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28.01.10 – Saigon nach Can Tho

Heute verlassen wir Saigon und fahren zum südlichsten Punkt unserer Reise Can Tho, dass mitten im Mekong Delta liegt. Auf dem Weg dorthin, haben wir in My Tho eine Bootsrundfahrt auf einem der vielen Flussarme des Deltas unternommen. Mit meinem privaten „Böötchen“ sind wir als erstes zu einer Insel in einem Nebenarm gefahren, wo Einheimische ihre Gärten haben. Dort kann man den einheimischen Folkloresängerinnen zu hören, frisches Obst verköstigen und vietnamesischen Tee trinken. Zu meiner Überraschung ging es dann auf einer kleinen Kutsche weiter über die Insel, wo dann auch mein Boot auf mich wartete. Der letzte Halt war auf einer anderen kleinen Insel wo Kokusnus-Kaubonbons hergestellt werden. Sehr lecker, hab mir gleich mal drei Packungen gekauft. Danach ging es weiter über Vinh Long nach Can Tho. Da ich den Nachmittag „frei“ hatte, schaute ich mir die Stadt etwas näher an. Natürlich gibt es auch hier wieder sehr schöne Pagoden, die ich mir immer wieder gerne anschaue. Zu erst war ich in der Phat Hoc Pagoda: Die zweite Pagoda Muniransay war auch sehr schön, da …

27.01.10 – Cu Chi und Cao Dai – alles klar?

Einer der Pflichtbesuche für jeden Touri ist das Tunnelsystem Cu Chi in der Nähe von Saigon. Hier kann man sich böse Foltergeräte anschauen und selber in den Tunneln rumkrabbeln, die die Vietcong während des Vietnamkrieges benutzt haben, um sich vor den Angriffen der Amerikaner zu schützen. Auf dem Museumsgelände wurde auch gezeigt, wie die Vietcong den Alltag in den Tunnelsystemen organisierten. Aus alten Gummireifen kann man sich praktische Sandalen schnitzen, auch in Bärengröße: Das zweite Ausflugsziel für diesen Tag war der Cao Dai Tempel nahe der Kambodschanischen Grenze. Hier findet mehrmals täglich eine Zeromonie statt, die jedes mal Ströme von Touristen anzieht. Auf einem 100 qkm großen Gelände hat die Cao Dai Sekte den „Heiligen Stuhl“ gebaut. So wird das Gebäude bezeichnet, dass eine Mischung aus Kathedrale, Tempel und Pagode darstellt. Seht selbst: Und Innen bei der Zeremonie:

26.01.10 – Stadtrundfahrt in Ho-Chi-Minh-City

Ho-Chi-Minh-City umfasst neben der Stadt Saigon, das einstige Chinatown Cho Lon und einige Agrarbezirke und kommt somit zu einer Einwohnerzahl von ca. 7 Mio und fast ebenso viel Mopeds :-). Heute stürzte ich mich in das Getümmel. Im Rahmen meiner Stadtrundfahrt besuchte ich als erstes das Chinesenviertel. Hier gab es schon viele bunte Sachen und Geschenkkörbe in Vorbereitung für das chinesische Neujahrsfest mitte Februar zu kaufen. Hier liegt auch die Thien Hau Pagode, die ich mir als erstes anschaute. Die Pagode ist bekannt für die vielen geschnitzen Figuren und ist der Göttin Thien Hau Thanh Mau, der Patronin der Fischer und Seeleute, geweiht. Zudem gilt sie als die älteste Pagode im chinesischen Stil. Als nächstes besuchte ich den Tempel Ngoc Hoang. Dieser ist dem Jadekaiser Ngoc Hoang gewidmet. In den Seitenräumen des Tempels findet man u.a den Höllenfürsten und die 10 in Holz geschnitzte Höllen. Und wer nicht brav ist, kommt in den Kochtopf oder wird überfahren: Weiter gings zu einer Werkstatt für Lack-Kunst. Hier werden die ganzen tollen Bilder, Schmuckkästchen und sonstige Sachen hergestellt. …