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24.07.15 – Fahrt mit der Wassertalbahn

Heute stehen wir voll unter Dampf :-). Anstelle in das Auto, steigen wir heute in den Zug und lassen uns durch die grüne Landschaft chauffieren. Mit der historischen Wassertalbahn Mocanita lässt sich das Wassertal entlang des Flüsschens Vaser entspannt entdecken. Auf dem noch erhalten Streckennetz der privat betriebenen Werksbahn für Holztransport kann man mit der letzten dampfbetriebenen Waldbahn Rumäniens einen Ausflug unternehmen. Gegen 9 Uhr startete der Zug in Viseus des Sus und nebelte mit dem vielen Dampf die ganze Umgebung ein. Die Strecke, die entlang des Flusses verläuft, wurde in den 1930er errichtet. Die dampfbetriebene Schmalspurbahn wurde zum effektiveren Holztransport eingesetzt und löste nach und nach die ältere Methode des Flößens ab. Noch heute ist die Werksbahn im regen Betrieb und transportiert rund 4000 Kubikmeter Holz monatlich. Der Touristenzug verkehrt in der Haupt- und Hochsaison täglich auf 22km des verbliebenen Streckennetzes. Wir tuckerten langsam vor uns hin und ab und zu begegneten wir an der Strecke einigen Schafs- oder Kuhherden, die auch gerne auf den Eisenbahngleisen spazieren gehen. An bestimmten Stationen macht die Dampflok …

07.04.14 – Piratenschiffe, Vulkaneier und eine bunte Nacht in Tokyo

Der Wettergott meint es heute gut mit uns :-). Vom blauen Himmel strahlt uns die Sonne entgegen und dank unserem flexiblen Reiseplan können wir heute noch den ganzen Tag im Nationalpark verbringen und nach belieben auch erst am späten Nachmittag nach Tokyo fahren. Fröhlich und voller Vorfreude genossen wir das letzte Frühstück in unserem Hotel in Hakone-Yumoto. Wir packten unsere Koffer und liessen sie zur Aufbewahrung nach dem Check-Out noch im Hotel. Wir fuhren wieder mit der Buslinie H bis zum Lake Ashi, denn heute wollten wir den See mit dem Piratenschiff überqueren. Bis dahin war aber noch etwas Zeit, so dass wir ganz in Ruhe den schönen Mount Fuji durchs Fernrohr betrachten konnten. Und da kommt es auch schon – unser hölzernes buntes Piratenschiff :-). An diesem Montagvormittag waren nicht so viele Touristen unterwegs, so dass wir genügend Platz auf dem Oberdeck hatten. Auf dem Weg zum anderen Ende des Sees, kam uns das zweite Schiff der Hakone Sightseeing Cruise entgegen. Auch ein sehr schönes Schiff. Nach knapp 20 Minuten erreichten wir die Anlegestelle …

31.03.14 – Koya-san: Alte Tempelanlagen und ehrwürdige Gräber unter riesigen Zedern

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir in einen neuen Tag bei strahlend blauem Himmel :-). Heute machen wir einen Ausflug zu den Mönchen in das Zentrum der buddhistischen Shingon-Schule Koya-san. Von unserem Hotel am Bahnhof nahmen wir gleich den erst besten örtlichen Regionalzug um zur Station Shinimamiya zu fahren. Dort tauschten wir unseren Voucher gegen einen Koya-san-Pass. Mit diesem Pass haben wir freie Fahrt mit dem Zug, der Seilbahn und dem Bus, um auf das Plateau Mt. Koya zu gelangen. Zusätzlich erhält man noch Ermäßigung auf die Eintrittsgelder verschiedener Tempel. Just in Time erreichten wir den Bahnsteig und stiegen in eine Art „S-Bahn“ um nach Gokurakubashi, der Talstation der Seilbahn, zu fahren. Nur zur Klarstellung: Die digitale Anzeige wechselt immer zwischen japanisch und englisch – zum Glück :-). Daher ist das Fahren mit Zügen etc. in der Regel kein Problem. Rund 1,5 Stunden später erreichten wir Gokurakubashi und nahmen für den steilen Anstieg eine Seilbahn auf Schienen. An der Konstruktion kann man schon erahnen wie steil es hier den Mt. Koya hinauf geht. An der Bergstation verstauten wir …