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02.04.14 – Tempel, Bambus und der rote Schrein :-)

Bei herrlichstem Sonnenschein starteten wir heute mit einer geführten Tour am Vormittag. Gegen 8:30 Uhr wurden wir in einer Gruppe von rund 20 Personen von unserem Guide abgeholt. Die Tour führt uns in den nord-westlichen Teil der Kaiserstadt Kyoto, in den Bezirk Arashiyama. Hier besichtigen wir zwei von unzähligen Tempeln 😉 und den weit über Kyoto hinaus bekannten Bambuspfad. Am Bahnhof bekamen wir vom Guide unsere Bahntickets und dann fuhren wir im morgendlichen Berufsgedränge mit der JR-Linie zur Saga-Arashiyama-Station. Von der Bahnstation ging es zu weiter zum Katsura Fluss und dieser mächtigen Holzbrücke – die Togetsu-kyo-Brücke. Vor weit über 1000 Jahren haben sich in dieser schönen naturnahen Gegend schon der Adel und die die es sich leisten konnte, nieder gelassen. Auf dem Weg zum Tenryu-ji Tempel kamen wir bereits an diesen interessanten Gestalten vorbei. Und da sind wir auch schon im Tenryu-Tempel, der bereits im Jahr 1339 vom ersten Shogun der Muromachi-Zeit gegründet wurde. Das Interessante an dem Tempel ist der eigentliche Tempelgarten. Der Garten hinter der Eingangshalle gehört zu den Ältesten in Japan und bewahrt bis …

30.03.14 – Osaka: Mehr als nur ein Zwischenstopp

Am heutigen Tag verlassen wir die schöne grüne Insel Kyushu im Süden von Japan. Eine lange Fahrt mit dem Shinkansen steht uns bevor. Da kommt das japanische  Frühstück in unserem Minshuku gerade recht. Ähnlich wie am Abend zuvor ist auch dieses Essen wieder einmal köstlich :-). Der Regen, der die ganze Nacht auf das Dach unseres Zimmers getrommelt hat, ist nun endlich vorbei. Da wir gestern erst am späten Abend hier eingetroffen sind, nutzten wir die Zeit bis zur Abfahrt um uns die Anlage etwas anzuschauen. Eine interessante Brücke führt über den kleinen Fluss, der direkt am Grundstück vorbei fliesst. Man kann gut erkennen, dass hier der Frühling noch in den Startlöchern steht ;-). Im Sommer und vor allem im Herbst ist die Gegend um Gokanosho mit Sicherheit ein Erlebnis für sich und eine zweite Reise wert :-). Nun aber mit den Koffern ins Auto. Unser Guide chauffierte uns durch die kurvigen, engen Bergstraßen sicher bis zum Bahnhof in Kumamoto. Mit der Dampflock sind wir zwei Tage zuvor noch von hier aus nach Hitoyoshi gefahren. …

26.03.14 – Besuch der DMZ und Stadtbummel in Seoul

Heute liebe Leute geht es an die Grenze nach Nord-Korea. Hätte mir als Bär ja nie zu träumen gewagt, dass ich hier mal herkomme. Als ich dann da war, war es schon ein seltsames Gefühl … Gegen halb 9 wurden wir von einem Kleinbus, mit einer rasant fahrenden Omi am Steuer, vor unserem Hotel abgeholt.  Wir fuhren entlang des Hangang Flusses nördlich in Richtung der Grenze. Ziel war der Ort Imjingak, denn von hier aus starten alle DMZ-Touren. Imjingak liegt ungefähr 7 km von der Grenze entfernt und wurde 1972 in der Hoffnung auf Wiedervereinigung gegründet. Es ist das nördlichste Dorf Südkoreas, das man noch ohne Genehmigung betreten darf. Die Demilitarisierte Zone (DMZ) selbst trennt Nord- und Südkorea seit 1953 auf einer Länge von ca. 248km und ist ca. 4km breit. Auf dem Gelände befinden sich viele Monumente die an den Krieg zwischen Nord- und Südkorea erinnern, aber auch Hoffnung auf Wiedervereinigung geben sollen.  Das „Korean War Veterans Memorial“ erinnert an die Invasion von Nordkorea am 25. Juni 1950 und alle gefallenen Krieger. Im Hintergrund sieht man die „Imjingang …