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27.03.14 – Welcome To Japan :-) und Hanami in Kumamoto

Gegen 5 Uhr am morgen bimmelte der Wecker *gähn*. Also ab in die Klamotten und auschecken. Kurz vor 6:30 Uhr wurden wir wieder von einem Taxi-Dienst abgeholt und zum Flughafen gebracht. Da wir im Hotel kein Frühstück hatten, gab es in der Fressmeile am Flughafen einen exotischen Hotdog und einen Grüntee-Latte :-). Pünktlich um 9:30 Uhr starteten wir in Richtung Kumamoto im Süden von Japan. Wo genau das liegt, habe ich versucht unten in der Karte mit einem grünen Pfeil anzudeuten. Am Flughafen wurden wir von unserem Guide Schingo abgeholt, der uns heute und übermorgen den ganzen Tag begleiten sollte. Eine wichtige Sache die wir aber erst erledigen wollten, war Geld zu wechseln. Da der Tourismus hier im Süden (leider) noch nicht so ausgeprägt ist wie auf den größeren Inseln im Norden, sind Wechselstuben rar gesät. Am besten vorher einen Automaten ausfindig machen wo man Geld mit einer ausländischen Karte abheben kann. Auf der Bank hat es leider über eine Stunde mit Formularen etc. gedauert, bis wir dank der Hilfe unseres Guides endlich unsere Euros tauschen konnten. Das …

01.08.2012 – Bran: Zu Besuch auf der Burg Graf Dracula und lustige Panoramafahrt durch die Berge

Nach einer ruhigen Nacht mit Vogelgezwitscher und einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg in das nur 27km entfernte Bran. Hier gibt es DIE  Touristenattraktion Transylvaniens zu bestaunen. Mit Knoblauch, Kreuzen und Silberpfeilen machten wir uns auf, die Törzburg zu erklimmen. Dort hauste, wahrscheinlich mal nur für ein paar Tage, Vlad Tepes, der Pfähler. Die Burg ist das Sinnbild für alle Dracula Schlösser in Filmen. Man weiß ja nie auf wen man trifft. Vorbei an den vielen Souvenierständen bahnten wir uns den Weg zum Eingang. Hier gab es jede Menge Touristen. Die Burg ist wirklich sehr schön und man erfährt einiges über die Legende und den Romanschreiber. Mit dem Bau der Burg durch die Kronstädter Bürger wurde 1377 im ungarischem Auftrag begonnen. Die Burg wurde auf Grund strategischer und ökonomischer Gründe errichtet. Die ausgestellten Informationen sind im Gegensatz zu Aushängen in anderen Museen auf unserer Reise sehr schön aufbereitet und auch in Englisch. Die Burg kann über einen genau festgelegten Weg durch ausgewählte Zimmer besichtigt werden. Wer hofft hier Folterkammern und sonstige gruselige Sachen …

28.05.11 – Edinburgh, Schottland: Dryburgh Abbey, Floors Castle and Edinburgh

Nach einer unruhigen Nacht freuten wir uns auf festen Boden unter den Füßen. Gegen 10 Uhr legten wir in Leith an. Leith ist ein Stadtteil von Edinburgh und hier liegt auch der Hafen, der ca. 3km von der Innenstadt entfernt ist. Heute unternahmen wir einen Ganztagesausflug. Erster Halt nach einer schönen Fahrt durch das schottische Middleland war die Dryburgh Abbey. Das Kloster Dryburgh wurde um 1150 erbaut und wurde, wie so viele Klöster, leider mehrfach von den Engländern verwüstet. Um 1545 wurde das Kloster letztmalig zerstört und ist seitdem nur noch eine friedvolle Ruine mit gut erhaltenem Kreuzgang.  Im Anschluss daran gings nach Kelso zum Mittagessen. Es gab leckeren Lachs und danach einen kurzen Verdauungsspaziergang durch die kompakte Kleinstadt. Wenige Fahrminuten davon entfernt liegt Floors Castle. Es ist das größte bewohnte Schloss Schottlands und zurzeit das Zuhause des Herzogs von Roxburghe. Dieses von riesigen Pavillons mit Minaretten und Kuppeln flankierte Haus wurde zwischen 1721 und 1725 erbaut. Wir schlenderten durch die Räume mit französischen Möbeln, schönen Kunstwerken und Tapeten. Alles ganz nett, aber irgendwie überall …