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30.04.15 – Auf zum schönen Bleder See in Slowenien

Die erste Teilnahme an einem Sportevent in diesem Jahr nähert sich, denn auch dieses Jahr findet der Wings For Life World Run statt, an dem der Eisigel letztes Jahr schon in Kalmar in Schweden teilgenommen hat. Dieses Jahr gehen wir beide an den Start und zwar in Ljubljana in Slowenien. Den Lauf am 03. Mai verbinden wir gleich mit einer Woche Urlaub in Slowenien :-). Für die Anreise geht es von München aus einmal direkt durch Österreich durch. Kurz vor der Grenze beschließen wir am Wörthersee kurz Halt zu machen.
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Weiter geht es durch den Karawankentunnel über die Grenze nach Slowenien. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum berühmten Bleder See – das Postkartenmotiv von Slowenien ;-). Der Himmel ist zwar grau, aber zum Glück regnet es nicht. Nach dem wir unsere Pension in Bled gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg für eine Umrundung des Sees. Das sind rund 7 km und ein gemütlicher Spaziergang vor dem Abendessen.IMG_0194Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die Burg auf dem 139 m hohen Felsen an Rande des Seeufers. Bereits um 1007 soll ein Wehrturm da oben gestanden sein. Im Inneren der Burg, deren Gebäude hauptsächlich aus dem 16.-17. Jh. stammen, befindet sich ein Museum und ein paar weitere Ausstellungen.

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Die nächste bekannte Sehenswürdigkeit ist die kleine Insel Blejski Otok mit der Maria-Himmelfahrts-Kirche. Mit den stilechten überdachten Holzbooten wird man vom Ufer hinüber zur Insel gerudert. IMG_0221

An der Anlegestelle angekommen, sind es noch 99 Stufen hinauf zur Kirche – eine der beliebtesten Hochzeitsadressen in Slowenien.IMG_0226

Gemütlich umrunden wir weiter den See und erhalten immer wieder schöne neue Eindrücke mit dem Blick auf den See und die herumliegenden Berge. Der See selbst entstand vor etwa 14.000 Jahren durch Gletscher, die sich später zurückzogen und Wasser in das ausgeschürfte Becken nachfloss. Am südlichen Ufer des Sees befindet sich neben einem Campingplatz auch ein Ruderzentrum. Auf dem See werden auch internationale Wettkämpfe ausgetragen.IMG_0228

Nachdem wir den See einmal umrundet hatten, beschlossen wir im Restaurant unserer Pension Berc zu Abend zu essen. Den vielen positiven Bewertungen im Internet können wir nur zustimmen. Das Essen war köstlich :-).

Essen_1Man mag es kaum glauben, aber ein Nachtisch hat auch noch reingepasst. 🙂

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Hamburger-Patties mit Erdbeer-Erdnuss-Topping

Heute weichen wir einmal von der Standardtomaten- oder Barbecue-Sauce ab, mit der gewöhnlich ein Hamburger garniert wird. Wir beglücken den saftigen Hamburger-Patty mit Erdnusscreme und gekochten Erdbeeren :-). Dazu etwas Salat und scharf angebratene Bananenscheiben, gewürzt mit Kreuzkümmel. IMG_0181 Zutaten für 4 Patties:

  • 500 g Erdbeeren, entstielt und in Scheiben geschnitten
  • 1-2 Tl frisch gepressten Zitronen- oder Limettensaft
  • 0,5 Tl Ingwerpulver
  • 500 g Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer
  • 4 El Erdnussbutter
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 reife Bananen, in Scheiben geschnitten
  • 0,5 Tl Kreuzkümmel
  • 1/2 Raddicchio, in Streifen geschnitten
  • Öl, Butter zum anbraten

IMG_0132Nach dem die Erdbeeren klein geschnitten wurden, mixt man sie mit dem Zitronensaft und Ingwerpulver. Alles gut vermischen und 10 bis 15 Minuten zur Seite stellen. IMG_0139In der Zwischenzeit wird das Hackfleisch in einer Schüssel kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt, anschließend 4 gleich große Klopse formen. Wenn die Erdbeeren durchgezogen sind, erhitzt man sie in einem großen Topf und lässt sie leicht vor sich hin schmoren bis sie weich und leicht syrup-artig sind.IMG_0172 Wer einen Grill zu Hause hat, kann die Fleischklopse natürlich auch grillen. Alternativ erhitzt man eine Pfanne und brät die Klopse 5 Minuten scharf von beiden Seiten in Öl oder Butter an. In einer weiteren Pfanne erhitzt man etwas Öl und brät ebenfalls die Bananenscheiben von beiden Seiten an. Bevor man sie aus der Pfanne nimmt, würzt man sie noch etwas mit Kreuzkümmel.IMG_0175Wenn die Zutaten auf dem Herd soweit fertig sind, erhitzt man die Erdnussbutter kurz in der Mikrowelle, oder alternativ in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur. Zum Anrichten wird nun der geschnittene Radicchio auf dem Teller verteilt. Darauf kommt jetzt der Hamburger-Patty und anschließend die Erdnusssauce und die gedünsteten Erdbeeren. Mit Frühlingszwiebeln garnieren und die gebratenen Bananen als Beilage daneben anrichten. IMG_0176 Voilà :-)! Dazu passt auch sehr gut der asiatische Grapefruit-Salat. IMG_0185 Well Fed 2 More Paleo Recipes, S.152

Grapefruit-Salat asiatisch

Die Grapefruit wird in der deutschen Küche und auch allgemein doch sehr benachteiligt und findet meist nur in Obstsalat Verwendung. In einem meiner Paleo-Kochbücher bin ich auf dieses tolle Rezept gestoßen. Die Kombination der Zutaten bringt eine sommerliche Frische auf den Tisch und überrascht mit einem tollen Geschmack :-).

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Zutaten:

  • 3-4 El Kokosflakes
  • 2 Tl Cashews, klein gehackt
  • 2 große Pink Grapefruits
  • 1 Handvoll Minzblätter, klein gehackt
  • 1/2 Schalotte, fein gehackt
  • 0,5 Tl Chilli-Flocken
  • Saft einer Limette
  • 1-3 Tl Fischsoße (Menge je nach Geschmack)
  • Saft einer halben Orange (rund 2 Tl)

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Die gehackten Cashew-Kerne werden zusammen mit den Kokosflakes in einer Pfanne ohne Öl leicht angebräunt. Danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

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Die Grapefruit-Filets aus der Schale zu pellen ist etwas aufwendig und spritzt auch mal ins Auge ;-), aber es lohnt sich. Den Saft, der dabei austritt, auch mit auffangen.

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In einer kleinen Schüssel verrührt man dann die gehackte Minze mit den fein gehackten Schalotten, den Chilli-Flocken, dem Limetten- und Orangensaft, sowie der Fischsoße.

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Zum Schluss alle Zutaten vorsichtig in einer Schüssel oder in einem tiefen Teller vermengen. Damit die Zutaten in Kombination ihren Geschmack entfalten können, vor dem Verzehr ca. 15 Minuten ziehen lassen. Im Kühlschrank hält sich der Salat auch noch 2-3 Tage.

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Für den optimalen Genuss, einfach ein Stückchen Grapefruit und etwas von der leckeren Saft-Soße zusammen in den Mund schieben :-).

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Rezept: Well Fed 2 More Paleo Recipes, S.212