Letzte Beiträge

Kürbis-Risotto mit Walnuss

 

Heute präsentiere ich euch eines meiner Lieblingsrezepte mit Kürbis. Ich habe es schon oft gekocht und daher wird es Zeit, dass es endlich auf meinem Blog erscheint.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 400g Hokkaido-Kürbis, in 1,5 cm große Stücke gewürfelt
  • 600-800 ml Gemüsebrühe oder warmes Wasser
  • 1 El Butter
  • 5 El Öl
  • 150g Risotto-Reis
  • 100 ml Weißwein
  • 5 Stiele Petersilie, gehackt
  • 2 El Walnusskerne, grob gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g ital. Hartkäse, gerieben

Für das Rezept eignet sich der Hokkaido wirklich am Besten. Da ich aber von meinen netten Nachbarinnen einen riesigen gelben Zentner aus dem Garten bekommen habe, war der jetzt an der Reihe verspeist zu werden :-).

Zutaten

Zu Beginn in einem großen Topf 1 El Öl und die Butter erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten und anschließend den Reis dazu geben. Kurz mit anbraten und dann die Kürbiswürfel unterrühren. Alles zusammen 2 Minuten dünsten und danach mit dem Weißwein ablöschen.

Kürbisrisotto im Topf

Wie das Bild vermuten lässt, hab ich etwas mehr als 400g Kürbis verwendet :-). Jetzt den Weißwein einkochen lassen und dann mit heißem Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist. Anschließend gelegentlich umrühren und immer wieder etwas Wasser oder Brühe nachgießen bis der Reis gar ist  :-).

In der Zwischenzeit die gehackte Petersilie mit den gehackten Walnusskernen und 4 El Öl vermischen.

Wenn das Risotto schön cremig und gar ist, vom Herd nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Käse unterrühren.

Auf den Tellern anrichten und mit dem Walnuss-Petersilie-Gemisch garnieren.

Lecker Abendbrot :-)

Fürs Fotobuch :-). Das Rote ist übrigens ein Stück Chili 🙂 – Pimp my Risotto …

Kürbis-Risotto

Rezept: Essem&Trinken – Für jeden Tag, 10/2009, S.56

Kürbis-Wirsing-Auflauf

Herbstzeit ist Kürbiszeit und Tdy liebt Kürbis in allen Variationen :-). Heute einmal als Auflauf. Das Ganze soll für bis zu sechs Personen oder einen Tdy reichen :-).

Zutaten:

  • 1 Wirsing (1 kg), gewaschen und in Streifen geschnitten
  • 1 Muskatkürbis (1 kg), in 6 cm breite Spalten geschnitten
  • 200 g Hackfleisch
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 4 El Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 200 g Schmand
  • Muskatnuss
  • 80 g Gouda, geraspelt
  • 20 g Kürbiskerne
  • 4 Stiele Petersilie, gehackt

Der Warenkorb präsentiert sich wie folgt:

Nach dem ganzen Geschnipsel erst einmal das Hackfleisch in der Pfanne anbraten und anschließend herausnehmen. Als nächstes die Hälfte der Zwiebeln und den ganzen Wirsing im Bratenfett anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.  Das ganze auf einem Teller zwischenlagern und nun die restlichen Zwiebeln mit dem Kürbis in der Pfanne anbraten. Auch wieder leicht salzen und pfeffern. Je nach Belieben alles zusammen in einer großen Auflaufform oder in der verwendeten Pfanne fächerförmig schichten.

Jetzt schon mal den Backofen vorheizen :-). Bis die Temperatur von 190° (O/U-Hitze) erreicht ist, mischt man die Eier, die Milch und den Schmand mit dem Quirl zu einer homogenen Flüssigkeit und würzt das ganze mit Salz und Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss. Die Mischung auf dem Auflauf verteilen und zum Schluss das Ganze mit dem geriebenen Gouda bestreuen.

Das Schichtwerk im unteren Ofendrittel für 50 Minuten backen :-). In der Zwischenzeit kann man schon mal die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl rösten bis sie herrliche duften.

Nach der Backzeit den Auflauf aus dem Ofen holen … Schaut das nicht lecker aus?

Den Kürbis-Wirsing-Auflauf anrichten und mit Petersilie und den Kürbiskernen garnieren.

Der Eisigel geht im Rotwein schwimmen und ich hau mir den Bauch voll :-).

Und hier noch mal ohne Bär und Eisigel:

Rezept: Essem&Trinken – Für jeden Tag, 10/2012, S.35

15.08.12 – Über Emden an die Nordsee

Heute verlassen wir Amsterdam und machen uns auf den Weg zurück nach Deutschland. Dieses Jahr haben wir leider nicht so viel Zeit um noch länger in dieser schönen Stadt zu verweilen.

Auf dem Weg zur deutschen Grenze füllten wir in einem ah-Markt noch kurz unseren Vorrat mit Proviant auf und nutzten kurz vor der Grenze die Gelegenheit zum billigeren Tanken :-). Für eine kurze Rast zur Mittagszeit peilten wir die Seehafenstadt Emden an. Wir parkten unser Reisemobil direkt am Hafen und machten erst einmal ein kleines Picknick mit unseren leckeren Salaten und Säften aus dem ah-Markt.

Frisch gestärkt zogen wir los für einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt. Im alten Hafenbecken, dem Ratsdelft, haben mehrere Museumsschiffe festgemacht. Neben dem Museumsfeuerschiff „Deutsche Bucht“, in dem eine Sammlung zur Entwicklung der Funk- und Seezeichentechnik ausgestellt ist, sind im Hafenbecken noch ein Seenotrettungskreuzer und ein hölzerner Segellogger zu bestaunen.

Bei schönstem Sonnenschein schlenderten wir durch die kleine Innenstadt vom Emden. Hier kann man auch noch einige Renaissance-Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die Pelzerhäuser, besichtigen.

Das wars auch schon aus Emden, denn wir wollen ja hoch an die Nordsee. Ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu den ostfriesischen Inseln ist die kleine Stadt Bensersiel, die wir nun ansteuerten. Da wir noch eine Unterkunft brauchten, versuchten wir es direkt gleich mal im Hotel Benser Hof. Wir hatten Glück 🙂 und kurze Zeit später bezogen wir ein wunderschönes großes Zimmer mit Panoramablick ins Inland auf das Benser Tief (das Flüsschen) und auf den Hafen.

Da wir ja den halben Tag im Auto saßen, hieß es nun Tatzen und Pfoten vertreten. Also ab ans Meer für einen Spaziergang entlang des Deiches.

Hinter uns befindet sich der Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“. Leider war grad Ebbe, so dass wir nicht im Wasser plantschen konnten.

Hier kann man es aushalten und nebenbei Schafe ärgern :-).

Haben wir schon den schönen blauen Himmel erwähnt …. ? Dieser begleitete uns – mit Ausnahme des kurzen Schauers in Amsterdam – schon den ganzen August :-). So muss es sein!

NATUR!

Neben einem großen Campingplatz, gibt es in Bensersiel auch ein Nordseeheilbad mit Wellenbad, Rutschen und einer Therme. Direkt an das Bad grenzt ein schöner langer Sandstrand. Wer lieber im Meer schwimmen will, kann das hier tun. Bei Ebbe zeigt sich die ganze Pracht  des Wattenmeer. Jetzt hatten wir doch noch die Gelegenheit im Schlamm rum zu stapfen *freu*. Eine Premiere für Tdy und Eisigel.

So langsam geht der Tag zu Ende und die Sonne kommt dem Horizont immer näher. Wir freuen uns schon auf morgen, wenn wir uns auf den Weg nach Langeoog machen.