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22.07.15 – Moldauklöster Part II: Voronet, Probota und Dragomirna

Tag 2 unserer Moldaukloster-Tour steht bevor und auch heute haben wir uns wieder drei Stück herausgesucht – eines davon in unmittelbarer Nähe unserer Ausgangsortes: das berühmte Kloster Voronet. Die anderen beiden Klöster Probota und Dragomirna liegen etwas abseits der Touristenpfade. Das wohl bekannteste und dementsprechend auch meist besuchte Kloster der Moldau, ist das Kloster Voronet. Weltweite Bekanntheit erlangte die Kirche des Klosters durch ihr markantes und einzigartiges Blau der Außenfassade. Dieser Farbton dominiert die Außenfresken und ist an vielen Stellen noch gut erhalten. Die Kirche des Klosters wurde innerhalb von vier Monaten im Auftrag des Fürsten „Stefan der Große“ als Dank für den Einsiedler Daniil von Voronet im Jahr 1488 errichtet. Bis 1775 war das Kloster von Mönchen bewohnt und ist seit dem 1. April 1991 als Nonnenkloster wieder in Bewirtschaftung. Seitdem wurde die Klosteranlage wieder auf Vordermann gebracht, sowie auch die Innenmalereien komplett restauriert. Auch an dieser Kirche sind die Außenmalereien wieder außergewöhnlich und beeindruckend. Im oberen und unteren Bild sieht man die wohl „wichtigste“ Außenwandmalerei aller Moldauklöster: Das Jüngste Gericht. Dieses in fünf …

20.07.15 – Los geht die Kloster-Rundreise

Nach einer ruhigen Nacht am größten Stausee Rumäniens, packten wir heute wieder unsere 7 Sachen in die Autos, um uns auf den Weg in das obere Land der Moldau zu machen. Das historisch-geografische Gebiet der Bukowina ist die Heimat von unzähligen Klöstern. Weltbekannt sind die Moldauklöster. Auf den Weg in das Klosterarchipel statteten wir den zwei großen Klosteranlagen Agapia und Neamt einen Besuch ab. Das Kloster Agapia zählt heute zu den größten Nonnenklöstern Europas. Es gibt mehrere Wege um hierher zu gelangen – die normale Straße oder einen etwas abenteuerlichen Weg durch das Stanisoara Gebirge. Das mit dem „abenteuerlich“ haben wir leider zu spät festgestellt; unter einem gut befahrbaren Weg verstehen die Einheimischen doch ab und zu etwas anderes als wir :-). Nichtsdestotrotz haben wir den Weg ohne Pannen gemeistert … zwar langsamer als gedacht und ohne Rundumsicht aus dem Auto … aber geschafft. Nun zum angenehmeren Teil des Tages. Das Kloster Agapia ist, wie man an den liebevoll gepflegten Blumenbeeten und Anlagen erkennen kann, ein Nonnenkloster. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Anlage allerdings …