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29.03.14 – Das mystische Gokanosho

Unsere erste Nacht in einer japanischen Unterkunft war vorüber und sehr erholsam :-). Nach dem tollen Abendessen gestern, ging es heute mit dem Frühstück ähnlich beeindruckend weiter. Neben den Köstlichkeiten die bereits am Tisch auf uns warteten, gab es auch eine große Auswahl am „Buffet“. Im Innenhof des Ryokan plätschert frisches Wasser vor sich hin. Am Vormittag wurden wir von unserem Guide Schingo am Ryokan abgeholt. Heute geht die Fahrt in das zentrale Hochland von Kyushu. Ein Ausflug in diese wunderschöne Gegend, die vom Tourismus „zum Glück“ noch nicht überrannt wird, ist immer noch ein Geheimtipp. Den Namen Gokanosho findet man auf keiner Landkarte, er bezeichnet eher das Gebiet bzw. den Rückzugsort, in dem sich vor langer Zeit ein Samurai Clan niederließ und versteckte. Wörtlich übersetzt bedeutet er „Ort der 5 Familien“. Ein kurzer geschichtlicher Hintergrund: Im 11. und 12. Jahrhundert gehörte der Heike Clan mit zu den mächtigsten Familien in Japan. Sie waren kultiviert, in die kaiserliche Familie eingeheiratet und hatten ein sehr hohes Ansehen. Natürlich war die Rivalität zwischen den Clans um Macht und Anerkennung sehr groß …

28.05.13 – Wolken so weit das Auge reicht

Nach so vielen Tagen mit Sonnenschein, erwachten wir heute bei bedecktem Himmel. Das Frühstück am Campingplatz liessen wir ausfallen und packten schon recht früh am Morgen unsere sieben Sachen. Denn wir haben heute einen langen Weg vor uns und außerdem sah der Himmel recht bedrohlich aus. Und recht hatten wir; kaum war das Auto vollgepackt fing es an zu tröpfeln. Davon liessen wir uns aber nicht beirren und steuerten unser erstes Tagesziel für heute an: den Mont Faron – der Hausberg von Toulon. Unterwegs besorgten wir uns aber noch eine Kleinigkeit zum Frühstück. Über eine Einbahnstraße gelangt man auf den 584 m hohen Gipfel. Wer kein Auto hat, kann auch mit der Seilbahn bequem nach oben fahren. Noch sind wir unter den Wolken und man hat einen guten Blick auf Toulon. Nun, das wäre unsere Aussicht gewesen. Die tief hängenden Wolken vernebelten leider total die Sicht. Naja, was soll’s. Dann frühstücken wir halt im Auto. Wir überquerten den Gipfel und fuhren wieder abwärts. Irgendwann waren wir dann wieder unter den Wolken und hatten einen tollen …

18.12.10 – Über und unter den Wolken im Tenogebirge

Der Teide ist ja nicht die einzige hügeliche Erhebung auf dieser netten Insel. Da wäre z.B. auch noch das schöne Tenogebirge im Nordwesten der Insel. Wer hier keine Wolken hat, der hat wirklich Glück in dieser Jahreszeit. Von Puerto de la Cruz ging es über die Autobahn TF5 in Richtung Icod de los Vinos. Von da aus die TF82 nach Santiago del Teide. Ab hier beginnt der interessante Teil der Strecke. Man biege rechts auf die TF436 nach Masca ab.  Enge Straßen, tolle Serpentinen und phantastische Ausblicke werden hier geboten – so lange keine Wolken im Weg rumhängen. Naja, man kann ja nicht alles haben ;-). Leider waren wir bis kurz vor Masca von einer grauen Nebelsuppe umgeben, die im nachfolgenden Bild noch gut zu sehen ist :-): Zum Glück konnten wir in dem kleinen süßen Ort wieder die Tatze vor den Augen erkennen. Wir parkten in der Nähe des Kreisverkehrs, schlenderten etwas durch den Ort und probierten den hausgemachten gebratenen Ziegenkäse mit Mojo Soße und Palmenhonig. War sehr lecker aber auch etwas quitschig zwischen …