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31.07.2012 – Auf nach Brasov und in die Poiana

Kurz vor der Abfahrt nach Brasov beschlossen wir noch den Wochenmarkt zu besuchen. Hier deckten wir uns mit frischem Obst und Gemüse ein. Der Eisigel durfte die große Melone tragen :-). Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Brasov. Wir folgten der Nationalstraße 1 knapp 70km Richtung Osten. Gegen Mittag erreichten wir Kronstadt, das ist der deutsche Name der Stadt, und parkten unsere Autos nahe der Innenstadt. Kronstadt wurde um 1230 von einem deutschen Ritterorden unter dem Namen Corona gegründet und zählt heute ca. 284000 Einwohner. Wie bei vielen anderen rumänischen Städten wechselte die Stadt je nach Eroberer oder Regent ihren Namen. Erwähnenswert ist hierbei der von 1950-1960 geltende Name Orasul Stalin (Stalin Stadt). Kronstadt ist einerseits vom Berg Tampa und andererseits von der Bergkette Postavarul umgeben. Das Zentrum der Stadt wird von dem mittelalterlichen Marktplatz Piata Sfatului bestimmt. Hier steht auch das alte Rathaus (Casa Sfatului). Hier sieht man im Hintergrund die schwarze Kirche (Biserica Neagra). Sie ist das Wahrzeichen von Brasov und ist offiziell die Pfarrkirche der Kronstädter Monteurs-Gemeinde. Der …

07.06.11 – Paamiut, Grönland: Endlich auf Grönland und Boden unter den Tatzen :-)

Vor ein paar Tagen hieß das heutige Anlandungsziel noch Qassiarsuk, aber da waren sie wieder: die vielen schwimmenden Eiswürfel. Wir hatten uns am vergangenen Tag zwar erfolgreich aus dem Eis befreit, aber leider ist auch das Eis weitergeschwommen und hat so den Eingang des Fjords Tunilliaefik verstopft. Spontan und flexibel wie wir sind änderten wir einfach unsere Route und legten weiter nördlich in Paamiut an. Paamiut ist die südlichste Stadt Grönlands, die ganzjährig per Schiff angesteuert werden kann. Wie praktisch :-). Seinen Namen verdankt Paamiut der Lage direkt am Kuannersooq-Fjord, da Paamiut „Volk an der Mündung“ bedeutet. Kurz noch zur Geschichte der Stadt: Gegründet im Jahr 1742 als Handelsstation für Speck und Felle. Aufgrund der reichhaltigen Kabeljauvorkommen entschloß man sich in den 60er Jahren die Stadt zu einem Handelsmekka für Kabeljau mit mehr als 10.000 Einwohnern  aufzubauen. Der Kabeljau ist wie das Eis immer in Bewegung und suchte sich irgendwann ne schönere Gegend zum Schwimmen :-). Übrig blieben einige Plattenbauten und eine große Fischfabrik, die heute die wichtigste Kabeljaufiletierfabrik Grönlands ist. Von den angedachten 10.000 …

21.07.10 – Nördlich von Oslo

Nach der etwas flacheren Gegend südlich von Oslo, wollten wir endlich mal Berge erklimmen. Also sind wir erstmal auf die E16 Richtung Norden zum Tyrifjord und in Sundvollen zu einem schönen Aussichtspunkt abgebogen. Da gabs auch Schafe die Segelfliegen wollten ;-). Kurz danach haben wir die E16 verlassen und einen Abstecher nach Jevnaker ins Hadeland Glassverk gemacht. Wenn man nicht gerade mit dem Flugzeug angereist ist, kann man sich hier mit schönen Sachen eindecken. Weiter gehts auf der E16 am Sperillen See entlang. In Nes sind wir auf die Rv 243 abgebogen Richtung Hedalen. Unterwegs sind wir wieder über die vielen Walderdbeeren hergefallen: In Hedalen steht eine Stabkirche: Wieder auf der E16 biegen wie bei Bagn nach Reinli ab. Hier steht weiter oben am Berg auch eine schöne Stabkirche: Die Heimreise führte uns über luftige Höhen und Schotterwege. Bei Bagn fuhren wir Richtung Dokka. Die Strasse 34 gings dann gemütlich am Randsfjorden entlang. Unterwegs machten wir noch eine Vesperpause. Über die E4 gings dann wieder nach Oslo. Da wir den Mietwagen noch ne Weile zur …