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06.08.2012 – Der Kirchenburgen-Tag und Willkommen in Schäßburg

Da der gestrige Tag ja nicht so ganz wie vom Schreibtisch aus geplant verlief, schmissen wir die Planung für den heutigen Tag über den Haufen und machten uns gleich auf den Weg Richtung Schäßburg. Vorher studierten wir noch die Straßenkarte und den Reiseführer und suchten uns ein paar Zwischenziele zum Anschauen raus. Erster Halt unserer Burgenreise war in Prejmer (dt. Tartlau). Die berühmte evangelische Wehrkirche liegt im historischen Ortskern von Tartlau und ist seit 2004 Unesco Weltkulturerbe. Die Kirche wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet. Da Tartlau auf dem Haupteinfallsweg von Siebenbürgen liegt und das Dorf regelmäßig überfallen wurde, begann man ab dem 15. Jh. mit der Errichtung der Burg um die Kirche. In der massiven Ringmauer befinden sich über 270 Wohnzellen und Lagerkammern. Im Falle eines Angriffs boten diese Räumlichkeiten bis zu 1600 Dorfbewohnern Unterschlupf. Natürlich wollten wir uns dieses historische Bauwerk von Innen ansehen und in den dunklen und verwinkelten Wehrgängen herumklettern. Dieses Vorhaben hatten auch einige andere ausländische Reisegruppen. In deren wie auch in unserem Reiseführer sollte die Kirchenburg Montags offen haben. …

01.08.2012 – Bran: Zu Besuch auf der Burg Graf Dracula und lustige Panoramafahrt durch die Berge

Nach einer ruhigen Nacht mit Vogelgezwitscher und einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg in das nur 27km entfernte Bran. Hier gibt es DIE  Touristenattraktion Transylvaniens zu bestaunen. Mit Knoblauch, Kreuzen und Silberpfeilen machten wir uns auf, die Törzburg zu erklimmen. Dort hauste, wahrscheinlich mal nur für ein paar Tage, Vlad Tepes, der Pfähler. Die Burg ist das Sinnbild für alle Dracula Schlösser in Filmen. Man weiß ja nie auf wen man trifft. Vorbei an den vielen Souvenierständen bahnten wir uns den Weg zum Eingang. Hier gab es jede Menge Touristen. Die Burg ist wirklich sehr schön und man erfährt einiges über die Legende und den Romanschreiber. Mit dem Bau der Burg durch die Kronstädter Bürger wurde 1377 im ungarischem Auftrag begonnen. Die Burg wurde auf Grund strategischer und ökonomischer Gründe errichtet. Die ausgestellten Informationen sind im Gegensatz zu Aushängen in anderen Museen auf unserer Reise sehr schön aufbereitet und auch in Englisch. Die Burg kann über einen genau festgelegten Weg durch ausgewählte Zimmer besichtigt werden. Wer hofft hier Folterkammern und sonstige gruselige Sachen …