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26.12.14 – Sturm auf die Burg in Lissabon :-)

Letzter Tag unseres Weihnachtsurlaubes im schönen Lissabon :-), bevor es am Abend wieder nach Hause geht. Ein paar Sehenswürdigkeiten stehen für heute noch auf unserer Liste, darunter die Kirche Santo Estevao und die Burg Castelo Sao Jorge. Von unserem Hostel spazierten wir durch die engen Gassen Alfamas hinauf zur Kirche Santo Estevao. Hier hat man sowohl vom Vorplatz, als auch von der „Dachterrasse“ eine herrliche Aussicht über das Stadtviertel. Obwohl die Kirche um 10 Uhr ihre Pforten öffnen sollte, passiert leider nichts. Nach einer akademischen viertel Stunde des Wartens, beschlossen wir zur nächsten Sehenswürdigkeit auf der Liste weiter zu gehen.

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Bevor wir uns auf zur Burg machten, drehten wir noch eine Runde direkt um den Burgberg, genossen den strahlenden Sonnenschein und die schönen Häuser mit den Mosaikfliesen. IMG_9619Am Aussichtspunkt Miradouro Santa Luzia machten wir noch kurz Halt, bevor es auf zur Burg ging.

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Zum Glück waren wir schon rechtzeitig am Burgeingang, so dass die Schlange an der Kasse nicht all zu lang war. Nach dem man die Drehkreuze passiert hat, betritt man eine riesige Terrasse mit vielen Schatten spendenden Bäumen.IMG_9635

Von dem 112 Meter hohen Hügel, auf dem die im 11 Jh. gebaute Burg steht, hat man die Beste Aussicht der Stadt. IMG_9637Hier ein paar schöne Impressionen auf das Innenstadtviertel Baixa, die angrenzenden Viertel, den Tejo und die Brücke des 25. Aprils.

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Im Inneren der Burganlage befindet sich die eigentliche Festung mit den begehbaren Burgmauern.IMG_9662

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Von dem früheren Innenleben einer Burg gibt es nicht viel zu sehen …IMG_9670

… dafür sind aber die Mauern toll restauriert und man kann sich nahezu nach Belieben auf den Burgmauern bewegen.IMG_9672

Von den Burgmauern hat man jetzt auch einen tollen Blick in Richtung Osten und Norden.
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Auf dem Gelände des Burgberges befindet sich ein kleines Archäologisches Museum, in dem Funde aus der Zeit des 8.  bis 18. Jh. ausgestellt sind.IMG_9695Nach dieser anstrengenden Klettertour entlang der Burgmauern, musste ein nahrhaftes Mittagessen her. Nachdem wir am ersten Tag unserer Reise in der Rua dos Sapateiros im Lokal Arco so gut gespeist hatten, entschieden wir uns noch einmal für dieses urige Restaurant :-). Zu essen gab es einen deftigen Meeresfrüchte-Eintopf mit Kartoffeln und Gemüse, dazu ein Fläschchen Rotwein :-).

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Zum krönenden Abschluss darf eine Aussichtsplattform nicht fehlen – die Aussichtsterrasse auf dem Triumphbogen „Arco da Rua Augusta“. Auf dem Triumphbogen von 1873 gibt es seit August 2013 diese Plattform, die per Aufzug erreicht werden kann. Im Hintergrund sieht man die Rua Augusta, in dem sich auch unser Hostel befindet.

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Auf dem Platz „Praca do Comercio“ ist noch der kleine Weihnachtsmarkt samt LED-Weihnachtsbaum und kleiner überdachter Eisfläche zu sehen.
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Mit diesem tollen Blick auf Baixa und die Burg verabschieden wir uns nach sechs wundervollen sonnigen Tagen von Lissabon und können jedem ans Herz legen, diese schöne Stadt zu besuchen.

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Rotwein-Risotto mit Radicchio und Speck

Risotto Nummer 3 gesellt sich heute auf den Tdy-Blog :-). Mit Rotwein abgelöscht und ganz außergewöhnlich mit Radicchio und knusprigem Speck garniert. Das beamt die Geschmacksnerven in den 7. Himmel :-).

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 Zutaten für 3-4 Portionen:

  • 0,75 – 1 l Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 2 El Olivenöl
  • 320 g Risottoreis
  • 1 Kopf Radicchio Trevisano (200 g), in feine Streifen geschnitten
  • 1/4 Liter gehaltvoller Rotwein
  • 100 g Südtiroler Speck, gewürfelt
  • 50 g Butter
  • 100 g Parmesan, gerieben
  • Salz, Pfeffer

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Los geht’s! Erst einmal alle Zutaten vorbereiten, also klein schneiden, würfeln, reiben etc. und nicht vergessen die Brühe zu erhitzen.IMG_9766

In einem großen Topf erhitzt man das Olivenöl und brät die Schalotten darin an. Den Risottoreis dazugeben und so lange rösten bis die Körner glasig sind.IMG_9769

Den Großteil des fein geschnittenen Radicchios gibt man nun auch in den Topf. Einen kleinen Anteil sollte man für später zum Garnieren aufbewahren.IMG_9770

Nachdem der Radicchio etwas in sich zusammen gefallen ist, wird das Risotto mit Rotwein abgelöscht. Bei mittlerer Hitze soweit einkochen, bis der Reis den Wein vollständig aufgesogen hat. IMG_9771

Jetzt immer wieder eine Schöpfkelle heiße Brühe zum Reis geben, regelmäßig rühren und einkochen lassen. Das Ganze wiederholt man bis der Reis bissfest ist. In der Zwischenzeit brät man den Speck in einer Pfanne knusprig an.IMG_9774

Wenn der Risottoreis die gewünschte Konsistenz hat (kernig-weich), nimmt man ihn vom Herd und rührt die Butter und den Großteil des Parmesans unter.IMG_9775

Damit wären wir schon fertig :-). Das Risotto wird mit dem Speck, ein paar Radicchio-Streifen und Parmesan angerichtet. 
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Viel Spaß beim Nachkochen!

Rezept: Servus in Stadt & Land, 02/2015, S. 55

25.12.14 – Sandstrand und tolle Brandung in Cascais

Der vorletzte Tag unserer kleinen Reise nach Portugal begrüßt uns wieder mit schönem blauen Himmel. Nach unserem Tagesausflug nach Sintra, geht es heute erneut mit dem Zug in Richtung Atlantikküste – in den schönen Badeort Cascais. Dort wollen wir endlich unsere Tatzen in den Sand setzen und den Höllenschlund besuchen. Am Bahnhof Cais do Sodré kaufen wir uns zwei sehr günstige Tickets und in ca. 40 Minuten, entlang der Küste, erreicht man Cascais.

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Für den weiteren Weg zu Fuß haben wir natürlich die besten Plätze mit Aussicht gebucht :-). Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte direkt an den Strand. Herrlich!
IMG_0144Nachdem wir im Frühjahr bereits in Odawara (Japan) unsere Tatzen im Meer gebadet hatten, ist jetzt der Atlantik an der Reihe.
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Einfach nur toll. Blauer Himmel und T-Shirtwetter am ersten Weihnachtsfeiertag. Hier fehlt nur noch ein Eis zum Schlecken.IMG_9429

Wir schlendern gemütlich durch den kleinen Ort …

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… bis wir zum Hafen in der Nähe des Rathaus gelangen, am kleinen Strand Praia da Ribeira.

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Über den langen Bootsanlegesteg, auf dem die Fischer noch zahlreiche Fangkörbe stehen haben, blickt man auf die zahlreichen kleine Strände und Buchten die durch die schroffen Felsen voneinander getrennt sind.

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IMG_9461Wir spazieren weiter am Wasser entlang, vorbei an der Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert, am Yachthafen und dem Kulturzentrum.  Bald erblickt man auch schon den weißblauen Leuchtturm und gelangt zu einer wunderschönen Brücke aus Naturstein am kleinen Strand Praia de Sta. Marta. Dazu später mehr. Von der Brücke aus blickt man auf dieses schöne Prachtgebäude, das Museum Condes de Castro Guimarães. Ein Besuch soll sich wohl sehr lohnen und der Eintritt ist kostenlos.

IMG_9483Wir folgen der Straße noch ca. 1 km und erreichen den Höllenschlund Boca do Inferno. Den Namen haben diese Felsen von dem ohrenbetäubenden Krach, den die Wellen bei Sturm beim Hereinbrechen in die Felsöffnung machen.

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Heute war die See recht ruhig und deswegen konnten wir auch bis ganz nach vorne ans Wasser klettern.IMG_9501

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Wir nutzten das schöne Wetter und spazierten noch etwas am Wasser entlang, bis wir auf die Avenida Republica trafen und entlang der Villen und etwas im Schatten wieder zurück zum Kulturzentrum gelangten.IMG_9556

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Wieder an der schönen Brücke aus Natursteinen angekommen, machten wir an dem kleinen Strand kurz Rast.

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Hier kann man es aushalten, fehlt noch ein Cocktail mit Schirmchen :-). Im Hintergrund erstrahlt der weiß-blaue Leuchtturm Santa Marta.

IMG_9571Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher in die Stadt auf der Suche nach einem Restaurant. In den ruhigen Gassen wurden wir zwar nicht fündig, trafen aber auf dieses schöne Gebäude …

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… und ein paar sehr interessant Kunstwerke.IMG_9585Am Hafen machten wir es uns in einem der gut besuchten Fischrestaurants gemütlich :-).

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Am späten Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Weg in Richtung Lissabon. Als wir am Bahnhof ankamen, beschlossen wir noch einmal zu unserer neuen Lieblingsbäckerei Manteigaria zu gehen, um ein paar leckere Pasteis de Nata zu  essen :-). Vorher gehts aber zu Fuß noch einmal steil bergauf, entlang der Schienen der Standseilbahn Elevador da Bica.

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Und da sind sie auch schon. Zur Feier des Tages und auch weil es die letzten Pasteis de Nata in diesem Urlaub sein werden, gibt es für jeden zwei und dazu einen leckeren Kaffee :-). Während man den Kaffee schlürft kann man den fleißigen Bäckern zuschauen, wie sie für reichlich Nachschub sorgen.

IMG_0178Für den Abend beschlossen wir die Gegend nordwestlich vom Bahnhof anzuschauen. Am Campo Mártires da Pátria befindet sich neben einer medizinischen Fakultät auch eine Statue zum Andenken an den Arzt Sousa Martins, der meist unentgeltlich die ärmere Bevölkerung versorgt hat.

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An einem Treppenaufgang in der Nähe der Standseilbahn Elevador do Lavra sind wir wieder auf ein paar sehr schöne Kunstwerke gestoßen.IMG_9597

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In der Innenstadt von Lissabon sind wir sehr oft an diesen räuchernden Vehikeln vorbeigekommen :-). Da kommt manchmal so viel Rauch raus, so dass ganze Straßenzüge in einer grauen Dunstwolke verschwinden. Zu kaufen gibt es da frisch geräucherte Maronen. Wir haben uns auch ein paar Mal eine Portion geholt.

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Den Rest des 1. Weihnachtstages haben wir dann gemütlich auf der Couch in unserem schönen Hostel verbracht :-).

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