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25.07.08 – Malmö, Proviant und Fähre

Mit Wehmut packte ich ein letztes Mal meine sieben Sachen zusammen. Hach, wie werde ich das Campen auf der Wiese am schönen Wasser und das Bierchen am Abend in der lauen Sommerluft vermissen. Von Jönköping machte ich mich auf den Weg nach Malmö. Meine Fähre fuhr ja erst gegen 23 Uhr, da hatte ich viel Zeit. In Malmö hab ich mein Reisemobil erst einmal mit ganz vielen leckeren schwedischen Sachen befüllt. An die Schleckermäuler zu Hause hab ich natürlich auch gedacht. Sonst könnte ich mir wahrscheinlich wieder irgendwelches Geheule anhören, wenn die nix kriegen. Meine tolle KEX-Packung aus Göteborg ess ich aber GANZ ALLEINE auf 🙂 Danach bin ich noch mal durchs schöne Malmö geschlendert bei herrlichstem Sonnenschein und einer angenehmen Briese. In Trelleborg nahm das Warten auf die Fähre kein Ende, der Sonnenuntergang war aber echt schön.

24.07.08 – Auf zum letzten Zielort

Am letzten Tag, bevor es wieder zurück Richtung Heimat geht, hatte ich mal wieder Supiwetter. Auf dem Weg nach Jönköping machte ich das, was alle machen: ZUCKERSTANGEN kaufen 🙂 Hab mich gut damit eingedeckt. Die Zuckerstangen kommen original aus Gränna, sind sehr beliebt und die Hersteller werden sicher steinreich damit, weil alle Touristen hier anhalten und fleißig einkaufen. Me too. Hier mal ein Beispiel: Das sind nur die kleinen Zuckerstangen. Die großen konnte ich leider nicht tragen, wäre auch ein bissi übertrieben. In Jönköping angekommen besuchte ich das Streichholzmuseum. Ein Mitbringsel ist auf dem Bild oben zu sehen. In Jönköping begann um 1845 die Streichholzindustrie an zu entstehen. Ein paar schlaue Köpfe erfanden anfang des 20. Jahrhunderts eine beeindruckende Maschine, die die Streihölzer in Phosphor tunkt, trocknet und verpackt. Und auch das Sicherheitsstreichholz, dass sich nicht selbst entzündet und die Idee mit der Entzündung des Streichholzes an dem Streifen an der Packung stammt auch von hier. Nachdem ich es imirm Hotel kurz gemütlich gemacht hatte, ging ich noch in die Stadt meinen leeren Magen füllen …

23.07.08 – Einmal nördlich um den Vättern

Bei blaubeergleichem Himmel aufgewacht und zur Festung in Karlsborg aufgebrochen. Ziemlich hohe Mauern und immer noch gut überwacht. Da darf man nur mit autorisierten Personen rein. Hatte ich irgendwie keinen Bock drauf und bin so durch die Gegend geschlendert und hab einen tollen Wanderweg am See gefunden. Und weil die Sonne so toll schien, hab ichs mir mal kurz am Wasser bequem gemacht. Von bräunen kann hier keine Rede sein, hab ich nicht nötig 🙂 Am nördlichen Teil des Sees überquert man eine tolle Bucht des Vättern. Von der Brücke aus ist die Sicht genial, aber leider nicht für Bären begehbar. Daher muss die Brücke mit aufs Foto. Die Route führte mich weiter nach Motala. Wieder ein wichtiger Ort, was den Götakanal betrifft. Hier gibts wieder jede Menge Schleusen. Die Reise nimmt kein Ende, hab noch einiges vor. Also weiter gehts ein paar alte Steine anschauen, genauer gesagt ein altes Wikingergrab in Nässja. Auf dem Weg zum Campingplatz befindet sich bei Alvastra eine schöne alte Klosterruine. Leider besuchte auch zu dem Zeitpunkt eine Horde englischer …