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21.05.13 – Ein aufregender Tag in Monaco mit viel Formel 1 Tamtam

Nach einer etwas kühlen Nacht – auch hier ist der Sommer noch nicht angekommen – starteten wir mit tollem blauen Himmel in den Tag. Zum Frühstück hatten wir wieder eine tolle Aussicht. Jetzt geht es auf in das Fürstentum Monaco. Für alle die bisher auch etwas im Unklaren waren: Heisst das jetzt Monaco oder Monte-Carlo ?? Also, Monaco ist der Name des Stadtstaates. Monte-Carlo ist wie z.B. La Condamine oder Fontvieille „lediglich“ ein Stadtteil von Monaco. Die Altstadt auf dem 300 x 800 m großen Fels heisst Monaco-Village. Daher auch der große Preis von Monaco in Monte-Carlo :-). Again what learned. Damit die Kultur nicht zu kurz kommt, ein kleiner interessanter Exkurs in die Geschichte Monacos. Seit 1308 wird Monaco von der Fürstenfamilie Grimaldi regiert. Die Fürstenfamilie kam 1297 durch eine List des Fürst Francesco zu ihrem Besitz. Im 14. Jahrhundert wuchs der Besitz durch die Aufnahme von Roquebrune (da wo wir gestern wandern waren) und Menton. Diese Konstellation hielt rund 500 Jahre. 1848 lösten sich die Städte wieder von Monaco ab. Der Grund war …

20.05.13 – Zitronen aus Menton und Wandern am Cap-Martin

So kann der Tag doch starten :-), blauer Himmel, Sonnenschein und ein Meer, das in tausend Blautönen schimmert. Nach einem kleinen Frühstück im Hotel machten wir uns noch ein mal auf den Weg Menton zu erkunden. Dieses Mal bei Tageslicht. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt fast 17 Grad, so dass hier ohne Probleme leckere Zitronen und sogar Bananen reifen. Das tolle Klima entsteht, weil die sich direkt hinter der Stadt aufbauenden Berge den Mistral zurückhalten. Und ja, es war schön warm draussen :-). Hier stehen wir wieder vor dem St-Michel und der Chapelle de la Conception. Die Farben der vielen schönen bunten Häuser in der Innenstadt strahlen bei dem schönen Wetter besonders schön. Ok, der Himmel ist etwas zu blau geraten, aber viel fehlte dazu nicht. Gemütlich bummelten wir an der Strandpromenade hin- und zurück. Über die Treppe des Parvis St-Michel gelangt man wieder hoch zur Kirche, dem „kleinen Vatikan“ von Menton. Nun aber zu den leckeren Zitronen. In der Innenstadt haben wir einen kleinen Laden entdeckt, in dem es eigentlich fast alles gibt, was man mit …

19.05.13 – Zum Mittag noch einmal Pizza und dann ab nach Frankreich

Nach dem heftigen Donnergrollen und den Regengüssen in der Nacht schien heute für uns die Sonne von einem strahlend blauem Himmel :-). Bevor wir heute nach Frankreich gondeln, machen wir noch zwei kleine Abstecher in Italien. Von San Remo aus fuhren wir über Dolceacqua in das kleine Bergdorf Pigna. Mitten im grünen liegt dieses kleine verschlafene mittelalterliche Städtchen, dass vor allem durch die „Chibi“ bekannt ist. Das sind von Gewölben überdachte Gassen. Aber erstmal gehts im Dorf steil bergauf, bis man in diese engen und teilweise düsteren verschachtelten Gassen gelangt. Zwischen zwei Häusern brasselt dank des vielen Regens der letzten Tage ein gewaltiger Schwall Wasser herab. Oben angekommen, erwartet uns eine tolle Aussicht auf das grüne Tal und das Örtchen Castel Vittorio. Ist das nicht toll hier? Das gut erhaltene Städtchen bezaubert die Besucher durch viele schön gestaltete Renaissance-Tür- und Fensterrahmen sowie kleine versteckte Plätze mit Springbrunnen. Hier noch ein letzter Blick auf Pigna bevor wir uns wieder auf den Weg zurück nach Dolceacqua machten, denn so langsam zogen dunkle Wolken in den Bergen auf. …