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29.05.11 – Aberdeen, Schottland: Königliches Deeside

Der Weg nach Aberdeen war nicht weit, so dass wir schon um 8 Uhr anlegten. „Puhh, im Urlaub so früh aufstehen“. Aber der Bär will ja was vom Land sehen. Aufgrund der massiven Steinbauten aus grauem Granit im Stadtkern (und sonst eigentlich auch),  wird Aberdeen auch die „Graue Stadt“ oder „Granite City“ genannt. Aberdeen liegt an den beiden Flüssen Don und Dee. Unser heutiger Ganztagesausflug führte uns durch das liebliche Tal des Dee hinauf zum Königsschloss von Balmoral. Also gings um 8:30 Uhr mit dem Bus los. Nach einer etwas längeren Fahrt durch die schöne Landschaft kamen wir am Schloss Balmoral an. Im Schatten der Lochnagar Berge wurde die Sommerresidenz der Königsfamilie um 1854 erbaut. Wie wir später erfuhren, war die Queen am heutigen Tag auch in der Gegend, hat sich aber gut vor uns versteckt. Naja, daher nur ein Foto mit Schloß ohne Queen.

In Braemar nahmen wir in einem kleinen Landgasthof Platz und aßen wieder ein leckeres Stück Lachs. Zur Verdauung gings weiter zur Royal Lochnagar Distillery. Hier wurde uns bei einem Rundgang die altherkömmliche Herstellung des Whisky erklärt.

Natürlich darf hier eine Kostprobe nicht fehlen, also „Prost“.

Obwohl der Whisky 1848 zum königlichen Hoflieferant ernannt wurde, war er mir doch etwas zu mild. Ich als Bär bevorzuge eine etwas rauchigere Sorte, muss ja schließlich etwas im Hals kratzen. J

Nicht weit entfernt liegt Craithie Kirk, ein kleine Pfarrkirche, in der die Queen am Sonntag zum Gottesdienst geht wenn sie in Balmoral ist. Da heut Sonntag ist haben wir sie nur knapp verpasst.

Auf dem Rückweg nach Aberdeen besuchten wir noch kurz die Stadt Ballater mit seinem schönen alten, inzwischen zum Museum umgebauten, Bahnhofsgebäude.

Zurück am Schiff gingen wir noch einem Tipp nach den uns der nette Klaus vom Hurtigruten Team gegeben hatte. Nach ein paar Fußminuten erreichten wir den schönen Sandstrand und die kleine alte Fischer-Wohnsiedlung Footdee mit seinen sehr schön geschmückten Häuschen und engen Gassen.

Am Ausgang zum Hafen steht auch ein schöner alter Turm in dem früher die Nebelglocke bei schlechter Sicht den Weg zum Hafen wies. Mit unserem Schiffchen sind wir bei der Ausfahrt direkt dran vorbei getuckert.

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