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02.06.13 – Kanuparadies Ardèche – Großeinkauf bei Haribo – Abendsonne am Pont du Gard

Heute ist wieder Schluchten angucken angesagt. Der weite Ausflug mit dem Auto in Richtung Norden zur Gorges de l’Ardèche ist für jeden Natur-Liebhaber und Fotografen ein Muss. Außerdem wollte ich mir schon immer mal den Naturbogen Pont d’Arc anschauen. Auch ein sehr berühmtes Fotomotiv.

Ardeche

Von unserem Campingplatz in Saint-Martin-D’Ardèche geht es auf der D290 der Schlucht entlang. Für die Touristen wurden 11 schöne Aussichtspunkte angelegt. Hier ein paar Eindrücke.

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Ardeche

Gegen Ende der Schlucht fährt man direkt am Pont d’Arc vorbei. Toll! Ein Paradies für alle Paddel-Freaks :-).

Pont d'Arc

Pont d'Arc

Pont d'Arc

An diesem tollen Bogen hätte ich noch ewig verweilen können :-). Aber weiter geht’s zurück Richtung Süden, denn wir wollen uns heute noch ein weiteres tollen „Bauwerk“ anschauen. Tolle Landschaft auf den Weg Richtung Süden – kurz vor Uzès.

Allee

Rein zufällig kommen wir am Haribomuseum nahe der Stadt Uzès vorbei ;-).

Haribo

Die wollen doch echt schlappe 7 Euro Eintritt pro Nase. Nein danke! Ein paar Tüten leckere Haribo haben wir trotzdem eingepackt. An Stelle des Museums schauten wir uns das kleine Städtchen Uzès an.

Uzes

Uzes

Uzes

Uzes

Wirklich sehenswert die kleine Stadt :-). So schön grün und mit vielen netten Cafés und kleinen Läden in der Innenstadt.

Uzes

Nach einem Tässchen Kaffe in einem der Cafés am Markt geht es weiter, denn wir wollen uns im Abendlicht noch den Pont du Gard anschauen :-).

Vorher müssen wir aber noch unser Zelt aufbauen. In der Nähe des Pont du Gard, südlich von Remoulins, haben wir am Campingplatz La Soubeyranne unser Zelt aufgeschlagen. Im Nachhinein betrachtet, war das keine so gute Idee. Von hier aus muss man mit dem Auto zum Pont du Gard fahren und um sein Auto parken zu können zahlt man unverschämte 18 Euro. Eine Alternative wäre der Zeltplatz direkt neben dem Aquädukt gewesen.

Also parkten wir unser Auto auf dem teuren Parkplatz, wodurch man zwar auch „freien“ Eintritt in das Museum hatte, aber zu Fuß kommt man kostenlos auf das Gelände.

Pont du Gard

Pont du Gard

Das Aquädukt spannt sich über den Fluss Gardon und hat eine länge von 360m. Die Bögen spannen sich auf drei Ebenen und sind insgesamt 50m hoch. Natürlich zählt es zum UNESCO Weltkulturerbe. Vor über 2000 Jahren versorgte das Aquädukt die Einwohner von Nimes über 500 Jahre lang mit Wasser. Es ist eines der wenigen Bauwerke dieser Art das Kriege oder anderweitige Zerstörung überstanden hat. Oft wurden Bauwerke dieser Art vom Menschen zerstört, in dem sie einfach die Steine nutzen um Häuser oder Kirchen in der Umgebung zu bauen. Das Museum auf dem riesigen Gelände rund um das Aquädukt gibt dazu einen wirklich tollen Eindruck.

Pont du Gard

Im 1. Jh. nach Christus wurde unter der Herrschaft der Römer mit der Planung und dem Bau des Wasserweges begonnen. Der Ursprung ist die Eures-Quelle bei Uzès. Von da aus floss das Wasser 50km bis in die Stadt Nimes und überquerte dabei 17 Brückenbauwerke, 3 Tunnel und 3 Regulierungs- bzw. Verteilungsbecken. Eine Herausforderung war dabei die Konstruktion des natürlichen Gefälles, so dass das Wasser auch bis nach Nimes floss.

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

 

Ach wie schön :-).

Pont du Gard

Etwas erschöpft vom langen Tagen fuhren wir zurück zum Zelt. Zum Abendbrot gab es Spiegelei mit frischem Salat :-).

01.06.13 – Vom Winde verweht in Avignon

Heute führt uns unsere Reise durch die Provence nach Avignon, der heimlichen Hauptstadt der Provence. Hinter der 4,3 km langen Stadtmauer versteckt sich eines der außergewöhnlichsten Monumente Frankreichs – der Papstpalast Palais des Papes.
AvignonVor dem Besuch des Palastes schauten wir uns noch die prächtige Stadtmauer an und schlenderten durch die Gassen.
Avignon

Avignon

Im Hintergrund kann man schon den riesigen Palast erahnen :-). Außerhalb der Stadtmauern war es so windig, dass wir lieber schnell wieder zurück in die Innenstadt gingen …

Avignon

… und auch bald vor den riesigen Mauern standen.
Papstpalast

Der bedeutendste gotische Palast Europas zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und war im 14. Jahrhundert der Sitz der christlichen Welt. In dieser Zeit wurde der Palast von 9 aufeinanderfolgenden Päpsten geprägt. Die Geschichte zu den 108 Jahren des Papsttums in Avignon, kann man hier nachlesen.

Nun aber zum Sightseeing. Nach dem Kauf der Eintrittskarte kann man über einen 25 Punkte umfassenden Parcours den Palast erkunden. Hier stehen wir im Ehrenhof. Dieser 1800 qm große Platz dient seit 1947 als Bühne des Festival d’Avignon.

Papstpalast

Papstpalast

Papstpalast

Dieser große 45 m lange Saal ist der Grand Tinel. Hier wurden Banketts abgehalten wenn z.B. ein Papst gekrönt wurde oder ein Kardinal ernannt wurde.

Papstpalast

Diese emaillierten Tonfliesen waren der Bodenbelag eines Arbeitszimmers im Palast. Er ist der einzige in seiner ursprünglichen Anordnung erhaltene Boden aus dem 14. Jahrhundert.

Papstpalast

Weiter geht es in die nördliche Sakristei …

Papstpalast

… von hier aus gelangt man in die südliche Sakristei. Hier findet gerade eine Ausstellung statt.

Sacristy

Nun geht es endlich hoch aufs Dach ;-). Hier noch einmal ein Blick in den Ehrenhof.

Papstpalast

Papstpalast

Rechts im Bild blickt man auf die Notre Dame de Dome. Das Haus links daneben ist das Musée du Petit Palais.

Papstpalast

Der Vorplatz des Palastes: Place du Palais.

Papstpalast

Ein Blick über die Dächer von Avignon und auf die Rhone.

Avignon

Der große Audienzsaal ist 52 m lang, 16,8 m breit und 11 m hoch. Die Decke wird von 5 Stützpfeilern getragen. Der Saal diente als Gerichtssaal und wurde auch Gericht der Rota bezeichnet – vom lateinischen Wort Rota – weil die Richter an einer runden Bank saßen.

Papstpalast

Die hohen Mauern sind echt beeindruckend.

Papstpalast

Papstpalast

Papstpalast

Papstpalast

Avignon

Weiter geht’s mit unserem Kombi-Ticket zur Pont-St-Bénézet. Die Brücke wurde im 12. Jahrhundert erbaut, 1226 zerstört und danach mehrmals wieder aufgebaut. Die regelmäßig wiederkehrenden Hochwasser der Rhone beschädigten die Brücke immer wieder so stark, so dass die Brücke 1688 endgültig aufgegeben wurde. Von den ursprünglich 22 Bögen stehen heute nur noch vier.

Avignon

Blick von oben :-).

Avignon

Auf der gegenüberliegenden Seite liegt Villeneuve lez Avignon. Hier machten wir einen kurzen Zwischenstopp, da hier das Fort Saint-André und das Kartäuserkloster Val de Bénédiction zu besichtigen sind. Wir hatten leider nicht mehr genug Zeit, so dass wir einen kurzen Spaziergang um die beiden prächtigen Bauten machten. Noch mal ein Blick auf den Papstpalast.

Papstpalast

Fort Saint Andre

Fort Saint Andre

Fort Saint Andre

Fort Saint Andre

Die Graslandschaft und die Bäume lassen nur erahnen was für ein Wind hier wehte. Hatte sicherlich schon Orkan-Niveau.

Kartäuserkloster

Avignon

Kloster

Kloster

Kloster

Jetzt müssen wir uns schon von Avignon verabschieden, da wir noch eine etwas längere Anfahrt zu unserem Campingplatz vor uns haben. Vorab haben wir uns aber noch ein paar leckere Zutaten fürs Abendbrot organisiert. Am Abend erreichten wir den Campingplatz Camping Indigo Le Moulin – ein im Grünen gelegener schöner Campingplatz, direkt am Eingangstor zur Ardéche. Nach dem das Zelt aufgestellt war, köchelten wir uns ein leckeres Chili :-).

Camping

31.05.13 – Wandern auf antiken Pfaden

Auf den heutigen und die folgenden Tage freut sich Tdy besonders. Endlich geht es zu den historischen Bauten die uns die Griechen und Römer hinterlassen haben :-).

Von Marseille aus fuhren wir ein Stück direkt an der Küste entlang und dann auf die N568 um direkt nach Arles zu gelangen. Am Bahnhof gibt es kostenlose Parkplätze, wenn man einen ergattern kann. Hier kann man sich dann auch gleich in der ansässigen Touristen Info den Stadtplan mitnehmen. Nun aber los :-). An der Rhone entlang spazierten wir in Richtung Innenstadt.Arles

In der Innenstadt von Arles ist alles schnell per Fuß zu erreichen, so dass wir bald vor dem Amphitheater standen. Dieses wurde 90 nach Chr. erbaut und konnte 20.000 Zuschauer aufnehmen.

Arles

Über die großen steinernen Stufen gelangt man schnell bis ganz nach oben …

Arles

… wo man eine schöne Aussicht hat.

Arles

Die Arena wurde nach dem Modell des Kolosseum in Rom erbaut.

Arles

Seit 1846 wird die Arena immer wieder regelmäßig renoviert. Die aktuelle Sanierungsetappe ist auf 10 Jahre angelegt und kostet rund 30 Mio. Euro.

Arles

Heute wird die Arena oft für Konzerte oder Stierkämpfe genutzt.

Arles

Schaut doch von außen recht hübsch aus, oder? 🙂

Arles

Weiter geht’s zum Théatre Antique.

Arles

Das römische Theater ist leider nicht mehr so gut erhalten und schon etwas zerbröckelt. Nichtsdestotrotz werden hier regelmäßig Freilichtaufführungen veranstaltet.

Arles

Von der Form her gleicht es einem Amphitheater und wurde gegen Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus erbaut.

Arles

 

Von der einst mit Marmor verkleideten Bühne sind nur noch die zwei im Bild zu sehenden Säulen erhalten.

Arles

Weiter ging es zum Place de la Republique. Um die Ecke gab es leckere frisch belegte Baguette zu kaufen, so dass wir gleich hier unsere Mittagspause machten :-).

Arles

Wir schlenderten noch etwas durch die Stadt und machten uns dann auf den Weg nach Les Baux-de-Provence. Unterwegs kommt man an vielen Olivenplantagen vorbei.

Olivenbäume

In Le-Baux-de-Provence angekommen, darf man für das Parken an der Straße außerhalb des Dorfes pauschal schon einmal 5 Euro berappen. Das Ruinendorf liegt hoch auf einem Felsen. Der gut erhaltene Teil des Dorfes kann kostenlos besichtigt werden – d.h. man kann sich von einem Touristenlädchen zum anderen durch hangeln.

Les Baux

 

Les Baux

Les Baux

 

Les Baux

Les Baux

Die eigentliche Attraktion des Dorfes ist eine Art Freilichtmuseum. Mehr kann ich dazu nicht sagen, da die Eintrittspreise wie so oft in Frankreich ziemlich hoch sind. Aber rund 20 Euro pro Nase für die Besichtigung der gesamten Anlagen wollten wir nicht hinlegen. Daher bleibt mir nur Fazit: Die zwei „Burgdörfer“ Saorge und Peillon am Anfang unserer Reise sind viel sehenswerter und kostenlos :-).

Zum Glück aller Touristen gibt es gegenüber auf einem Felsen einen großen Parkplatz mit guter Sicht auf das Dorf.

Les Baux

Les Baux

Noch ein kurzer Blick auf die Rückseite.

Les Baux

Das Ziel unserer Tagesetappe ist St-Rémy-de-Provence. Südlich der Stadt liegt die Ausgrabungsstätte Glanum. Die Geschichte des Dorfes reicht bis ca. 63 v. Chr. zurück. Anhand vieler Info-Tafeln kann man gut nachvollziehen wie die Häuser im Wohnviertel oder die Monumentalbauten im Stadtzentrum früher einmal aussahen.

Glanum

Glanum

 

Glanum

Glanum

Glanum

Etwas nördlich von St-Rémy-de-Provence schlugen wir auf dem sehr schönen Campingplatz Monplaisir unser Zelt für eine Nacht auf. Für das Abendbrot besorgten wir uns bei einem einheimischen Bio-Bauern in der Nähe frische Zutaten für einen leckeren Salat. Anschließend schauten wir noch im Supermarkt vorbei. Die Fischtheken mit den verschiedensten Meeresbewohnern sind immer wieder beeindruckend.

Fisch

Schnecken

Wir entschieden uns aber für ein leckeres Hähnchenschnitzel.

Yummy

Begleitet von lustigem Froschgesang aus dem Weiher hinter dem Zaun, entspannten wir bei einem Gläschen Wein.