellen auf einem Schoko-Hefeteig – darüber eine Schicht aus angerösteten Honignüssen :-).

IMG_5922

Zutaten:

  • 12 g frische Hefe
  • 110 g Zucker
  • 150 ml laufwarme Milch
  • 230 g Mehl
  • 20 g Kakao
  • Salz
  • 1 Eigelb (kl. M)
  • 110 g weiche Butter
  • 750 g Mirabellen
  • 25 g Honig
  • 3 El Schlagsahne
  • 200 g gehackte Nüsse (Mandeln oder Haselnüsse)

IMG_5877

Zu Beginn die Hefe in einer Schüssel zerkrümeln und mit 50 g Zucker mischen, anschließend die lauwarme Milch dazugeben und vorsichtig rühren bis die Hefe aufgelöst ist. Das Ganze zusammen mit Mehl, Kakao, 1 Prise Salz und dem Eigelb in eine Schüssel geben und mit den Knethaken verkneten.

IMG_5881

Anschließend noch 50 g Butter dazugeben und nochmals gut durchkneten. Den Teig 45 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen. Nun kann man die Mirabellen entsteinen und die Nüsse hacken.

Zubereitung_1

Für den Guss werden in einem kleinen Topf 60 g Butter, 60 g Zucker, der Honig und die Sahne langsam aufgekocht. Die gehackten Nüsse dazugeben und vom Herd nehmen.

Mein Hefeteig war schön aufgegangen, leider war noch ein bisschen zu feucht zum Ausrollen, da habe ich ihn nochmals gut durchgeknetet.

IMG_5887

Für den Kuchen benötigt man eine Springform mit 26 cm Durchmesser – den Teig also Pi mal Daumen so groß ausrollen und in die gefettete Form legen. Den Teig gut andrücken. Den Ofen auf 190 °C Ober/Unterhitze aufheizen.

IMG_5889

Jetzt kommen die Mirabellen auf den Teig :-).

IMG_5893

Zu guter letzt kommt die süße Nussmischung über den Kuchen und ab in den Ofen (unteres Ofendrittel) für 35 Minuten. Ich habe zum Schluss hin den Kuchen noch mit Alufolie abgedeckt damit die Nüsse nicht verbrennen.

IMG_5894

Sieht nicht nur sehr köstlich aus, riecht auch super lecker.
IMG_5905

Den Kuchen in der Form laufwarm abkühlen lassen und dann gleich ein Stück probieren :-).

IMG_5908

IMG_5918

Rezept: Essen&Trinken für jeden Tag, 9/2016, S. 16

Mohn-Schnecken mit Obst

Wer mag sie nicht – die leckere süße Mohn- oder Nussschnecke vom Bäcker? Wir essen sie sehr gerne und deshalb backen wir jetzt gleich mal zwei volle Backbleche davon :-). Ein mal mit Pflaumen und einmal mit Nektarinen.

IMG_5851

Zutaten:

  • 20 g frische Hefe
  • 75 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 500 g Mehl
  • 1,5 Tl Salz
  • 1 Ei (Kl. M)
  • 75 g weiche Butter
  • Pflaumen, Zwetschgen, Nektarinen … zum Belegen, entsteint und in Scheiben geschnitten
  • 2 Pk. Mohnfix (á 250g)
  • 4 El Zimtzucker
  • 200 g Puderzucker und 6 El Zitronensaft für den Zuckerguss (Habe ich weggelassen, da die Schnecken auch so schon sehr süß waren)

IMG_5813

Nachdem die zerbröckelte Hefe und der Zucker in lauwarmer Milch aufgelöst wurden, gibt man das Gemisch in eine große Schüssel, wo schon das Mehl, das Salz, das Ei und die Butter darauf warten durchgeknetet zu werden. 🙂 Wenn alles zu einem glatten Teig verarbeitet wurde, darf dieser 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.

Inzwischen kann schon das Obst entsteint und geschnitten werden. Die Mohnmasse in einer Schüssel mit 4 El Wasser glatt rühren.

Zubereitung_1

Bei mir war der Teig schön aufgegangen, allerdings noch viel zu feucht zum ausrollen. Also noch eine Weile weiter kneten, bis er etwas fester und „trockener“ ist. Anschließend wird der Teig auf etwa 40×40 cm ausgerollt und mit der Mohnmasse gleichmäßig bestrichen.

Zubereitung_2

Den Teig so eng wie möglich zusammen rollen und in etwa 12 gleich große Stücke schneiden. Danach die Schnecken mit der flachen Hand vorsichtig platt drücken.

IMG_5825

Anschließend kommen die Schnecken aufs Blech und werden mit den Früchten belegt. Wenn möglich das Obst  kräftig in den Teig drücken. Backofen auf 180° vorheizen. Die Schnecken noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

IMG_5830

IMG_5835

Bevor es in den Ofen geht, kommt noch der Zimtzucker auf die Früchte. Dann ab damit in den Ofen und auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen lassen.

IMG_5840

Ihr seht was passiert, wenn man vergisst die Früchte in den Teig zu drücken 🙂 – sie rutschen von der Schnecke runter. Macht aber nichts, man kann sie ja wieder drauf legen.

IMG_5845

Sieht nicht nur köstlich aus, schmeckt auch super lecker. Wer mag, kann über die Mohnschnecken auch noch den Zitronenzuckerguss träufeln.

IMG_5849

Und so sehen die Mohnschnecken mit Nektarinen aus :-), hier sind die Früchte auf dem Teig geblieben.

IMG_5852

IMG_5858

Nun haben wir so viele Mohnschnecken, dass auch die lieben Arbeitskollegen etwas abgekommen, denn frisch schmecken sie ja am besten.

IMG_5870

Rezept: Essen&Trinken für jeden Tag, 9/2016, S. 12

09.05.16 – Über Roskilde nach Kopenhagen

Heute heißt es Abschied nehmen vom Festland und von Aarhus, denn es geht weiter mit der Fähre in Richtung Kopenhagen auf die Insel Seeland. Kurz vor der Abfahrt machen wir noch einen Spaziergang durch das neue Stadtviertel, das gerade am Hafen entsteht. Hier wird fleißig gebaut und jedes Wohnhaus ist architektonisch anders gestaltet. Wirklich toll anzusehen – im Gegensatz zu den Betonbunkern die gerade in Deutschland massenhaft hochgezogen werden und alles gleich und langweilig aussieht.

IMG_4767

Man kann von der Terrasse oder dem Balkon fast direkt ins Meer hüpfen ;-).

IMG_4769

Das bekannteste Wohnhaus ist der so genannte „Eisberg“ (Isbjerget). Der Komplex ist so gestaltet, dass man einen optimalen Blick auf das Meer hat und die schrägen Dachzinnen sollen optisch an schwimmende Eisberge erinnern. 🙂

IMG_4774

Ob wir da drin wohnen wollen würden? Hm, aber interessant sieht es ja aus.

IMG_4775

IMG_4777

Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann man hier sicher toll wohnen – es ist in jedem Fall alles sehr kreativ und bunt.

IMG_4778

Nun geht es aber ab auf die Fähre nach Seeland. 🙂

IMG_4782

In etwa 75 Minuten sollten wir die Überfahrt geschafft haben.

IMG_4783

Im Hintergrund sieht man das neue Hafenviertel, das wir uns vorhin angesehen haben.

IMG_4789

Auf dem Weg von der Anlegestelle der Fähre in Odden auf Seeland bis nach Kopenhagen ist es noch ein ganz schön weiter Weg. Also schauten wir einmal auf die Karte, ob wir vielleicht an einer interessanten Stadt vorbeikommen –  und siehe da – Roskilde ist einen Abstecher wert. Der ein oder andere kennt die Stadt vielleicht von dem Rockfestival das hier stattfindet.

Wir parken gleich nahe der Innenstadt und brechen zu einem kleinen Stadtbummel auf. Hier sind wir im Zentrum der Stadt – links im Bild das Rathaus und rechts der große Dom, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

IMG_4795

Der Dom wurde im 12. und 13. Jahrhundert errichtet und auch danach wurden noch 10 weitere Anbauten daran errichtet, was zu einer bunten Stilmischung führte. Die vielen Anbauten waren nötig, da hier 19 Regenten und 17 ihrer Königinnen im Dom beigesetzt sind. Hinzu kommen noch Könige aus der Wikingerzeit und so zählt man dann 39 Königsgräber.

IMG_4800

Aus Zeitgründen und weil uns der Eintritt auch etwas zu teuer war, haben wir den Dom leider (im Nachhinein) nicht von Innen besichtigt.

IMG_4804

Unser kleiner Spaziergang führt uns durch den Stadtpark Byparken hinunter zum Fjord, wo am Ufer die Halle der Wikingerschiffe (Vikingeskibshallen) liegt. Etwa 20 km nördlich der Stadt wurden in den 60er Jahren 5 Boote aus der Wikingerzeit geborgen, die dort um das Jahr 1000 versenkt worden. Im Museum sind die Überreste zu sehen, so wie die Nachbauten der Schiffe.

IMG_4809

Roskilde ist einen in jedem Fall einen Besuch wert, wir hatten leider etwas zu wenig Zeit.

IMG_4810

Für uns geht es jetzt weiter nach Kopenhagen, wo wir die nächsten drei Tage verbringen werden :-).