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06.06.13 – Fahrt durch die Gorges du Tarn und Sonnenuntergang am Viaduc de Millau

Fröhlich gestimmt erwachten wir wieder einmal bei blauem Himmel. Beim Frühstück in der Sonne vor unserem Zelt watschelte vergnügt ein Enten-Pärchen an uns vorbei. Anschließend schlenderten wir auch etwas über den Campingplatz und bestaunten schon einmal das Vidauc de Millau. Ein Grund warum der Tdy unbedingt hierher wollte. 🙂 Ausflugsziel für heute sind die Gorges du Tarn und das Kalkstein-Plauteau Causse Méjean nordöstlich von Millau. Über die D809 und D907 fuhren wir Richtung Le Rozier. Auf der Höhe von Le Rozier biegt man Richtung Norden in die Schlucht des Tarn ein. Allmählich werden die Felsen immer höher und beeindruckender. Bald erreicht man den Ort Les Vignes. Hier sollte man unbedingt die gut ausgebaute Straße hoch auf das Plateau fahren um zum Aussichtspunkt Point Sublime zu gelangen (Abbiegen auf die D995 und dann D46). Die Aussicht ist wirklich überwältigend :-). Schöne Blümchen gibt es hier auch: Entlang des Weges gibt es natürlich wieder tolle Aussichtspunkte. Für einige „muss“ man auch 1-2 Euro zahlen. Dafür darf man dann auch über eine Treppe auf einen großen Stein kraxeln um …

05.06.13 – Über Brücken, durch Höhlen und Schluchten nach Millau

Auf dem weiten Weg von Montpellier nach Millau, wo wir die letzten beiden Urlaubstage verbringen werden, wollen wir unterwegs natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten „mitnehmen“. Die erste Sehenswürdigkeit sollte der Pont de Gignac nahe der gleichnamigen Stadt sein. In der Stadt gab es auch ein Richtungsschild. Gefunden haben wir die als elegant beschriebene Brücke trotzdem nicht, oder wir haben es nicht bemerkt und sind drüber gefahren ;-). Also ging es weiter in Richtung St-Guilhem-le-Désert. Etwas südlich des Dorfes, in der Nähe von St-Jean-de-Fos überspannt der Pont du Diable den Fluss Herault. Diese romanische Brücke stammt aus dem 11. Jahrhundert. Der Legende nach zerstörte der Teufel jede Nacht die ausgeführten Arbeiten der Abteien Aniane und Gellone. Jemand namens Guilhem schloss daraufhin einen Packt mit dem Teufel. Der Teufel hört auf und bekommt dafür die erste Seele die die Brücke überquert. Guilhem schickte ihm einen armen Hund mit einem am Schwanz festgebundenen Topf. Vor Wut versucht der Teufel vergebens die Brücke zu zerstören. Aus lauter Verdruss warf er sich darum in den Fluss. Nördlich der schönen Brücke …

01.06.13 – Vom Winde verweht in Avignon

Heute führt uns unsere Reise durch die Provence nach Avignon, der heimlichen Hauptstadt der Provence. Hinter der 4,3 km langen Stadtmauer versteckt sich eines der außergewöhnlichsten Monumente Frankreichs – der Papstpalast Palais des Papes. Vor dem Besuch des Palastes schauten wir uns noch die prächtige Stadtmauer an und schlenderten durch die Gassen. Im Hintergrund kann man schon den riesigen Palast erahnen :-). Außerhalb der Stadtmauern war es so windig, dass wir lieber schnell wieder zurück in die Innenstadt gingen … … und auch bald vor den riesigen Mauern standen. Der bedeutendste gotische Palast Europas zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und war im 14. Jahrhundert der Sitz der christlichen Welt. In dieser Zeit wurde der Palast von 9 aufeinanderfolgenden Päpsten geprägt. Die Geschichte zu den 108 Jahren des Papsttums in Avignon, kann man hier nachlesen. Nun aber zum Sightseeing. Nach dem Kauf der Eintrittskarte kann man über einen 25 Punkte umfassenden Parcours den Palast erkunden. Hier stehen wir im Ehrenhof. Dieser 1800 qm große Platz dient seit 1947 als Bühne des Festival d’Avignon. Dieser große 45 m lange …