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16.09.12 – Bergwanderung zur Soiernspitze

Heute erzählt euch Tdy von der anspruchsvollen (krassen) Tour zur Soiernspitze. Die ist nix für Couch Potatoes. Genau eine Woche nach unserer Bergwanderung „Gratweg Herzogstand-Heimgarten„, machten wir uns auf den Weg in das Karwendelgebirge bei Mittenwald.

Der Startpunkt unserer Tour ist der Parkplatz am Seinsbach vor Mittenwald. Kurz vor 9 Uhr starteten wir unsere 21 km lange Tour mit rund 1400 Höhenmeter. Hätten wir das vorher mal gewusst …

Wir folgten der breiten Forststraße Richtung Vereineralm stetig bergauf. Ein paar Mountainbiker versuchten hier sogar mit dem Rad hochzufahren – was für eine Qual ;-). Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde und 3,2 km erreichten wir den Abzweig zur Soiernspitze.

Wegweiser

Direkt am Abzweig steht die kleine Ochsenalm. Hier machten wir es uns in der Sonne gemütlich und aßen erst einmal unsere selbst belegten Brötchen zum Frühstück, bevor es weiter steil bergauf ging. Vorbei geht es am Felderngraben und langsam geben die Bäume den Blick frei auf die schöne Landschaft um das Karwendelgebirge.

Blick auf die Berge

Blick auf die Berge_2

Stetig wird es steil und steiler. Hier mal ein Blick nach unten – da sind wir schon hinauf gekraxelt. Die Steine sollen den Weg symbolisieren. Bin schon bessere Wege gelaufen :-).

Steil

Juhu, erstes Etappenziel erreicht. Nach ca. 1:45 h nach dem Frühstück an der Ochsenalm erreichten wir die Schafkehre auf 1867 m Höhe. Schneller als die angegebene Zeitangabe für den Abstieg :-).

Schafkehre

Hier oben hat man eine tolle Aussicht.

Ausblick

Im Hintergrund sieht man den Walchensee und den Herzogstand & Heimgarten.

Ausblick_2

Ohje, da gehts weiter Richtung Feldernkreuz auf 2048 m. Los geht’s!

weiter gehts

Nach einer halbstündigen Gratwanderung erreichten wir das Feldernkreuz. Hier oben wird die Aussicht immer besser :-).

Tolle Aussicht

Blick in die Weite

Hier oben beim Feldernkreuz kann man einen kleinen wagemutigen Abstecher machen und den Gipfel der Schöttelkarspitze (2050 m) erklimmen.

Schöttelkarspitze

Vom Gipfelkreuz der Schöttelkarspitze hat man eine tolle Rundumsicht auf das Karwendelgebirge und unser Tagesziel: die Soiernspitze. Das ist der Berg im Hintergrund, der eher an eine Pyramide aus Ägypten erinnert, als an einen Berg :-). Zu diesem Zeitpunkt bin ich mir allerdings nicht so sicher, wie wir da hin kommen sollen … ganz schön weit weg!

Blick auf die Soiernspitze

Hilft alles nichts – wir kraxelten zurück zum Feldernkreuz und dann links ab Richtung Soiernspitze. Bis zum Gipfel sind es zwar nur 200 Höhenmeter, aber rund 3 km Gratwanderung zurückzulegen.

Kurze Pause

Die Aussicht belohnt einen für die anstrengende Kraxelei. Auf dem schmalen Grat muss man gut aufpassen wo man hintritt. Vorbei geht es am Feldernkopf, der Soiernschneid und der Reißenden Lahnspitz. Hier ein paar Impressionen auf das Wettersteingebirge, das Karwendel, den Soiernsee bis hin zum Walchensee.

Berge

Gebirge

Noch mehr Berge

Da kommen wir her

Nun ist es nicht mehr weit, gleich haben wir es geschafft.

Oben angekommen

Juhu, wir haben es geschafft. Tdy und Eisigel sind am Gipfelkreuz der Soiernspitze auf 2257 m Höhe angekommen.

Gipfelkreuz

Tief durchatmen, Waden dehnen und die Aussicht genießen 🙂

Blick in die Ferne

Schööööön

Nun geht es aber wieder nach unten. Unser Proviant neigt sich dem Ende zu und wir wollen unbedingt noch ein kühles Radler in der Vereineralm trinken :-). Also, 800 Höhenmeter nach unten. Hier ist wieder Trittsicherheit gefragt, auf dem Geröll ist es ganz schön rutschig.

Ab nach unten

Bald sind wir wieder von Wald umgeben und es ist nicht mehr ganz so steil.

Auf dem Weg zur Alm

Bei der Vereineralm angekommen, blickten wir noch einmal auf einen Teil unseres Weges hinauf. Da oben sind wir langgelaufen *Stolz wie Oskar bin* :-).

Blick zurück

Jetzt aber endlich ein kühles Radler schlürfen und die Sonne genießen.

Vereineralm

Gegen 17:30 Uhr machten wir uns wieder auf Richtung Parkplatz, wir sind schon ganz schön k.o. Auf dem Weg dorthin genießen wir den Anblick der Berge in der Abendsonne.

Berge

Da oben waren wir …

Auf dem Weg zum Parkplatz

Gegen 19 Uhr erreichten wir ziemlich knülle unser Auto. Zur Belohnung für diese Tour fuhren wir noch nach Mittenwald und belohnten uns mit einem leckeren Abendessen :-).

Natürlich hatten wir wieder den GPS-Tracker dabei. Hier die Tour auf der Karte:

Polar-Soiernspitze

17.08.12 – Muschelsuche auf Spiekeroog

Nachdem es uns auf Langeoog so gut gefallen hat, beschlossen wir eine weitere Insel unsicher zu machen. Um auf die Nachbarinsel Spiekeroog zu kommen, muss man die Fähre von Neuharlingersiel aus benutzen. Gegen 10 Uhr tuckerte unsere Fähre im Schneckentempo los. Nach ungefähr 40 Minuten auf dem Oberdeck in der prallen Sonne und ohne Wind, war ich froh, dass wir endlich da waren. Vom Fähranleger aus kann man direkt ins Zentrum laufen. Von hier aus wanderten wir in Richtung der weißen Dünen und gelangten so zum Strand, direkt an der Sandbank.

Sandstrand

Am Strand entdeckten wir auch gleich die vielen Muscheln, die wir auf Langeoog gar nicht gefunden hatten. Zwischendurch gönnten wir uns mal eine kleine Pause und genossen das tolle Wetter und den angenehmen Wind.

Kleine Pause

 

Muscheln über Muscheln :-), ein Traum für jeden Muscheljäger, leider piksen die auch untern den Tatzen.

Muuuuscheln

 

Hach, unser letzter Tag an der Nordsee. Also noch mal richtig die Seele baumeln lassen, am Strand chillen und das tolle Wetter genießen.

Chillen am Strand

 

Nach einer Weile erreichten wir den Hundestrand, wo wir dann aber den Strand verliesen, um wieder zum Zentrum zu wandern. Auch hier gibt es wunderschöne Dünen.

Dünen

 

Auf dem Weg zum Zentrum bogen wir kurz vor der Strandhalle zum Aussichtspunkt Utkieker ab.

Aussicht in die Dünen

 

Zur Belohnung nach so einer langen Wanderung 😉 gönnten wir uns ein leckeres Eis – yummy.

Lecker Eis

 

Langsam wird es Zeit wieder zum Fähranleger zurück zu schlendern. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder das Festland. Hier schauten wir uns den Hafen von Neuharlingersiel etwas näher an.

… und was sehe ich da als Erstes? Frische Fischbrötchen zum Verkauf *juhu*. Für jeden eins *lecker*.

Yummy Fischbrötchen

 

Frisch mit Fisch gestärkt bummelten wir noch etwas durch den kleinen Fischerhafen. Echt schnuckelig hier 🙂

Hafen in Neuharlingersiel

 

Nach einem leckeren Abendessen im Restaurant des Hotels genossen wir den Sonnenuntergang am Strand bei einem kurzen Spaziergang.

Sonnenuntergang am Strand

 

Wo genau es heute lang ging, könnt ihr euch hier anschauen –> LINK

Polar-Route Spiekeroog

16.08.12 – Ein Tag auf dem langen Eiland – Langeoog

Bei strahlend blauen Himmel machten Eisigel und ich uns nach dem Frühstück am Morgen direkt auf den Weg zum Hafen. Hier besorgten wir uns gleich zwei Tickets für die Überfahrt nach Langeoog mit der Fähre. Das Schiff war brechend voll, aber zum Glück haben wir noch zwei Plätze ergattert :-). Die halbstündige Überfahrt brachte uns auf die autofreie Insel Langeoog. Vom Fähranleger im Hafen brachte uns eine schöne bunte Insel-Bimmel-Bahn zum Zentrum von Langeoog.

Insel-Bahn

Vor der Wanderung hier ein paar Fakten zur kleinen Insel:

  • Langeoog = langes Eiland
  • autofreie Insel
  • 11. September 1398 erste Namensnennung
  • seit 1949 staatlich anerkanntes Nordseeheilbad
  • rund 2100 Einwohner
  • 200 000 Urlaubsgäste mit 1,5 Mio Übernachtungen pro Jahr
  • 12 km lang und max. 4 km breit
  • 14 km naturbelassener Sandstrand
  • 25 km Wegenetz mit Wander-, Rad- und Reitwegen

Vom Bahnhöfchen folgten wir den Massen Richtung Wasserturm.

Wasserturm

Der Wasserturm ist das Wahrzeichen der Insel und wurde 1908 erbaut. Zur Zeit dient er als Aussichtsturm und beheimatet im Erdgeschoss die Ausstellung „Trinkwasser für Langeoog“. Leider war heute die Aussichtsplattform geschlossen, aber vom Fuß des Turmes hat man auch eine Super-Aussicht auf die schöne Dünen-Landschaft.

Dünen

Wir folgten dem gepflasterten Weg über die Kaap-Dünen Richtung Bade- und Burgenstrand. Unterwegs bestaunten wir die schönen Sanddornsträucher ;-).

Sanddornstrauch

Kurz danach erreichten wir endlich den tollen Sandstrand und die Dünen machten den Blick frei auf die Robbenplate und die Nordsee. Lustige Wolken gibt es hier :-).

Sandstrand

Wir zogen die Schlappen aus und stapften durch den heißen Sand ins kühle Nass *juhu*. Entspannt und den salzigen Wind um die Nase wehend schlenderten wir gemütlich den Strand entlang.

Am Strand :-)

Nach zwei Stunden verliessen wir den Strand auf Höhe des Schloppsees. Einmal noch in den feinen Sandstrand legen :-).

Im Sand versteckt.

Von hier aus folgten wir dem Weg am Pirolatal in Richtung Kurzentrum. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher zur Seenotbeobachtungsstation. Tolle Aussicht :-).

Aussicht in die Dünen

Im Zentrum angekommen, schlenderten wir noch etwas durch die Straßen und setzten uns rechtzeitig wieder in die Bimmel-Bahn zum Fähranleger. Kurz vor 18 Uhr legte unsere Fähre bei Tiefwasser ab. Für die Fähre wurde extra eine Fahrrinne ausgehoben, damit man die ganzen Touris wieder von der Insel schaffen kann ;-). Als wir in Bensersiel ankamen, wunderten wir uns über die dicke Wolkenfront, aber anscheinend kommt diese Wetterlage hier oft vor. Auf den Inseln schönster Sonnenschein und an Land sind Wolken.

Ankunft in Bensersiel

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns ein leckeres Abendessen, natürlich mit frischem Fisch und als Nachtisch ein Eis + Sonnenuntergang.

Eis und Sonnenuntergang

Natürlich haben wir auch heute unsere Route mit GPS aufgezeichnet –> Link

Polar-Route Langeoog