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14.07.13 – Zu Besuch bei der „Landshuter Hochzeit 1475“

Ganz in der Nähe von Teddy’s zu Hause findet dieses Jahr die „Landshuter Hochzeit 1475“ statt. Seit 1903 wird der „Brautzug“ alle 4 Jahre aufgeführt. Der Brauch geht zurück auf das Jahr 1475, als der Landshuter Herzogssohn Georg die polnische Königstochter Hedwig zu seiner Frau nahm. Für 4 Wochen herrscht nun in Landshut der Ausnahmezustand und das zum 40. Mal. Neben dem „Brautzug“ finden zahlreiche andere mittelalterliche Veranstaltungen wie Konzerte, Aufführungen, Ritterspiele oder die „Festlichen Spiele im Lager“ statt. Weit im Voraus ergatterten wir ein paar Tribünenkarten für den Umzug. Zusammen mit netten Bekannten schauten wir uns an diesem Tag den „Brautzug“ an. Ein wirklich gelungenes Spektakel mit tollen Kostümen und witzigen Darstellern. Hier ein paar Impressionen.

05.06.13 – Über Brücken, durch Höhlen und Schluchten nach Millau

Auf dem weiten Weg von Montpellier nach Millau, wo wir die letzten beiden Urlaubstage verbringen werden, wollen wir unterwegs natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten „mitnehmen“. Die erste Sehenswürdigkeit sollte der Pont de Gignac nahe der gleichnamigen Stadt sein. In der Stadt gab es auch ein Richtungsschild. Gefunden haben wir die als elegant beschriebene Brücke trotzdem nicht, oder wir haben es nicht bemerkt und sind drüber gefahren ;-). Also ging es weiter in Richtung St-Guilhem-le-Désert. Etwas südlich des Dorfes, in der Nähe von St-Jean-de-Fos überspannt der Pont du Diable den Fluss Herault. Diese romanische Brücke stammt aus dem 11. Jahrhundert. Der Legende nach zerstörte der Teufel jede Nacht die ausgeführten Arbeiten der Abteien Aniane und Gellone. Jemand namens Guilhem schloss daraufhin einen Packt mit dem Teufel. Der Teufel hört auf und bekommt dafür die erste Seele die die Brücke überquert. Guilhem schickte ihm einen armen Hund mit einem am Schwanz festgebundenen Topf. Vor Wut versucht der Teufel vergebens die Brücke zu zerstören. Aus lauter Verdruss warf er sich darum in den Fluss. Nördlich der schönen Brücke …

07.08.2012 – Ein Tag im historischen Schäßburg

Heute hatte sich unser Auto mal eine Pause verdient. Nach dem Frühstück im Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg in das historische Zentrum von Schäßburg, dass sich auf dem steilen Burgberg befindet. Das historische Zentrum befindet sich in der Oberstadt und verteilt sich auf dem unteren Burgberg und dem oberen Schulberg. Die noch vollständig bewohnte Burgstadt ist einmalig in Europa und wurde 1999 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt. Die Festung der Burgstadt besitzt 8m hohe Burgmauern und noch neun erhaltene Wehrtürme, die den Namen der Zünfte tragen, von denen sie einst erbaut wurden. Der schönste Weg in die Burgstadt führt über die Turmstraße hinauf zum Stundturm, dem Wahrzeichen von Schäßburg. In dem fünfstöckigem und 64m hohen Stundturm befindet sich das Geschichtsmuseum. Im ersten Stock beginnt die Ausstellung mit einer Archäologie-Ausstellung, weiter gehts im zweiten Stock mit einer Sammlung interessanter Gegenstände zum Thema Medizin und Pharmazie des Mittelalters. Natürlich gibts im Stundturm, der schlichtweg „Turm mit der Uhr“ genannt wird, auch ein Uhrenmuseum. Neben Sand-, Wand- und Sonnenuhren zeigt das Museum auch das Schäßburger …