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20.12.10 – Noch mal zum Los Roques mit ganz viel blauem Himmel :-)

Heute ist der letzte Tag mit fahrbarem Untersatz. Da wir eigentlich alles besucht haben, was wir so sehen wollten, fuhren wir noch mal auf den Teide und hofften auf schönes Wetter beim Finger Gottes *g*. Das Glück war uns hold. Wir erwischten das kurze Zeitfenster mit gaaanz viel blauem Himmel um schöne Fotos zu machen:

Und hier der Teide ganz ohne Wolken:

Nach diesem tollen Fotoshooting fuhren wir weiter Richtung Süden und hofften, dass auch auf der Abfahrt nach Chio schönes Wetter ist. Aber leider zogen kurz darauf wieder dicke Nebelwolken vor unsre Nase und es wehte ein fieser Wind. Allerdings waren wir dieses Mal auf die Bedingungen vorbereitet. Dick eingemummelt wagten wir einen Rundgang um den Mirador del Chio. Den Igel hats fast weggeweht ;-).

Also fuhren wir wieder zurück nach Puerto de la Cruz. Hier noch ein kurzer Beweis, auf welcher Höhe wir waren:

Da das Wetter unten am Wasser wieder ganz toll war, genossen wir den Nachmittag am Strand Playa Jardin bei ganz viel hohen Wellen.

19.12.10 – Lecker Fischessen im Anagagebirge

Heute berichten der Eisigel und ich vom kulinarisch und landschaftlich schönsten Ausflug auf der Insel. Vom Hotel aus blickten wir in Richtung Osten und sahen kein Wölkchen  am Himmel. Das verhies schon mal Gutes.

Also auf Richtung Osten, die Autobahn TF5 bis La Laguna und dort die Ausfahrt 8b Tegueste. Von da aus folgt man der TF13 Richtung Tequeste, später dann Richtung Las Mercedes auf die TF12. Auf irgendeinem Schild steht auch mal das Anagagebirge ;-).

Nachdem man sich die ersten Kurven hinaufgeschlängelt hat, sollte man den tollen Aussichtspunkt Jardina nicht verpassen. Hier bietet sich eine tolle Aussicht auf La Laguna, Santa Cruz und den Teide.

Weiter oben gibt es das Besucherzentrum Cruz de Carmen. Hier gibts auch einen supi Ausblick und für lange Zeit die letzte Möglichkeit zum Frisch machen. Im weiteren Verlauf der TF12 gibts rechts und links viele Möglichkeiten mal anzuhalten und Fotos zu knippsen.

Ca. 15 Minuten nach Cruz del Carmen gehts mal wieder bergab und bergauf zu dem abgelegenen Örtchen Taborno. Hier kann man zum Matterhorn von Teneriffa wandern. Der Roque de Taborno.

Auch wenn die Fahrt recht lang und kurvig bis zu diesem Örtchen ist, lohnt es sich alle Mal. Hier verirrt sich kaum ein Touri her und man hat eine tolle Aussicht auf das Gebirge und das Meer. Heute hatten wir echt Glück mit dem Wetter, bis jetzt kein einziges Wölkchen.

Nachdem wir die schöne ruhige Idylle genossen haben, gings den gleichen Weg wieder zurück auf die TF12 und hier weiter Richtung Osten. Nach einer Weile kommt man zur Abzweigung, wo es links Richtung Taganana (Roque de las Bodegas) geht. Da wollen wir hin :-). Also wieder bergab ganz nach unten bis zum Strand. Zwischendurch hat man wieder eine tolle Aussicht.

Und weil uns ganz leicht der Magen knurrte und wir bisher ja noch nicht richtig kanarisch gegessen hatten, kehrten wir in die Casa Olga ein. Als Festmahl gabs nen leckeren Vorspeisensalat mit grüner und roter Mojosoße. Die Hauptspeise war der Knaller. Gegrillter Barsch mit ganz viel leckerem knusprigen Knofi. Dazu gabs jede Menge kanarische Kartoffeln.

Da auch diese Strasse eine Sackgasse ist, gings wieder bergauf zur TF12. Oben angekommen gehts nun wieder bergab nach San Andres. Hier sollte man den einzigen weißen Strand auf Teneriffa nicht verpassen, den Playa de las Teresitas. Zur Entspannung ruhten wir uns auf einer der vielen bequemen Liegen aus und genossen die Warme Luft im Fell.

Vielleicht sollte man erwähnen,  dass hinter uns im Anagagebirge dunkle Wolken aufzogen. Hehe, die haben gewartet bis wir weg sind.

Entlang der Küste ging es weiter nach Santa Cruz und von dort über die TF5 zurück Richtung Puerto de la Cruz. Kurz vor zu Hause machten wir noch einen Abstecher zum Mirador Humboldt. Seht selbst:

Da das Wetter immernoch super war und die Sonne noch nicht ganz verschwunden war, besuchten wir noch den berühmten Playa Jardin und steckten die Tatzen/Pfoten in den warmen schwarzen Sand. Hach, dürfen wir hier bleiben? Kaum Leute, angenehmer Wind, schöne Wellen. Was will ein Bär oder Igel mehr 🙂 ?

18.12.10 – Über und unter den Wolken im Tenogebirge

Der Teide ist ja nicht die einzige hügeliche Erhebung auf dieser netten Insel. Da wäre z.B. auch noch das schöne Tenogebirge im Nordwesten der Insel. Wer hier keine Wolken hat, der hat wirklich Glück in dieser Jahreszeit.

Von Puerto de la Cruz ging es über die Autobahn TF5 in Richtung Icod de los Vinos. Von da aus die TF82 nach Santiago del Teide. Ab hier beginnt der interessante Teil der Strecke. Man biege rechts auf die TF436 nach Masca ab.  Enge Straßen, tolle Serpentinen und phantastische Ausblicke werden hier geboten – so lange keine Wolken im Weg rumhängen.

Naja, man kann ja nicht alles haben ;-). Leider waren wir bis kurz vor Masca von einer grauen Nebelsuppe umgeben, die im nachfolgenden Bild noch gut zu sehen ist :-):

Zum Glück konnten wir in dem kleinen süßen Ort wieder die Tatze vor den Augen erkennen. Wir parkten in der Nähe des Kreisverkehrs, schlenderten etwas durch den Ort und probierten den hausgemachten gebratenen Ziegenkäse mit Mojo Soße und Palmenhonig. War sehr lecker aber auch etwas quitschig zwischen den Zähnen *g*. Zum Nachspülen gabs leckere Zitronenlimo nach Art des Hauses.

Weiter gings durch die Berge bis ins Tal hinab nach Buenavista. Von hier aus wollten wir eine abgelegene und gefährliche Küstenstraße befahren um zum Punta de Teno zu gelangen. Aber selbst die größten Warnschilder konnten uns nicht davon abhalten. Glücklich und ohne Steinschlag im Auto kamen wir an. Hach, ist das toll hier. Man hat eine supi Aussicht auf die Steilküste von Los Gigantes und La Gomera.

Nachdem wir reichlich frische Luft getankt hatten, ging es auf gleichem Weg zurück nach Buenavista und dann auf der TF42 weiter nach Garachico. Auf der Hinfahrt haben wir dieses lustige Örtchen ja schon von oben beäugt. Hier eins unserer tollsten Portraits. Ist das nicht ein toller Hintergrund :-):

In diesem schönen Ort verweilten wir ein bisschen und schlürften ein Erfrischungsgetränk in einem Café am Markt. Zu guter Letzt besuchten wir noch den Drachenbaum in Icod de los Vinos. Wir können absolut nicht empfehlen, am offiziellen Parkhaus vorbeizufahren und in den engen steilen Strassen einen Parkplatz zu suchen. Also zurück zum Parkhaus und zu Fuß zum Baum.

Jetzt gings wieder zurück zum Hotel um die Bärenfüße hochzulegen :-).