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03.05.16 – Vom Winde verweht auf Fanö

Unser erster Urlaub in diesem Jahr geht in den Norden nach Dänemark. Dieses Mal gehen wir alles aber etwas gemütlicher an, denn wir sind mit unserem 4 Monate altem Nachwuchs unterwegs :-). Das nördlichste Ziel unserer Reise wird Aarhus sein, wo der Eisigel auch in diesem Jahr wieder am Wings For Life World Run teilnimmt. Auf dem Weg dorthin haben wir uns für drei Nächte in der Nähe von Kolding eine schöne Unterkunft gesucht. Am ersten Tag geht es dann auch gleich mal in Richtung Westen an die Nordsee nach Esbjerg. Von hier aus setzen wir mit der Fähre in 12 Minuten hinüber auf die 55 qkm große Insel Fanö. Und da sind wir auch schon, im Bild erkennt man im Hintergrund den Hafen von Esbjerg. Zu Fuß schauen wir uns im kleinen Städtchen Nordby im Norden der Insel etwas um. Von den rund 3200 Einwohnern der Insel leben hier ungefähr 80%. So früh in der Saison wirkt die kleine Stadt noch etwas verschlafen. Typisch für die Insel sind die schönen Häuser mit den langen …

28.07.15 – Turda-Schlucht und Salzbergwerk

Mit einem Tagesausflug in das südlich von Cluj gelegene Trascau-Gebirge unweit der Stadt Turda starten wir den letzten Tag unserer Rundreise. Für heute haben wir uns typische Urlaubsaktivitäten vorgenommen…Wandern und Salzmine besuchen. 🙂 Erster Stopp ist die bekannte und bei Ausflüglern beliebte Turda-Schlucht (Thorenburger Schlucht), eine Kalksteinklamm mit mächtig steil aufragenden Bergwänden. Südwestlich von Turda, kurz hinter dem Ort Mihail Viteazu, geht es rechts zum Ort Cheia. Von dort folgt man der Straße noch ein paar Kilometer und landet am Parkplatz am östlichen Eingang der Schlucht. Nun die Wanderschuhe schnüren und schon kann die pure Natur entdeckt werden. Wir folgten auf rund 2 Kilometern dem Hasdate-Bach durch die Klamm. Anfänglich noch auf guten, breiten Wegen; zum Ende hin wird es enger und man muss sehr gut zu Fuß sein. Festes Schuhwerk ist absolut zu empfehlen. Die Klamm beeindruckt durch die naturbelassene Wegführung und vielen verschiedene Pflanzen- und Baumarten. Die die Klamm beiderseits umgebenden Steilwände ragen teilweise bis zu 300 Meter senkrecht in die Höhe. Ein beeindruckendes Naturschauspiel. Ab und zu wird der Bach über kleine Hängebrücken …

27.07.15 – Tolle Aussichten in Cluj

Nachdem wir in den letzten Tagen viele Kilometer mit dem Auto zurückgelegt hatten, steht heute mal wieder eine ausgedehnte Stadttour zu Fuß auf dem Plan :-). Gut gestärkt machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg die zweitgrößte Stadt Rumäniens zu erkunden. Cluj mit seinen rund 325 000 Einwohnern ist im Deutschen unter dem Namen Klausenburg besser bekannt. Daneben trägt die Stadt noch den ungarischen Namen Kolozsvar und den offiziellen Namen Cluj-Napoca. Der Zusatz Napoca wurde 1974 durch Ceausescu hinzugefügt und verweist auf die dako-römische Vergangenheit der Stadt. Denn im Jahr 130 nach Christus existierte hier bereits die römische Siedlung Napuca. Der Name Cluj tauchte erstmals im 12. Jahrhundert auf. Durch die deutsche Besiedlung des Tales im 13. Jahrhundert begann der Aufstieg der Stadt, wodurch auch der deutsche Name Klausenburg entstand. Wir begannen unserer Tour östlich der Innenstadt. Oben im Bild stehen wir am Fuß des Nationaltheaters und blicken auf die orthodoxe Kathedrale am Avram Iancu Platz. Die noch junge Kathedrale aus dem Jahr 1933 ist auch im Inneren sehr hübsch anzusehen. Allerdings ist …