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15.08.12 – Über Emden an die Nordsee

Heute verlassen wir Amsterdam und machen uns auf den Weg zurück nach Deutschland. Dieses Jahr haben wir leider nicht so viel Zeit um noch länger in dieser schönen Stadt zu verweilen. Auf dem Weg zur deutschen Grenze füllten wir in einem ah-Markt noch kurz unseren Vorrat mit Proviant auf und nutzten kurz vor der Grenze die Gelegenheit zum billigeren Tanken :-). Für eine kurze Rast zur Mittagszeit peilten wir die Seehafenstadt Emden an. Wir parkten unser Reisemobil direkt am Hafen und machten erst einmal ein kleines Picknick mit unseren leckeren Salaten und Säften aus dem ah-Markt. Frisch gestärkt zogen wir los für einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt. Im alten Hafenbecken, dem Ratsdelft, haben mehrere Museumsschiffe festgemacht. Neben dem Museumsfeuerschiff „Deutsche Bucht“, in dem eine Sammlung zur Entwicklung der Funk- und Seezeichentechnik ausgestellt ist, sind im Hafenbecken noch ein Seenotrettungskreuzer und ein hölzerner Segellogger zu bestaunen. Bei schönstem Sonnenschein schlenderten wir durch die kleine Innenstadt vom Emden. Hier kann man auch noch einige Renaissance-Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die Pelzerhäuser, besichtigen. Das wars auch schon …

09.06.11 – Sisimiut, Grönland: Endlich über dem Polarkreis

Wo ist eigentlich die Sonne abgeblieben? Wer hat da wieder nicht aufgegessen? Was solls, machen wir das Beste draus :-). Bevor wir unser heutiges Anlandungsziel erreichten war es endlich soweit: Neptun persönlich verabreichte mutigen Passagieren und genötigten Crewmitgliedern eine kalte Eiswürfeldusche *hehe*. Eisigel und ich haben uns erfolgreich versteckt und sind trocken geblieben. Hier ein Bild vom Mann mit der Eiswürfel-Schöpfkelle kurz nach der Überquerung des Polarkreises. In Sisimiut hatten wir das erste Mal die Gelegenheit mit den Polarcirkelbooten an Land zu fahren. Wie aufregend *freu*. Dick eingemummelt und mit der Schwimmweste über dem Kopf fuhren wir rasant zur Anlegestelle im Atlantikhafen. Sisimiut: „Die Siedlung an den Fuchslöchern“, ist mit seinen 5.400 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Grönlands. Eine große Einnahmequelle ist die Krabbenfischerei. Nebenbei gibt es hier auch verschiedene Werkstätten, in denen Künstler Schmuck oder Tupilaks – die traditionellen Schnitzfiguren der Inuit – herstellen. Da dem Eisigel und mir nach Beine vertreten zu Mute war, machten wir uns gleich auf in Richtung Teleinsel. Die Teleinsel hat ihren Namen von den früher dort plazierten Antennenmasten. Das …

01.06.11 – Torshavn, Färöer: Inselrundfahrt Vagar

Nach so vielen Tagen Sonnenschein, schickte uns der Wettergott heute ein paar Wolken und eine kräftige Brise. Dem einen oder anderen hats sogar die Mütze vom Kopf geweht. Achja, heute besuchten wir die Färöer. Allen die hier noch das Wort Inseln anhängen sei gesagt: „Ganz Falsch!“ :-). Der Name Färöer bedeutet nämlich Schafsinsel. Noch ne Insel angehangen wäre doppelt gemoppelt.  Die Färöer sind seit 1948 selbständiges Mitglied des dänischen Reichsverbandes. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln mit zusammen 1.399 qkm und hat eine Küstenlänge von 1.100 km. Die meisten der 48.000 Einwohner sind direkte Nachfahren der aus den Nordländern stammenden Siedler und die altnordische Sprache Färöisch ist die Landessprache. Rund 20.000 Färinger leben im Gebiet der Hauptstadt Torshavn auf der Hauptinsel Streymoy. Gegen 11 Uhr legte die Fram im Hafen an und der Eisigel und ich hatten vor unserem Ausflug noch Zeit für einen Bummel durch die Stadt. Also machten wir uns auf um uns den alten Stadtteil Tinganes anzuschauen. Hier stehen noch viele gut erhaltene Häuser mit den tollen Grasdächern. Als Rasenmäher dient meist …